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Unsere Themen: eCommerce, Soziales und Telekommunikation
1. Post baut IT-Arbeitsplätze ab
2. Jeder Zehnte ist auf Geld vom Staat angewiesen
3. Warnung vor Google Chrome
4. Hightech-Produkte immer billiger
5. Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit
6. Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern
7. Handy-Nutzer spüren Phantom-Anrufe
8. Von Anglizismen im Alltag gestört?
9. Deutschland erneut Exportweltmeister
10. In einem Jahr ein Terabyte Datenmüll pro Mensch
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles / August 2008
1. Post baut IT-Arbeitsplätze ab
Die Deutsche Post beabsichtigt laut Informationen von WELT ONLINE, jeden siebten Arbeitsplatz im IT-Bereich zu streichen. Neun der derzeit elf Standorte der firmeneigenen Datenverwaltung werden wohl schließen. Das bedeutet, dass von den insgesamt 1.100 Beschäftigten Mitarbeitern im Verwaltungsbereich 450 an einen der verbleibenden Standorte in Bonn oder Darmstadt wechseln müssen. 150 Stellen sind in einem ersten Schritt bereits ganz weggefallen. Eine Kündigung ist hier möglich, da diese Mitarbeiter zur Post-Tochtergesellschaft IT Services gehören. Für Angestellte des Post-Konzerns gilt hingegen eine Beschäftigungsgarantie bis Juni 2011. Geschlossen werden die IT-Bereiche an den Standorten Berlin, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Fulda, Hannover, München, Stralsund und Trier. Bestätigt wurde diese Information bereits von einer Sprecherin der Post mit der Begründung, man wolle dadurch den Standort Deutschland langfristig sichern.
Grund für den Stellenabbau soll der gescheiterte Kooperationsvertrag zwischen der Post und Hewlett Packard sein. Eigentlich sollten die weltweiten IT-Aktivitäten an den US-Konzern übertragen werden, wodurch sich die Post über sieben Jahre Einsparungen von mindestens einer Milliarde Euro versprochen hatte. Dabei sollten alle Standorte mitsamt den 2.500 Mitarbeitern von HP übernommen werden. Daraus ist nun nichts geworden. Inoffiziell heißt es, die Einsparziele seien für HP "wohl zu ehrgeizig gewesen".
siju
2. Jeder Zehnte ist auf Geld vom Staat angewiesen
Laut des statistischen Bundesamts sind rund zehn Prozent der Deutschen auf Sozialleistungen des Staates angewiesen. Das sind 8,3 Millionen Deutsche, die existenzsichernden Hilfen wie Hartz-IV, Sozialhilfe oder Wohnungsgeldbeihilfe beziehen müssen. Auch Leistungen für Asylbewerber und Kriegsopferfürsorge zählen zur Mindestsicherung. 5,3 Millionen Bürger bekamen Arbeitslosengeld II und rund zwei Millionen nicht Erwerbsfähige, darunter vor allem Kinder, waren auf Sozialgeld angewiesen. Insgesamt erhielten 764.000 Menschen Sozialhilfe. Aber es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So stieg der Anteil derjenigen, die auf soziale Mindestsicherung angewiesen waren, in Baden-Württemberg auf 5,7 Prozent und in Bayern auf 5,3 Prozent. Prekär ist jedoch die Lage in der deutschen Hauptstadt, denn in Berlin bezog sogar jeder Fünfte Leistungen zur sozialen Mindestsicherung.
Die Statistik zu den Leistungen wurde erstmals veröffentlicht und bezieht sich auf das Jahr 2006. Die Kosten, die der Staat durch diese Leistungen hatte, beliefen sich auf insgesamt 45,6 Milliarden Euro.
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3. Warnung vor Google Chrome
Gerade erst hat Google seinen Browser Google Chrome angepriesen. Er solle die Nutzung des Internets beschleunigen, vereinfachen und sicherer gestalten und natürlich eine großartige Konkurrenz zum Microsoft-Explorer sein. Schon hageln die ersten, nicht unerheblichen Kritiken. Experten äußern schwere Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und prangern Sicherheitslücken an. So berichtete heute.de, dass Googles neuer Browser Chrome ins Visier des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geraten ist. Das BSI rät sogar vom Gebrauch des neuen Browsers ab. Es heißt, das Programm sei zwar "bequem, aber kritisch".
Problematisch sei die Datensammelwut und die Marktmacht von Google. Grund dafür ist, so BSI-Sprecher Matthias Gärtner, dass der Suchmaschinenkonzern mit dem Browser nun alle wichtigen Bereiche im Internet, vom E-Mail-Programm über die Suche bis zu rein internetbasierten Textverarbeitungsprogrammen, abdeckt. "Die Größe des Datenpools, über die das Unternehmen dann verfügt, ist beängstigend und wird Begehrlichkeiten wecken, möglicherweise auch bei Ermittlungsbehörden", sagt Daniel Bachfeld, Sicherheitsexperte des Branchendienstes heise.de und des Computermagazins c't.
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4. Hightech-Produkte immer billiger
Dem Branchenverband Bitkom zufolge sind die Preise für Laptops, Digitalkameras und Handys innerhalb des letzen Jahres deutlich gefallen. Insgesamt hätten die Preise für Verbraucherelektronik über Zehn Prozent nachgegeben, so der Verband. Besonders bei Laptops habe sich dies bemerkbar gemacht, diese kosteten im Schnitt rund 25 Prozent weniger als noch vor zwölf Monaten. Der Preisverfall der Hightech-Produkte trage damit aber erheblich zur Dämpfung der Inflation in Deutschland bei, so Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Weniger erfreut über diese Entwicklung zeigen sich allerdings die Computerfirmen, sie leiden zur Zeit stark unter dem extremen Preiskampf. So musste Ende Juni bereits der nordrhein-westfälische Hersteller Maxdata aufgeben. Auch die Hersteller von TV-Geräten müssen mit einem Preisrückgang von 19 Prozent fertig werden, können damit jedoch bisher noch gut umgehen.
Der Preiswettbewerb in der Branche sei enorm, erklärt Scheer. Gleichzeitig würden Geräte wie Computer und Handys immer leistungsfähiger. Was das Preisniveau betrifft, so liege Deutschland sogar um fünf Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Am günstigsten gibt es die Verbraucherelektronik in Bulgarien, am meisten muss man dafür in Dänemark und Finnland auf den Tisch legen.
siju
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5. Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit
Arbeitslose Menschen, die schlecht oder gar nicht ausgebildet sind, haben in Deutschland wesentlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, als in anderen Ländern der Europäischen Union. So waren 2007 laut des Statistischen Bundesamts durchschnittlich 17,7 Prozent der 25- bis 64-jährigen erwerbsfähigen Personen mit einfachem Bildungsniveau (das heißt: höchstens Realschulabschluss ohne Berufsausbildung) arbeitslos. Nur in Tschechien (19,1 Prozent) und der Slowakei (41,5 Prozent) haben Geringqualifizierte noch schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Im EU-Durchschnitt waren nur 9,2 Prozent dieser Gruppe arbeitslos. Somit sei wohl eindeutig belegt, so die Statistiker, dass ein hoher Bildungsgrad vor Arbeitslosigkeit schütze.
Die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Hochschul- und Fachhochschulabschluss oder einer höheren berufsfachlichen Ausbildung lag in Deutschland bei lediglich 3,7 Prozent, der EU-Durchschnitt liegt mit 3,6 Prozent nur ganz knapp darunter. Die Erwerbslosenquote bei mittlerem Bildungsabschluss, also mit Berufsausbildung oder Abitur ohne Studium, lag in Deutschland bei 8,2 Prozent, hier betrug der EU-Durchschnitt 6 Prozent. Die Daten sind Ergebnisse einer europäischen Arbeitskräfteerhebung.
siju
6. Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern
Eine Studie, die erstmals die Ernährungslage von Klinik- und Heimpatienten miteinander verglichen hat, ergab nun, dass nicht wie angenommen die Heimbewohner, sondern die Patienten in Krankenhäusern deutlich schlechter mit Essen versorgt werden. Der Untersuchung zufolge, erhält in Pflegeheimen jeder zweite Bewohner mit ernährungsbedingtem Risiko, vorsorgende oder ausgleichende Additiva. In den Kliniken entgegen sollen solche Maßnahmen nur bei jedem fünftem Patient angewandt werden.
Das Team um Studienleiterin Antje Tannen vom Institut für medizinische Soziologie der Berliner Charité berichtet: "Die Unterschiede zwischen Krankenhäusern und Pflegeheimen erreichten ein statistisch signifikantes Niveau." So leiden besonders Patienten auf internistischen Stationen (25,4 Prozent) und Intensivpatienten (22,1 Prozent) an ungewollter Gewichtsabnahme. Die Charité-Forscher sehen die Ursache für die Mangelernährung im 'Selbstversorgungsdefizit'. So können beispielsweise Demenzkranke und Schlaganfallpatienten ohne fremde Hilfe oft nicht selber trinken oder essen. Wissenschaftler fordern nun, dass Patienten, aber auch Ärzte und Pflegepersonal für die Wichtigkeit des Gewichtsverlaufs sensibilisiert werden müssen. Es muss verstärkt auf den Gewichtsverlauf geachtet und die tägliche Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr erfasst werden. "Das Essenreichen und die Aufforderung beziehungsweise Unterstützung bei der Flüssigkeitsaufnahme sind wichtige Aufgaben von Pflegekräften und sollten nur bedingt delegiert werden", so das Fachblatt Aktuelle Ernährungsmedizin.
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7. Handy-Nutzer spüren Phantom-Anrufe
Eine repräsentative Studie der ARIS Umfrageforschung, die im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) erhoben wurde, hat wieder einmal Interessantes ergeben. Jeder dritte Handybesitzer nimmt anscheinend in Erwartung neuer Anrufe nicht vorhandende Signale seines Gerätes wahr. Rund 33 Prozent haben ab und an das Gefühl, dass ihr mobiles Telefon klingelt oder vibrieren würde, obwohl ihr Handy weder eine SMS, geschweige denn einen Anruf erhalten hat.
Laut Bitkom-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer sollen viele Menschen Furcht haben, dass sie eine wichtige Nachricht verpassen könnten. So nehmen 46 Prozent der 14 bis 29-Jährigen, so genannte Phantom-Anrufe wahr, das ist etwa jeder zweite in dieser Altersgruppe. Dahingegen hören Handynutzer ab 65 Jahren viel seltener Phantom-Signale, es ist nur jeder zehnte. "Das zeigt, wie wichtig der Mobilfunk für Job und Privatleben ist", so Scheer. "Aber es gibt objektiv keinen Grund, sich unter Druck zu setzen. Mit der Mailbox und einem immer größeren SMS-Speicher sorgen Handys dafür, dass wirklich wichtige Infos nicht mehr verloren gehen." Seine Empfehlung ist, sich eine gut erkennbare Melodie für den Klingelton auszuwählen und auf einen kräftigen Vibrationsalarm achten.
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8. Von Anglizismen im Alltag gestört?
In Deutschland werden immer häufiger Anglizismen verwendet, wie 'Meeting' anstelle von 'Treffen', 'chillen' anstatt 'ausruhen' und 'Coffee to go' statt 'Kaffee zum Mitnehmen'. Wenn es nach einigen Politikern geht, soll das in Hamburg anders werden. Die Hafen City, die Port Authority und das Hamburg Cruise Center, diese drei stellen beispielsweise die immer häufiger werdende Verwendung von Anglizismen dar. Politiker fordern nun, dass 'Flughafen' anstatt 'Airport' auf den S-Bahn-Schildern zu stehen hat. Diese Woche sollte eigentlich schon das erste Schild präsentiert werden. "Wir leben in Deutschland und deshalb erwarte ich, dass zentrale Orte auch deutsch ausgeschildert werden," so CDU-Verkehrsexperte Klaus-Peter Hesse. Auch Gal-Abgeordnete Martina Gregersen dazu: "Es ärgert mich, dass in Deutschland immer häufiger englische Bezeichnungen benutzt werden."
Auf Initiative von Hesse und seiner GAL-Kollegin Gregersen wurde nun ein Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, in dem es um die Bezeichnung der neuen S-Bahn-Station    'Flughafen (Hamburg Airport)' geht. Die Bürgerschaft wird in Kürze über den Antrag entscheiden. "Die deutsche Bezeichnung haben wir uns schon lange gewünscht und auch entsprechende Vorschläge gemacht. Wir begrüßen die Initiative," so Hans Kaufmann, Regionalleiter des Vereins deutsche Sprache.
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9. Deutschland erneut Exportweltmeister
Deutschland bleibt auch in diesem Jahr Exportweltmeister und wird gleichzeitig einen Rekord aufstellen. Erstmals werden voraussichtlich Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro ausgeführt. Der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) hat ein Exportwachstum um sechs Prozent auf 1027 Milliarden Euro für das laufende Jahr prognostiziert. Auch der Handelsüberschuss soll mit 208 Millionen Euro einen Rekordwert erreichen bei erwarteten Importen im Wert von 819 Millionen Euro.
Der deutsche Anteil am Welthandel werde konstant bei rund 9,5 Prozent bleiben. Allerdings sind die Erwartungen für das nächste Jahr eher gedämpft. Hier rechnet der Bundesverband nur noch mit einem Wachstum der Exporte um voraussichtlich vier Prozent auf 1.068 Milliarden Euro. Damit werde der deutsche Außenhandel 2009 einen geringeren Beitrag zum Wirtschaftswachstum liefern als gewohnt, so BGA-Präsident Anton Börner. Gesamtwirtschaftlich rechnet der Verband für das nächste Jahr nur mit einem Wachstum knapp unter einem Prozent nach 1,7 Prozent für das laufende Jahr.
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10. In einem Jahr ein Terabyte Datenmüll pro Mensch
Im Zeitalter der Informationen fabriziert jeder Mensch Unmengen an Daten. In einer Studie der IBM hat man jetzt das Speichervolumen, dass wir in einem Jahr fabrizieren, errechnet. So hinterlassen wir zum Beispiel bei einem Arztbesuch oder beim Verfassen von Emails rund einen Terabyte. So wurde auch errechnet, dass wir im Jahre 2020 das 16-fache an Daten produzieren werden, das wäre eine Informationsspur von rund 16.000 Gigabyte. Die momentanen Kapazitäten würden dafür nicht ausreichen, selbst wenn man die Informationen auf Papier festhalten wollte, was wiederum einen jährlichen Bedarf von rund 50.000 gefällten Bäumen bedeuten würde. 30 neue Speicher-Produkte werden demnächst, als Ergebnis einer drei Jahre langen Forschungsarbeit von IBM vorgestellt. Das Ergebnis wurde von IBM als, “die bisher größte Markteinführung im Bereich Informationsinfrastruktur” bezeichnet. Es waren 2.500 Mitarbeiter mit dem Projekt beschäftigt und die Kosten beliefen sich auf über 2 Milliarden Dollar. Speichersysteme im klassischen Sinne, die auf einem Server Informationen bereitstellen werden im IBM-Konzept, von der Organisation “dynamische Informationen, die Personen individuell in einer Cloud-Umgebung begleitet”, abgelöst. “IT-Infrastrukturen entfernen sich heute zunehmend von dem jahrzehntelang gepflegten Client-Server-Modell, hin zu einer weitaus effizienteren Architektur im Internet-Stil” sagt IBM-Manager Andy Monshaw, zuständig für den Bereich des System Storages.
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11.a Achtung vor einigen Updates
Die Updates der Antivirenprogramme PC Chillin 14, Internet Security 2007 und 2008 seit dem 4. September bewirken gravierende Fehler. User aus dem Winfuture-Forum berichten, dass die Updates wichtige Windows-Systemdateien als Viren erkennen und in die Quarantäne verschieben. Das Problem besteht nur für Windows XP Service Pack 2, Windows Vista-Benutzer können beruhigt sein.
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11.b Sicherheitslücke in Google-Browser Chrome
Wie Trojaner-Info mitteilt, haben Sicherheitsexperten nur wenige Stunden nach Veröffentlichung der ersten Beta-Version eine Sicherheitslücke entdeckt. So soll es möglich sein, die HTML-Engine von Chrome zu nutzen, um ausführbare Dateien auf dem Rechner des Besuchers abzulegen. Diese Lücke kann allerdings nicht ohne aktives Zutun des Nutzers stattfinden. Dennoch ist zu hoffen, dass Google in Kürze auf eine WebKit-Version umsteigt, in der diese Lücke geschlossen werden kann.
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