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Unsere Themen: eCommerce, Soziales und Telekommunikation

 

1. Haarsträubender Umgang mit den US-Milliarden
2. Schluss mit Lockangeboten
3. Aus für Siemens aus der Computerbranche
4. E-Plus will aufs Land
5. Giftige Metalle im Wein
6. Weitere Entlassungen bei Nokia
7. Kostenlos speichern im Internet
8. Männer nutzen öfter mobiles Internet
9. Hohe Kosten durch Arbeitsbelastung
10. HIER EINSETZEN
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles / Oktober 2008
1. Haarsträubender Umgang mit den US-Milliarden
Das US-Rettungspaket könnte dazu verwendet werden Bonus- und Pensionsansprüche der Top-Manager zu bedienen. Die Gelder, die eigentlich für die Vergabe von Krediten vorgesehen waren, könnten nach einer Berechnung des Wall Street Journal teilweise für noch ausstehende Dividenden- und Boni-Zahlungen der Banken an ihre Mitarbeiter und Aktionäre eingesetzt werden.
Bisher noch ausstehende Gehalts- und Sonderzahlungen an die Beschäftigten der Banken würden alleine 40 Milliarden Dollar aus dem Rettungspaket verschlingen. Ed Lazear, Chef-Wirtschaftsberater von Ex-Präsident George W. Bush, versicherte, dass die Regierung sichergestellt hat, dass es keinen Missbrauch der Milliardeninfusion gebe. Er verzichtete jedoch eine rechtliche Verpflichtung zur Kreditvergabe mit in das Paket zu schnüren, um die Attraktivität des Rettungsangebots zu steigern. Seine Begründung, "dass, wer die Finanzhilfe nutze, Zinsen auf das gewährte Kapital zahlen müsse und somit auch  gezwungen sei, das Regierungsgeld gewinnbringend zu nutzen". Diese Argumentation löste vor allem bei demokratischen Abgeordneten im US Kongress Bestürzung aus. Immerhin will Christopher Dodd, Vorsitzender des Bankenausschusses im Senat, nun auf strengere Regeln für die Finanzhäuser drängen.
ct
2. Schluss mit Lockangeboten
Wer schon mal nach einem Billigflug im Internet gesucht hat, kennt das Problem: Mühsam und langwierig ist die Suche und am Ende selten von Erfolg gekrönt. Flüge, die auf den ersten Blick nur wenige Euro kosten, werden schlussendlich wesentlich teurer, weil noch diverse Abgaben hinzukommen. So übersteigt dann der endgültige Flugpreis das Lockangebot um ein Vielfaches. Das nennt man 'irreführende Werbung' und diese, vor allem von Billig-Airlines genutzte Praxis, wird schon lange von Verbraucherschützern kritisiert. Diesem Ärgernis setzt ein neues EU-Gesetz nun ein Ende. Seit November sind die Fluggesellschaften verpflichtet, sämtliche zusätzlich Kosten, wie Steuern und weitere Abgaben klar und vor der Buchung aufzulisten, so die EU-Kommission in Brüssel.
Es dürfen die zusätzlich anfallenden Kosten nicht mehr im Kleingedruckten versteckt werden und die Rechnung muss detailliert über Steuern, Flughafengebühren oder Kerosinzuschlag Auskunft geben. Außerdem wurde den Fluggesellschaften untersagt dem Reisenden ohne dessen ausdrückliche Einwilligung Zusatzgebühren in Rechnung zu stellen. Das heißt auch, dass auf der Internetseite künftig keine zusätzlichen Buchungsoptionen, wie beispielsweise eine freiwillige Reiserücktrittsversicherung, von vornherein markiert sein dürfen, sondern der Buchende dem ausdrücklich zustimmen muss, indem er diese Option selbst markiert. Jedoch können Luftfahrtgesellschaften weiterhin Extra-Gebühren für Gepäckstücke berechnen, was bei einer Reihe von Billigfliegern fast immer die Regel ist. Die Verordnung gilt für alle Airlines, die ihren Sitz in der EU haben, jedoch Fluggesellschaften aus Drittstaaten sind davon (noch ? ) nicht betroffen.
siju
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3. Aus für Siemens aus der Computerbranche
Laut Medienberichten scheint der geplante Ausstieg von Siemens aus dem Computergeschäft festzustehen. Es wird berichtet, dass der bisherige japanische Kooperationspartner Fujitsu vom Partner Siemens 50 Prozent am Jointventure FSC übernehmen wird und zur eigenen Tochter machen will. Medien zufolge soll sich der Kaufpreis auf zwischen 350 und 400 Millionen Euro belaufen. Japanische Medien sprechen jedoch von einem Übernahmepreis von mindestens 500 Millionen Euro und das obwohl im Vorfelde der Firmenwert auf rund eine Milliarde Euro geschätzt wurde. Über detaillierte Bedingungen würde noch verhandelt werden.
"Die Gespräche schreiten voran, aber es gibt noch keine Einigung", so ein Sprecher von Fujitsu. Siemens war bis dato jedoch noch zu keiner Bestätigung dieser Verhandlungen bereit, man wolle sich generell nicht zu 'Marktgerüchten' äußern. Fujitsu Siemens Computers ist Europas größter Computerhersteller. Insgesamt sind 10.500 Mitarbeiter (6200 in Deutschland), weltweit bei Fujitsu Siemens Computers beschäftigt. Laut dem Magazin Focus soll der Finanzvorstand Kai Flore, im Zuge des Eigentümerwechsels, Nachfolger vom derzeitigen Fujitsu-Siemens-Chef Bernd Bischoff werden.
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4. E-Plus will aufs Land
Die immer noch unterversorgten "Landstriche" sollen nach Ansicht des drittgrößten Mobilfunkanbieters hier zu Lande in den Focus gesetzt und endlich auch mit drahtlosem Breitband-Internet versorgt werden. E-Plus-Chef Dirks, der vor kurzem erneut dieses Thema zur Chefsache machte, ruderte aber im gleichen Atemzug wieder zurück und sagte gegenüber der Welt: "Sinnvoll ist nur ein gemeinsames Netz", da sich der Aufwand für einen einzelnen Anbieter nicht lohne.
Immerhin kommt dadurch die Diskussion über die so genannte 'digitale Dividende' wieder voran. Durch die Umstellung der Übertragung von Rundfunksendern auf digitale Signale werden derzeit Frequenzen frei, die neu vergeben werden könnten. Diese Frequenzen eignen sich besonders zur schnellen Datenübertragung. DSL Netze könnten nach Ansicht der deutschen Netzbetreiber deutlich günstiger aufgebaut werden als es bei den bisherigen Mobilfunknetzen der Fall war. Die Mobilfunker fordern diese Frequenzen daher für sich ein und hoffen dabei auf die Unterstützung der deutschen Netzagentur und der zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding. Sollten sich die Parteien einig werden, soll ein schneller Internetzugang in den ländlichen Gebieten um das Jahr 2012 möglich sein.
ct
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5. Giftige Metalle im Wein
Eine neue Studie liefert Grund zur Annahme, dass der weit verbreitete Glaube, Wein sei ein gesundes Getränk, so nicht unbedingt richtig ist. Eine chemische Analyse von Rot- und Weißweinen aus 16 Ländern lieferte jüngst die ernüchternde Erkenntnis, dass giftige Metalle wie Blei, Mangan, Kupfer, Zink und Vanadium in fast allen derzeit gehandelten Weinen enthalten sind. Auch deutsche Weine sind betroffen.
Chemiker der Londoner Kingston Universität prüften den Gehalt von sieben als gesundheitsgefährdend eingestuften Metallen in dem allgemein als vitalitätsfördernd bekannten Getränk. Beim Konsum von täglich mehr als einem Glas, überschritten fast alle Produkte deutlich den Wert, der bei einer lebenslangen Aufnahme der Stoffe, als gefahrlos gilt. Nur Weine aus Italien, Argentinien und Brasilien bestanden die Untersuchung der Experten. Die Aufnahme von Metall-Ionen birgt etliche Gesundheitsgefahren, als da wären neurologische Erkrankungen wie Parkinson, chronische Entzündungen und oxidative Prozesse in Zellen, die möglicherweise zu Krebs führen können. Zum besseren Verbraucherschutz fordern die Wissenschaftler im Online-Magazin Chemistry Central Journal, die Konzentrationen der Metall-Ionen auf den Etiketten anzugeben.
ct
6. Weitere Entlassungen bei Nokia
Der Mobilfunkhersteller Nokia (http://www.nokia.com) hat die Entlassung von bis zu 600 Mitarbeitern weltweit angekündigt. Damit reagiert das Unternehmen auf sein schlechtes Ergebnis im dritten Quartal 2008. Betroffen sind vor allem die Abteilungen Verkauf und Marketing. Hier will Nokia insgesamt 450 Jobs einsparen, 100 davon in Finnland. Weitere 130 Stellen sollen in den Bereichen Forschung und Entwicklung abgebaut werden. Stattdessen wolle man sich auf weniger, aber dafür wichtigere Forschungsbereiche konzentrieren. Der Standort im finnischen Turku soll komplett geschlossen werden, die 220 betroffenen Mitarbeiter müssen dann ins 60 Kilometer entfernte Werk in Salo reisen, wenn sie ihren Job behalten wollen. Die angekündigten Veränderungen seien Teil einer konstanten Erneuerung, mit der man sicherstellen wolle, dass sich die Mitarbeiter auf die Prioritäten konzentrieren, so Nokia. Ziel sei es, für möglichst viele Mitarbeiter eine Job-Alternative bei Nokia zu finden.
Im dritten Quartal hatte der Mobilfunkhersteller einen Gewinn- und Umsatzrückgang zu verkraften. Vor allem die Erlöse sanken um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Ursache nannte Nokia den mit 72 Dollar um 10 Prozent niedrigeren Durchschnittspreis für Handys im letzten Quartal.
siju
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7. Kostenlos speichern im Internet
Es ist wichtig die eigenen Daten, ob geschäftlich oder privat, sicher zu speichern. Um Datenverluste zu vermeiden ist es unumgänglich Sicherheitskopien anzulegen. Doch schon jetzt ist bei vielen der Speicherplatz auf dem Rechner randvoll und die externe Festplatte quillt auch schon über. Eine regelrechte Speicherplatzinflation ist zu beobachten, Technikfreaks rechnen längst nicht mehr in Megabyte. Zwar werden Festplatten im Terrabyte-Bereich inzwischen sogar beim Discounter angeboten, aber es gibt auch eine Alternative: Die so genannten Webspace, Speicherplätze im Internet, einige werden sogar kostenlos angeboten.
"Webspace ist zudem nützlich, um eine komplette Sicherheitskopie der heimischen Datenträger für den Notfall zu speichern", sagt Bert Kindel, Inhaber eines IT-Systemhauses. Das bestätigt auch Jaroslav Smycek, Technikexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen: "Die Gefahr, dass DVDs oder Festplatten zu Hause durch Verschleiß, Brand oder Wasserschaden unbenutzbar werden, besteht so nicht mehr." Jedoch raten die Experten Vorsicht walten zu lassen, da ein extremer Tarifdschungel besteht und die Verbraucher sich bei kostenlosen Webspace-Anbietern auf diverse Klauseln einstellen müssen. Unbedingte Pflicht ist es die allgemeinen Geschäftsbedingungen zu prüfen, um festzustellen wie die Daten beim Speicherplatzanbieter gesichert sind, falls es dort zu technischen Ausfällen kommt. Zudem warnt Kindel vor US-Anbietern, da dort der Datenschutz lockerer gehandhabt wird als in Deutschland.
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8. Männern nutzen öfter mobiles Internet
Das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest wollte in einer repräsentativen Studie herausfinden inwiefern Männer und Frauen sich im Bezug auf die Nutzung des mobilen Internet voneinander unterscheiden. Folgendes kam dabei heraus: Grundsätzlich nutzen Männer das mobile Internet häufiger. Bevorzugt rufen diese Nachrichtendienste auf, Frauen hingegen nehmen Download-Dienste stärker in Anspruch. So haben zum Beispiel 70 Prozent der Frauen, aber nur 59 Prozent der Männer schon einmal ein Spiel aus dem Mobil-Netz auf ihr Handy geladen. Auch das Herunterladen von Klingeltönen erfreut sich bei den Frauen (65 Prozent) größerer Beliebtheit als bei den Männern (45 Prozent). Ähnlich sieht es bei Musik aus, hier liegen die Anteile bei 57 Prozent der weiblichen User beziehungsweise 37 Prozent der männlichen. Dagegen haben 59 Prozent der männlichen Befragten über das mobile Internet schon einmal tagesaktuelle Nachrichten eingeholt, bei den Frauen gilt das nur für 39 Prozent. Insgesamt sind drei von vier Nutzern des mobilen Internet männlich.
Für die Studie hat TNS zwischen Juli und September dieses Jahres 642 Personen interviewt und zwar nicht mit Hilfe von Fragebögen, sondern selbstverständlich via Handy im mobilen Internet.
siju
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9. Hohe Kosten durch Arbeitsbelastung
Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen hat gemeldet, dass Arbeitsausfälle aufgrund von psychischer Arbeitsbelastung der deutschen Wirtschaft jährlich rund 6,3 Milliarden Euro kosten. Die Krankmeldungen erfolgten dabei aus unterschiedlichen Gründen. Viele Angestellte geben eine zu hohe Arbeitsbelastung oder mangelnde Handlungsfreiheit am Arbeitsplatz an. Ebenfalls genannt werden aber auch, die Angst vor dem Verlust des Jobs, ein schlechtes Betriebsklima, Über- oder Unterforderung, sowie Leistungs- und Zeitdruck.
Von den Gesamtkosten entfallen drei Milliarden Euro direkt auf die Krankheitsbehandlung und weitere 3,3 Milliarden Euro auf die daraus resultierenden Produktionsausfälle. Besonders betroffen sind Jobs mit monotonen Tätigkeiten, wie etwa im Fahrzeugbau oder aber in bestimmten Dienstleistungsbranchen, wo die Mitarbeiter nur wenig selbst entscheiden können. Insgesamt hätten sich die Krankheitsursachen laut Bundesverband in den letzten Jahren immer mehr gewandelt. So würde die körperliche Beanspruchung im Arbeitsleben eher zurückgehen während die psychische Belastung stetig steige.
siju

10. Anti-Schimmel-Farbe
In so gut wie jeder dritten Wohnung lauert der Schimmelpils an den Wänden, Tendenz steigend. Eine Studie der Universität Jena hat ergeben, dass in immer mehr Häusern, die wegen den Energiesparmaßnahmen hermetisch abgedichtet werden, kaum noch ein Luftaustausch stattfindet und sich so schnell zu viel Feuchtigkeit bildet. Ein hervorragendes Klima für Schimmelsporen und Bakterien. Nun haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie zusammen mit dem Oberhausener Farbenhersteller Bioni CS eine Lösung gefunden um den Schimmelpilz zu bekämpfen. Sie haben eine Farbe entwickelt, die anstatt der leicht flüchtigen Biozide, Silberteilchen in Nanogröße enthält. Diese Silberteilchen töten die lästigen Mikroorganismen dauerhaft, da das Silber sich nicht verflüchtigt. Im Gegensatz zu den häufig verwendeten Anti-Schimmel-Farben, die nur einen kurzfristigen Effekt haben, wäre diese Lösung ein echter Fortschritt. Das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan hat dieses Jahr die Entwicklungspartner für diese Entwicklungsleistung mit dem Europäischen Preis für Spitzenleistungen in der Forschung auf dem Gebiet anti-mikrobieller Nano-Beschichtungen ausgezeichnet.
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11.a Gefährliche Sicherheitslücke im TUGzip
Secunia warnt vor einer schweren Sicherheitslücke im TUGzip, einem kostenlosen Packer und Entpacker für Windows. Beim Öffnen wird ein stack-basierter Pufferüberlauf ausgelöst. Ein Patch liegt bislang noch nicht vor, deshalb sollte man am besten auf andere Packer umsteigen bis ein neues Update für TUGzip vorliegt.
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11.b Sicherheitslücken bei Opera bestehen immer noch
Trojaner-Info warnt: Trotz Update sind immer noch gefährliche Sicherheitslücken im Browser Opera vorhanden. Bis diese Lücken endgültig geschlossen sind, sollten die Anwender auf andere Browser umsteigen.
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