<Tipp der Woche>

Hier können Sie sich über den ADAC informieren


ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen

 

Unsere Themen: eCommerce, Soziales und Telekommunikation
1. Gold-Nachfrage explosionsartig angestiegen
2. Opel stoppt Fahrzeug-Produktion
3. Risikoloser Down-Syndrom-Test
4. Hartz IV reicht gerade mal zum Überleben lt. IAB
5. Ein Dorf gräbt für seinen DSL-Anschluss
6. LAN-Party für Eltern und Lehrer
7. Entdecker von Leuchtproteinen gewinnt Nobelpreis
8. Darf der Chef im Mülleimer stöbern?
9. Benzol aus Macs
10. Schutz vor E-Mail-Peinlichkeiten
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles / September 2008
1. Gold-Nachfrage explosionsartig angestiegen
Anleger flüchten sich in den jetzigen Krisenzeiten in die Edelmetalle. Gold und Silber erreichten Rekordwerte. Der schwache Dollar führte dazu, dass der Goldmarkt schon so gut wie leergefegt ist und Händler die Bestellannahmen verweigern. "Unsere Lager sind leer und die vielen Anrufer legen unser Haus komplett lahm", sagte ein Händler von Pro Aurum. Jochen Hitzfeld von der HypoVereinsBank sprach von Wartelisten. "Das Angebot an bestimmten Produkten wie Barren zu 100, 250 und 500 Gramm ist vergriffen." Auch der Goldhändler Gunther Siegel von der Firma Westgold mit Sitz im niedersächsischen Lindhorst sprach von einem Ansturm: "Wir werden totgeschlagen mit Aufträgen". Wer schon bestellt hat, muss bis zu vier Wochen auf die Lieferung warten, da die Nachfrage etwa um das Zehnfache gestiegen ist. Auch die Postbank bestätigt die vermehrte Anfrage. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) stieg am Mittwoch auf über 900 Dollar.
Die derzeitige Rekordmarke vom März 2008 ist damit aber noch nicht überschritten. Damals lag der Kurs bei über 1000 Dollar pro Feinunze. Viele Anlage-Experten raten jedoch davon ab, in diesen so genannten Krisenzeiten das Edelmetall als sichere Anlage zu sehen. Anders als andere Anlagen werfe Gold keine Zinsen ab und die Anleger sind darauf angewiesen, dass der Kurs des Edelmetalls Gold gewinnt. Dies wiederum macht Gold zu einer spekulativen Anlage mit Problemen der sicheren Lagerung.
jk
2. Opel stoppt Fahrzeug-Produktion
Den Autohersteller Opel plagen seit einiger Zeit rückläufige Absatzzahlen. Deshalb will der Konzern aus Rüsselsheim nun mit einer Drosselung der Produktion reagieren. Europaweit sollen bis Jahresende 40.000 Fahrzeuge weniger hergestellt werden. In Deutschland sind die Werke Bochum und Eisenach betroffen, aber auch beide Werke in England und Spanien sollen vorübergehend geschlossen werden. Laut einem Bericht in der Bild stehe das Werk in Bochum mit seinen 5000 Beschäftigten diese Woche bereits still und das in Eisenach, mit rund 1.800 Beschäftigten, werde ab kommendem Montag für insgesamt drei Wochen geschlossen. Auch leichte Lohneinbußen für die Mitarbeiter seien möglich, so der Bericht, Kündigungen habe es jedoch nicht gegeben. Der Herstellungsstopp solle unter anderem über den Abbau von Überstunden auf Arbeitszeitkonten abgegolten werden.
Auch andere Autokonzerne mussten mittlerweile auf die mangelnde Nachfrage nach neuen Pkw mit Konsequenzen reagieren. Die VW-Tochterfirmen Seat und Skoda haben bereits angekündigt die Produktion in Spanien und in Prag zu drosseln. Und auch Mercedes-Benz und BMW wollen weniger Fahrzeuge bauen.
siju
<Anzeige>

Lassen Sie es sich gut gehen


Anzeige

3. Risikoloser Down-Syndrom-Test
Bisher konnten Untersuchungen von Schwangeren, die sich auf ein mögliches Down-Syndrom ihres Kindes untersuchen ließen, nicht ohne Risiken durchgeführt werden. Denn das Down-Syndrom ließ sich nur durch eine Fruchtwasseruntersuchung oder eine Gewebeprobe aus der Plazenta feststellen. Doch beide Methoden sind risikobehaftet, weil sie zu einer Fehlgeburt führen können. Nun ist es Forschern von der Universität Stanford (US-Staat Kalifornien) gelungen schon in den frühen Stadien der Schwangerschaft ohne Gefährdung von Mutter und Kind das Syndrom zu erkennen. Es reicht eine Blutprobe der Mutter, um die Chromosomenstörung zu diagnostizieren.
Während der Schwangerschaft befinden sich so genannte Erbgutschnipsel des Kindes im Blut der Mutter. Rund zehn Prozent der insgesamt bei der Mutter im Blut vorhandenen freien, also nicht in Zellen gebundenen DNA, stammen vom Kind. Diese Tatsache machten sich die Forscher zunutze und entwickelten ein neues Verfahren. So bestimmen sie nun, ohne Mutter und Kind zu gefährden, in einer Blutprobe der Mutter die DNA-Abschnitte und ordnen sie den einzelnen Chromosomen zu und zählen sie aus. Wenn das Chromosom 21 in allen oder einem Teil der Körperzellen drei anstatt zweimal vorhanden ist kommt es zum Down-Syndrom.
ab
4. Hartz IV reicht gerade mal zum Überleben, lt IAB
Das Institut für Arbeits- und Berufsforschung (IAB), welches zur Bundesagentur für Arbeit gehört, hat nun zugegeben, dass die Unterstützung durch Hartz-IV wirklich nur mal gerade so zum Überleben reicht. Der Leiter der Untersuchung des Instituts, Bernhard Christoph, gab gegenüber dem Focus sogar zu, dass eine Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben für die meisten ausgeschlossen ist. Zwar seien "hinsichtlich elementarer Dinge wie Wohnung, Kleidung und Ernährung die Versorgungslücken bei Hartz-IV-Empfängern vergleichsweise klein", so Christoph, jedoch könne das "Sicherungsziel des Arbeitslosengeldes II nicht als erreicht angesehen werden". Die Studie ergab, dass rund sechs Prozent der Befragten sich nicht einmal jeden Tag eine warme Mahlzeit leisten können. Außerdem fürchten etwa fünf Prozent Ende dieses Jahres über nicht genügend Winterkleidung zu verfügen und dass obwohl die Heizkosten steigen sollen und die Armen des Landes, laut eines Politikers, doch ein/zwei Pullover mehr über sich stülpen sollen. Aber das war nicht alles. Sozialhilfe-Empfänger mit Leiden wie Diabetes werden wohl mit dem Verlust bisheriger Zuschläge für erhöhte Ernährungskosten rechnen, denn ihnen droht obendrein das Aus für Essenszuschüsse.
ab
<Anzeige>

Ihre ganz persönliche Domain


Über 100 Domain-Endungen schnell und einfach registrieren.

5. Ein Dorf gräbt für seinen DSL-Anschluss
Das Dorf Waldstetten möchte auch gern an der Gegenwart teilnehmen und den DSL-Anschluss nutzen können. Jedoch ist ihnen die Summe, welche die Telekom für so einen Anschluss verlangt, zu hoch. "Uns lag ein Kostenvoranschlag der Deutschen Telekom vor, danach hätten wir 200.000 Euro für den Anschluss unseres Dorfes an die nächstgelegene Glasfaserleitung bezahlen müssen", so der Ortsvorsteher Helmut Hartmann.
Das Dorf gehört zur Gemeinde Höpfingen und diese war nicht bereit die Kosten zu übernehmen. Für die 600-Seelen Gemeinde Waldstetten ist das ein zu hoher Betrag, die Bewohner des Dorfes können so viel Geld nicht aufbringen. So entschloss sich die Dorfgemeinde selbst Hand anzulegen. Nun graben sie in ehrenamtlicher Tätigkeit, gemeinsam mit einem örtlichen Bauunternehmer, einen Graben von 2,2 Kilometer Länge. In diesen soll dann eine Spezialfirma die Glasfaserkabel verlegen. Durch den Einsatz können die Waldstettener an die 90.000 Euro einsparen. Mindestens 115 Waldstettener Haushalte müssen einen DSL-Vertrag mit zwei Jahren Laufzeit bei der Deutschen Telekom abschließen, damit gesichert ist, dass die Telekom die Restkosten in Höhe von 110 000 Euro übernimmt. Und es sieht gut aus, Hartmann hat schon 90 Verträge eingebracht.
ab
6. LAN-Party für Eltern und Lehrer
Immer mehr Jugendliche begeistern sich in ihrer Freizeit für Computerspiele. Um auch Eltern und Lehrern den Einstieg und Einblick in die Computerspiel-Welt leichter zu gestalten, veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Electronic Sports League (ESL), Europas größte Liga für elektronischen Sport, dem Spieleratgeber-NRW, des Vereins ComputerProjekt Köln, der Fachhochschule Köln und dem GameParents eine LAN-Party. Am 10. Oktober findet zunächst ein Workshop zu diesem Thema statt. Danach können die Teilnehmer die Eindrücke diskutieren und das Intel Friday Night Game, einen Spieltag der Bundesliga des eSports, erleben.
"Viele Eltern wissen kaum, was ihre Kinder spielen und sind durch deren Faszination für Computerspiele verunsichert. Die öffentlichen Debatten tragen da kaum zur Aufklärung bei. Wir wollen daher Eltern ermutigen, sich in einem authentischen Game-Kontext und mit pädagogischer Unterstützung ein eigenes Bild zu machen. Wer ignoriert was gespielt wird, verpasst die Möglichkeit über die Inhalte von Computerspielen zu diskutieren, sowohl mit den eigenen Kindern als auch mit anderen," begründet Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, die Zusammenarbeit. Ein paar der auszuprobierenden Spiele werden Warcraft III, Counter-Strike 1.6. und Tetrinet (eine Mehrspieler Version des Tetris) sein. Anmeldung für den Workshop und weitere Informationen finden Sie unter: www.bpb.de/eltern-lan.
sh
<Anzeige>

EDV-Produkte bis zu 50 % preisgünstiger!


Anzeige

7. Entdecker von Leuchtproteinen gewinnt Nobelpreis
Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den Japaner Osamu Shimomura und die US-Amerikaner Martin Chalfie und Roger Tsien. "Sie haben das grünlich leuchtende Protein einer Qualle zu einem der wichtigsten Werkzeuge der Biologie gemacht", so die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm. Mit dem Protein können Zellen sichtbar gemacht und ihre Entwicklung im Körper beobachtet werden. So kann man die Entwicklung der Nervenzellen im Gehirn verfolgen, indem Mediziner und Biologen die DNA des Leuchtproteins mit der DNA eines anderen, ansonsten unsichtbaren Proteins verknüpfen. Im Jahre 1961 isolierte der Japaner Osamu Shimomura erstmals das so genannte Grün Fluoreszierende Protein (GFP) in einer Qualle namens Aequorea victoria. Später wurde von Martin Chalfie demonstriert, wie hilfreich GFP als Leuchtmarker für verschiedene biologische Phänomene ist. So wurde zum Beispiel eine Katze mit diesem Protein genmanipuliert und so fluoreszierte sie im UV-Licht.
"Roger Tsien habe mit seinen Arbeiten entscheidend zum generellen Verständnis des Leuchtproteins beigetragen", teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften mit. Die drei Preisträger forschen und lehren in den USA. Die höchste Auszeichnung für Chemiker ist in diesem Jahr mit 10 Millionen Schwedischen Kronen dotiert worden, das sind umgerechnet eine Million Euro.
sh
8. Darf der Chef im Mülleimer stöbern?
Wie viel Kontrolle durch den Arbeitgeber am Arbeitsplatz ist eigentlich erlaubt? Was hat der Vorgesetzte für Möglichkeiten, wenn er wissen möchte, was seine Angestellten so während eines langen Arbeitstages treiben? Was darf er und was ist tabu? Diesen Fragen ist das in Duisburg erscheinende Magazin Unicum Beruf nachgegangen und unter anderem zu folgendem Ergebnis gekommen: Auf jeden Fall darf er den Schreibtisch des Mitarbeiters etwas genauer unter die Lupe nehmen. Es stehe ihm zu, auf diese Weise in dienstliche Vorgänge Einblick zu nehmen. Möglichst jedoch nicht, ohne vorher das Einverständnis des betreffenden Mitarbeiters eingeholt zu haben. Absolut tabu ist es hingegen, den Papierkorb zu durchwühlen, hier würden eindeutig Persönlichkeitsrechte verletzt. Ebenfalls nicht in Ordnung sei es, heimlich die geschäftliche Korrespondenz zu kontrollieren. Hat er aber die Nutzung des Postfaches am Arbeitsplatz für die private Nutzung nicht generell erlaubt, so kann er in Stichproben prüfen, ob diese Vereinbarung eingehalten wird. Um dies eindeutig feststellen zu können, darf er dann auch lesen, was in den E-Mails geschrieben wurde.
siju
<Anzeige>

Hier finden Sie alles was das Diabetiker Herz begehrt


Der Online Shop für Diabetiker
9. Benzol aus Macs
In einer aktuellen Studie haben französische Wissenschaftler herausgefunden, dass aus älteren Mac Pro-Modellen giftige Dämpfe ausströmen. Unter anderem soll aus den Geräten, die vor 2008 gefertigt wurden, Benzol austreten. Zu einer offiziellen Stellungnahme war der Apple-Konzern noch nicht bereit. Lediglich ein Konzernsprecher äußerte sich gegenüber MacWorld, dass Apple diese Dinge nicht bestätigen könne. Das Ergebnis dieser Forschung ist kein gutes Zeugnis für Apple, denn unter anderem gilt Benzol als möglicher Auslöser von Blutkrebs.
In Internet-Foren wird mittlerweile darüber spekuliert, ob es sich bei den Rechnern um Geräte handelt, die möglicherweise in China produziert worden sind. Wie die französische Zeitung Libération berichtete, haben sich Mac-User schon länger über stinkende Rechner beschwert. Auch von Umweltschützern hat es schon öfter Kritik gehagelt. So gelangten Apples Geräte jahrelang auf den schlechtesten Plätzen bei Untersuchungen von den verbauten Materialien. In einem Schreiben gegenüber der Europäischen Kommission erklärte Steve Jobs 2007 noch, dass Apple die gültigen Vorschriften gegen die Verwendung giftiger Stoffe in Elektronikprodukten erfülle. Wie aber nun die französische Forschergruppe bewiesen hat, ist die Gesundheit der Apple-User durchaus durch die ausgestoßenen Dämpfe gefährdet.
ab

10. Schutz vor E-Mail-Peinlichkeiten
Wer hatte das nicht schon einmal: Im (beispielsweise Alkohol-) Rausch verschickt man eine E-Mail, die man schon am nächsten Morgen furchtbar bereut. Vor solchen peinlichen Erlebnissen will Google nun künftig die Nutzer seines E-Mail-Dienstes Gmail bewahren. Und das geht ganz einfach: Wer die Funktion Mail Goggles' aktiviert, muss innerhalb einer Minute fünf relativ einfache Mathematik-Aufgaben lösen. Erst dann wird die E-Mail versendet. Wer das nicht schafft, ist laut Gmail-Entwickler Jon Perlow "nicht in der richtigen Geistesverfassung" für den Versand einer E-Mail. Die Selbstschutzmaßnahme ist für E-Mail-Schreiber standardmäßig auf Freitag- und Samstagabend jeweils zwischen 22 Uhr und vier Uhr früh eingestellt, genau dann, wenn der Alkoholpegel erfahrungsgemäß am höchsten ist. Die Einstellung lässt sich aber beliebig verändern. Den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben kann der jeweilige Nutzer selbst festlegen. Wenn er die richtige Lösung in der vorgegebenen Zeit errechnet, wird die E-Mail gesendet. Andernfalls verbleibt sie bis zum nächsten Tag im Ordner 'Entwürfe' liegen.
In Deutschland kann 'Mail Goggles' zur Zeit nur genutzt werden, wenn die Bedienoberfläche des E-Mail-Programms auf US-Englisch umgeschaltet wird. Angeblich, so der Entwickler, hätte ihm die neue Funktion schon selbst so manches Mal ein böses Erwachen ersparen können.
siju

<Anzeige>

6 Monate kostenlos


vodafone.de

 

11.a T-Mobile: Kostenloser Nummernwechsel
Den Kunden von T-Mobile wird jetzt ein kostenloser Rufnummern-Wechsel angeboten. So reagiert das Unternehmen auf den millionenfachen Diebstahl von Kundendaten. T-Mobile-Kunden können über die kostenfreie Hotline 0800 330 034 505 den Wechsel ihrer Rufnummer in Auftrag geben und ihre Fragen zum Daten-Diebstahl loswerden.
ab
11.b Zur Sicherheit: Update für Norton 360
In Norton 360 hat das Security-Unternehmen Symantec eine Sicherheitslücke aufgedeckt. Es besteht die Gefahr, dass sich ein Schädling in das System einnistet. Schuld daran soll ein Treiber der Firma Gear Software sein. Über LiveUpdate gibt es das Update für den Norton 360, für andere Fabrikate gibt es den aktualisierten Treiber bei Gear Software.
ab