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Unsere Themen: eCommerce, Soziales und Telekommunikation

 

1. Deutsche Steuerflüchtlinge zeigen sich an
2. Kleinere Füllmenge gleicher Preis
3. Zahl der Twitter-Nutzer wächst
4. Googles Eingriff in die Privatsphäre
5. Immer mehr Niedriglöhne
6. Linux´ Eintritt in den Konsolen-Markt
7. Lidl und die Privatsphäre
8. Zahl der Geburten in Deutschland gesunken
9. Rechenzentren schlucken massenhaft Strom
10. Neues von den Atom-Prozessoren
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles 'Happy-Win.de' / März 2009
1. Deutsche Steuerflüchtlinge zeigen sich an
Seitdem die Bundesregierung Druck auf die Schweiz gemacht hat, indem es das Nachbarland dazu aufgefordert hat das Bankgeheimnis zu lüften, werden anscheinend immer mehr Deutsche nervös. Denn die Schweiz hat Zusagen gemacht, der Bundesregierung Amtshilfe bei Steuerhinterziehung zu leisten und das scheint einige um den Schlaf gebracht zu haben. Wie derBund.ch/Newsnetz berichtet, häufen sich die Selbstanzeigen von Steuerflüchtlingen. Anscheinend haben die Deutschen mehr Schwarzgeld als Nerven. "Wir haben alle Hände voll zu tun, das ist der Wahnsinn", so Lothar Pues, Geschäftsleiter der Deutschen Steuerberatung aus Essen, eine der wenigen Kanzleien in Deutschland, die sich auf die Selbstanzeigen von Steuersündern spezialisiert haben. "Niemand traut mehr dem Braten, und viele haben Angst, dass sie bereits aufgeflogen sind."
In der nächsten Zeit werden wohl immer mehr Kunden ihr Geld aus den Schweizer Banken abziehen. Der Analyst von der Zürcher Kantonalbank, Andreas Venditti, rät jedoch von vorschnellen Aktionen ab: "Jeder Geldtransfer hinterlässt Spuren, das ist sicher nicht im Sinne eines Kunden, der nicht deklariertes Geld hier angelegt hat." Experten raten den Anlegern sich unbedingt juristisch beraten zu lassen.
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2. Kleinere Füllmenge gleicher Preis
Bisher gab es genaue Richtlinien welche Verpackungsgrößen und Füllmengen im Handel erlaubt sind. Jetzt werden diese Vorschriften hinfällig, denn ab dem 11. April fallen die verbindlichen Vorgaben für Packungsgrößen weg. Das bezieht sich auf viele Produkte wie Fruchtsäfte, Limonade, Schokolade, Zucker oder auch Milch. Die Verbraucherzentrale Bayern befürchtet nun, dass die Händler dies nutzen um zu mogeln, kleinere Packungen beziehungsweise Füllmengen zum gleichen Preis anbieten.
Ein Test der Verbraucherschützer ergab beim Kauf einer Windelpackung eine Preiserhöhung von 10 Prozent. Der Preis war gleich geblieben, der Inhalt leider nicht. Das war nicht die einzige 'Mogelpackung', Gewichtsminderungen fielen auch bei Geschirrspülmitteln auf. Hier kam das unterschlagene Gewicht einem Preisaufschlag von einem Fünftel gleich. Auch bei abgepackten Obst und Gemüse aus dem Supermarkt waren versteckte Preiserhöhungen durch Gewichtsminderung auffällig. "Nur anhand des erhöhten Grundpreises können Verbraucher den Anbietern auf die Schliche kommen", sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale.
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3. Zahl der Twitter-Nutzer wächst
US-Präsident Barack Obama macht es, der Nachrichtensender CNN macht es und immer mehr Menschen auf der ganzen Welt nutzen die Kommunikationsplattform Twitter. Per SMS oder Web-Oberfläche kann man kurze Nachrichten, auch Tweets genannt, mit maximal 140 Zeichen auf der Plattform veröffentlichen. Dabei geht es um alltägliche Dinge wie "Was mache ich gerade", "wo will ich hin". Trägt man sich als Abonnent bei einem anderen Twitter-Nutzer ein, erhält man über seine Twitter-Seite alle Botschaften, die dieser dort veröffentlicht. Barack Obama versorgt so 424.000 Abonnenten mit Kurznachrichten. Die meisten Abonnenten hat jedoch CNN, mit 460.000.
In den USA ist dieser Blogging-Dienst die schnellst wachsende Plattform. Wie ZDNet berichtet, soll die Zahl der Nutzer zwischen Februar 2008 und Februar 2009 um ganze 1.382 Prozent angestiegen sein. Allerdings sollte man nicht alles glauben was getwittert wird. SPD-Politiker Thorsten Schäfer-Gümbel ist zum Beispiel gleich zweimal zu finden, einmal in echt und einmal mit einer gefälschten Seite, auf der folgender Text stand: "Wahlkampf kennt kein Wochenende, habe Mutter angerufen, ihr (noch mal) die Vorzüge einer SPD-Regierung erklärt". Wer Twitter nutzen möchte, sollte allerdings Englisch-Kenntnisse besitzen, denn bis jetzt gibt es die Seite nicht auf Deutsch.
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4. Googles Eingriff in die Privatsphäre
Für die neue 'Street View'-Funktion in Google Maps fotografiert der Google-Konzern derzeit die Großstädte dieser Welt. Mit Street View soll den Usern ein so genanntes Google-Map-Sightseeing in 3D-Ansicht zur Verfügung stehen. Für die Aufnahmen fahren Googles Autos, mit einer 360-Grad-Fotokamera auf dem Dach, durch die Lande. Diese Fotografiererei stößt jedoch zunehmend auf Widerstand. So haben erst kürzlich Bewohner eines Dorfes in England ein Auto des US-Konzerns attackiert. Grund dafür waren die wiederholten Einbrüche in den letzten Wochen.
Laut The Times gab es schon einen Fall, wo ein Einbrecher sein Ziel offenbar über Google ausspioniert hatte. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Bewohner befürchten, dass die veröffentlichten Bilder von Einbrechern missbraucht werden könnten. Zudem führt 'Street-View' zu einem absurden Internet-Sport, dem so genannten 'Booty Check'. Booty Checker suchen in Googles neuen 3D-Ansichten nach Schnappschüssen und Skurrilitäten und tauschen sie in Blogs aus. Auf den Straßenfotos sind dann beispielsweise ein entblößter Slip beim Bücken, Nasenbohrer oder jemand auf dem Weg ins Pornokino zu sehen. Diese Bilder werden dann dokumentiert und kursieren dann massenhaft im Netz. Also ein klarer Angriff der Privatsphäre Ahnungsloser, die Googles Street-View erst möglich macht. Kritiker fragen: Wie weit darf Technik gehen? Wie weit ist die Rundumüberwachung?
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5. Immer mehr Niedriglöhne
Mittlerweile ist jeder zweite Arbeitnehmer auf der ganzen Welt ohne richtigen Arbeitsvertrag und Sozialversicherung. Das ergab nun eine Studie des OECD, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Allein beim Stuttgarter Konzern Daimler wurden bereits 68.000 Beschäftige allein in Deutschland in Kurzarbeit geschickt, um die Weltwirtschaftskrise zu überwinden. Weltweit sind rund 1,8 Milliarden Menschen betroffen, wovon circa 700 Millionen mit knapp einem Euro am Tag auskommen müssen. Und es sollen noch mehr werden.
Laut Studie soll der Anteil der Betroffenen bis 2020 auf ein Drittel ansteigen. Besonders betroffen sind Frauen, ältere und junge Menschen. Allein in Indien müssen neun von zehn Arbeitnehmern ohne formale soziale Absicherung leben, in Süd- und Südostasien sind es mehr als zwei Drittel, etwa die Hälfte der Beschäftigten sind es im Nahen Osten und in Lateinamerika. Die Forderungen nach einer Besseren Infrastruktur, Weiterbildung und die Schaffung höherwertigerer Arbeitsplätze werden laut, denn nur so könne man dagegen steuern.
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6. Linux´ Eintritt in den Konsolen-Markt
Linux will nun auch von dem großen Markt der Spielkonsolen profitieren. Schon seit 2004 versucht Envizions, ein in den USA ansässiges Unternehmen, eine Konsole zu veröffentlichen. 2 Jahre nach Gründung erschien die auf Windows basierende Konsole Evo:Phase One. Nun versucht Envizions erneut groß raus zu kommen. Die neue Spielekonsole soll 'Evo Smart' heißen. Die ersten 100 Betaversionen werden für interessierte Händler und Entwickler ab dem 10.April verfügbar sein. Der dafür verlangte Preis von 280 bis 350 $ ist eher unüblich. Die Entertainment-Giganten Sony, Nintendo und Microsoft überlassen wichtigen Vertretern ihre Konsolen meist kostenfrei.
Die Konsole selbst wird eine auf Fedora basierende Linux-Version verwenden und ist open-sourced. Bisherigen Angaben zufolge sollen im Inneren ein Athlon 64x2 2850E–Prozessor und ein ATI HD 3200-Grafikchipsatz arbeiten. Die Festplatte wird 120 GByte fassen. Die Konsole verfügt außerdem über ein DVD-Laufwerk, zwei 10/100-Ethernet- und sechs USB-2.0-Anschlüsse, sowie VGA-, DVI- und HDMI-Ausgänge. 'Evo Smart' ist durch einen Fingerabdruck-Biometriescan gesichert. Die Spiele werden über einen Online-Store für rund 20 $ als SD-Karten erhältlich sein. Vom Werk aus sollen, ähnlich der XBOX 360, Spiele-Klassiker vorinstalliert sein.
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7. Lidl und die Privatsphäre
Erneut macht Lidl mit einer weiteren Datenschutzaffäre Schlagzeilen. Der Discounter Lidl soll vertrauliche Krankheitsdaten seiner Beschäftigten gesammelt haben. Hierfür wurden persönliche Gespräche zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern schriftlich festgehalten. Es ging unter anderem um so private Dinge wie nicht erfolgreiche Befruchtungsversuche, private Probleme oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Informationen sollen auch für Kündigungszwecke von unbequemen Mitarbeitern genutzt worden sein. Joachim Jakob, der frühere Bundesdatenschutzbeauftragte, erfuhr im November 2008 von den Krankenakten. Hierzu teilte er mit: "Wir sind noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Bis Anfang Dezember hätten eigentlich alle Unterlagen geschreddert werden müssen."
Beim letzten Bespitzelungsskandal wurde Lidl von den Behörden mit über eine Millionen Euro Bußgeld bestraft. Jetzt reagierte Lidl aber sofort. Nach der Aufdeckung der neuen Datenschutzaffäre wurde der Deutschlandchef Frank Michael Mros gekündigt. Nachfolger soll der 59-jährige Jürgen Kisseberth werden, der bereits seit zwei Jahrzehnten für Lidl in leitender Funktion tätig ist.
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8. Zahl der Geburten in Deutschland gesunken
Am 01. Januar 2007 wurde das Elterngeld eingeführt. Mütter und Väter erhalten bis zu 14 Monate 67 Prozent ihres Nettoeinkommens, bis maximal 1.800 Euro netto, wenn sie für die Kinderbetreuung im Beruf aussetzen. Berechnungsgrundlage ist das Gehalt der letzten zwölf Monate. Damit sollten werdende Eltern entlastet und die Geburtenrate in Deutschland angekurbelt werden.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hielt Mitte Februar 2009, auf Grund der bis dahin vorliegenden Zahlen, noch 690.000 Geburten in Deutschland für möglich und sprach von einer Trendwende. Jetzt legte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die aktuellen Zahlen vor. Demnach ist die Zahl der Geburten im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gesunken, dabei ist die Geburtenzahl von Januar bis September noch um 3400 auf 517.549 gestiegen. Im letzten Quartal gab es dann nur noch wenig Nachwuchs. Somit starben im Jahr 2008 circa 168.000 Menschen mehr als geboren wurden. Einen Anstieg gab es allerdings noch. Die Zahl der  Eheschließungen stieg um 1,8 Prozent auf 375.000 Paare.
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9. Rechenzentren schlucken massenhaft Strom
Die Stromkosten der Provider explodieren. "Der Energieverbrauch verursacht die höchsten Kosten", so der Manager vom Strato-Rechenzentrum. Der Energiebedarf des Internets ist immens und er wächst und wächst. Um die stetig ansteigenden Daten im Internet zu bewältigen, werden die riesigen Rechenzentren, die den Datenverkehr erst möglich machen, im Jahre 2010 weltweit allein wohl rund zehn Großkraftwerke benötigen. Der User will günstige Flatrates, der Wettbewerb ist hart. Unter dem Motto Green-It arbeitet die Branche nun eifrig an Lösungen, um die Stromkosten einzudämmen.
Der Hersteller AMD hat nun den Prozessor 'Shanghai' vorgestellt, dieser soll bei gleichem Stromverbrauch 35 Prozent mehr Leistung vollbringen. Der IT-Architekt vom Computerhersteller IBM, Michael Ringel, hält das für lang nicht ausreichend: "Wir brauchen eine ganzheitliche Lösung." Die Prozessoren schlucken zwar allein schon rund 30 Prozent der Energie, aber wie der IBM-Experte betont, verbrauchen die Arbeitsspeicher, Festplatten, Netzteile und vor allen Dingen die Kühlung der Prozessoren ganze 70 Prozent der Energie. So setzt IBM beispielsweise auf die kostengünstigere zentrale Strom- und Frischluftversorgung. Zudem sagt Ringl der herkömmlichen Festplatte das Ende voraus, diese würden in Zukunft durch die wesentlich schnelleren, unempfindlicheren und vor allem energiesparenderen Solid State Disks (SSD) ersetzt werden. AMD-Marketingchefin, Leslie Sobon setzt auf Virtualisierung von Servern. Server werden in bis zu 20 virtuelle Server aufgeteilt, das macht die Chips effizienter. Für gleiche Rechenleistung braucht man so weniger Server.
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10. Neues von den Atom-Prozessoren
In der letzten Woche durften Technik-Interessierte auf dem IDF, dem Intel Developer Forum, neue Prozessor-Modelle des Chipherstellers bewundern. Auf der in Peking stattfindenden Veranstaltung wurde Neues und Interessantes rund um die Atom-Prozessoren bekannt gegeben. Es wurde zum Beispiel der neue Atom Z550 vorgestellt, welcher bei einer Leistung von 2 GHz weniger als 3 Watt im Vollbetrieb aufnehmen soll, im Leerlauf werden es nur 100 Milliwatt sein. Zum Vergleich: bisher wurden in Netbooks nur Prozessoren mit einer Leistung von maximal 1,6 GHz verbaut. Wer mehr Wert auf eine lange Akkulaufzeit in seinem Netbook legen möchte, ist mit dem Atom Z515 mit 1,2 GHz gut beraten. Diese CPU wird im Ruhezustand gerade mal 80 Milliwatt aufnehmen.
Die vorgestellten Prozessoren sollen eine weitere Funktion zum Energie sparen haben. Sie nennt sich 'Burst Performance Technology'. Was genau sich dahinter versteckt wollte Chandrasekher, der Vize-Präsident der Intel Architecture Group und Marketing-Direktor der Abteilung, noch nicht verraten. Für Smartphones und MIDs soll schon die nächste Generation der Atom-Architektur nutzbar sein. Sie wird direkt einen Speichercontroller und die Grafik enthalten, also als SoC arbeiten. Smartphones, welche mit dem Prototyp eines solchen Chips versehen sind, können sogar Windows XP ausführen. Auf MIDs mit einem solchen Prototyp sind sogar Spiele wie Quake III mit 20 Bildern pro Sekunde lauffähig.
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11.a Conficker-Panik lässt Fake-Antivirus-Software aufleben
Immer wieder wird und wurde vor dem Conficker-Wurm gewarnt und das haben sich Cyber-Kriminelle zum Nutzen gemacht. Sie bieten völlig wirkungslose Fake-Antivirus-Software kostenpflichtig an. So warnt Trojaner-Info zum Beispiel vor remove-conficker.org.
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11.b App-Store-Programme gecrackt
Laut einer Marktforschungsanalyse von Medialets sind mehr als 5.000 gecrackte Programme aus dem App-Store illegal im Umlauf. Das sind etwa 20 Prozent aller im App-Store befindlichen Programme. Wie sich das auf den Umsatz von Apple auswirkt ist jedoch nicht bekannt gemacht worden.
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