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Unsere Themen: eCommerce, Soziales und Telekommunikation
1. Quereinsteiger haben es schwerer
2. Geringverdiener haben immer weniger
3. Frauen werden immer noch schlechter bezahlt
4. Deutschland ist fast Sparweltmeister
5. Games Convention
6. Monopoly World ohne deutsche Städte
7. Die Allianz und ihre Übernahmen
8. Strukturelle Umplanungen bei E.ON
9. Giftiges Obst und Gemüse
10. In Kanada sterben ’Fertigfleisch-Esser’
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles / Juli 2008
1. Quereinsteiger haben es schwerer
Wer sich als Ingenieur auf eine Stelle als Softwarespezialist bewirbt, hat bei weitem nicht mehr so gute Chancen wie noch vor einigen Jahren. Laut einer Analyse von Jobangeboten der 100 führenden deutschen IT-Unternehmen richten sich über 90 Prozent der Stellenangebote für Softwarespezialisten ausschließlich an Informatiker. Lediglich auf jede vierte Stelle können sich auch Ingenieure bewerben. Auch bei Stellenofferten, bei denen das Arbeitsfeld Bereiche wie IT-Beratung und Support umfasst, wird in mehr als 80 Prozent ein abgeschlossenes Informatikstudium vorausgesetzt. Damit haben Nicht-Informatiker wie beispielsweise Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsinformatiker kaum noch Chancen als Quereinsteiger im IT-Bereich.
Laut der Untersuchung 'IT-Jobscout Mai 2008' beträgt der Rückgang insgesamt 28 Prozent. Als Grund vermutet die PPIAG, welche die Analyse durchgeführt hat, dass Unternehmen eher den Generalisten suchen. So wird auch nur in vier Prozent der Stellenanzeigen nach einem bestimmten Studienschwerpunkt gefragt. Sehr gute Chancen sieht die PPI AG für Nicht-Informatiker eigentlich nur noch im Bereich Vertrieb.
siju
2. Geringverdiener haben immer weniger
Die Schere klafft immer weiter auseinander. In den Jahren 1995 bis 2006, sind einer Studie zufolge, die Realeinkommen der Geringverdiener um 14 Prozent gesunken. Somit haben immer mehr Arbeitnehmer immer weniger in der Tasche und können natürlich auch immer weniger ausgeben, was der internen Wirtschaft nicht gerade zu Gute kommen kann. Dahingegen dürfen sich die Besserverdienenden über zehn Prozent mehr Realeinkommen freuen. Dies ergab eine Studie der Universität Duisburg-Essen, wie die Zeitschrift Frankfurter Rundschau am Dienstag berichtete. Gerhard Bosch, der Soziologe der Zeitung sagt, es seien damit rund ein Viertel der Arbeitnehmer betroffen. Ein reales Lohnplus von 3,5 Prozent verbuche dagegen das oberste Viertel der Beschäftigten.
Wie die Studie ergab, gehören nicht nur die so genannten Minijobber und/oder gar die Teilzeitkräfte dazu, sondern auch Geringverdiener mit Vollzeitarbeitsplatz. Kommen wir noch Mal zur Schere: Das Realeinkommen von Besserverdienenden ist über zehn Prozent angestiegen.
ab
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3. Frauen werden immer noch schlechter bezahlt
Bei gleichem Beruf, gleicher Ausbildung, gleichem Alter und im gleichen Betrieb, verdienen Frauen immer noch 12 Prozent weniger als Männer. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) war der Lohn von vollzeitbeschäftigten Frauen in den alten Bundesländern im Jahr 2001 um etwa 24 Prozent geringer als der Lohn von Männern. Im Durchschnitt verdienen Frauen, wie die IAB ermittelte, innerhalb des gleichen Berufes, 22 Prozent weniger als Männer. Wie oft behauptet wird, ist dies kein Unterschied zwischen so genannten Männer-, beziehungsweise Frauenberufen, sondern es besteht ein wirklicher Lohnunterschied von 15 Prozent zwischen Männern und Frauen mit gleichem Beruf, im gleichen Betrieb.
IAB-Forscher Hermann Gartner dazu: "Im internationalen Vergleich ist dies recht hoch. Forschungsergebnisse aus den USA und Skandinavien zeigen, dass dort so gut wie keine geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede im gleichen Beruf und im gleichen Betrieb zu finden sind."
ab
4. Deutschland ist fast Sparweltmeister
Die Deutschen sind offenbar äußerst vernünftig, wenn es um die finanzielle Absicherung ihrer Zukunft geht. In fast keiner anderen Industrienation legten die Bürger im vergangenen Jahr so viel auf die hohe Kante wie hierzulande. Durchschnittlich 11,1 Prozent unseres verfügbaren Einkommens landete 2007 im Schnitt in der Rücklage. Das teilte jetzt der Bundesverband deutscher Banken in Berlin mit und beruft sich auf Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Damit stehen die Deutschen an zweiter Stelle, was ihr Sparverhalten betrifft. Nur die Franzosen weisen in der Statistik eine höhere Quote mit 13,1 Prozent aus.
In anderen Ländern gehen die Menschen scheinbar wesentlich sorgloser mit dem Thema Vorsorge und Rücklagenbildung um. Österreicher, Belgier und Spanier legen etwas mehr als zehn Prozent zurück, Italiener und Niederländer weniger als sieben Prozent. Ganz schlimm sieht es in den USA diesbezüglich aus. Der US-Bürger spart laut der OECD-Studie sogar nur durchschnittlich 0,7 Prozent seines Einkommens. Der Bankenverband erwartet nun für 2008 eine leicht geringere Sparquote von 10,4 Prozent für Deutschland.
siju
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5. Games Convention
Die Games Convention (GC), die seit ihrer Gründung im Jahr 2002 einen ungeahnten Boom in Leipzig erlebt, könnte ihren Standpunkt verlieren, wie aus Pressemitteilungen zu hören ist. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) soll bereits im Februar, nach monatelangen Verhandlungen bekannt gegeben haben, dass sie künftig ihre Messe nicht mehr mit den Sachsen veranstalten, sondern eine neue Messe unter dem Namen GAMESCom in Köln ausrichten wollen. Das, obwohl die Leipziger Games Convention weltweit größte Bedeutung hat. So ist beispielsweise die Zahl der Aussteller von anfangs 166 in diesem Jahr auf über 500 angestiegen.
Auf der Leipziger Messe wurden jüngst zum sechsten Mal die innovativsten Neuprodukte der Games Convention gekürt. Wie beispielsweise 'Best PC Game' wurde das Evolutionsspiel 'Spore' von EA. 'Best Xbox 360 Game' wurde EAs 'Mirrors Edge'. Sony Computer Entertainment gewann mit seinem 'Resistance: Retribution' den Preis als bestes PSP-Spiel. Weitere News der Messe können Sie auf der Seite der GC erfahren.
ab
6. Monopoly World ohne deutsche Städte
Seit Mittwoch kann man nun endlich das neue 'Monopoly World' in den Läden kaufen. Die neue Welt-Ausgabe des allseits beliebten Spiele-Klassikers wurde von vielen Fans heiß erwartet und statt 'Schlossallee' und 'Parkstraße' zieren nun Namen wie 'Montreal' und 'Riga' das Spielbrett. Das Besondere an der neuen World-Edition ist, dass die internationalen Städtenamen per Internet-Umfrage ausgewählt wurden. 68 Metropolen standen im Web zur Wahl, 22 schafften es schließlich aufs Brett. Deutsche Städte sind leider nicht dabei, zu wenige Fans hatten für Berlin, Frankfurt a. M. oder München gestimmt. Die meisten Stimmen bekam Montreal und deshalb belegt nun die kanadische Metropole in der neuen Ausgabe das Spielfeld mit der höchsten Miete, welches ehemals die 'Schlossallee' war. Ebenfalls auf das Spielbrett geschafft haben es unter anderem Paris, London und New York.
Laut Spielehersteller Hasbro haben sich rund 5,6 Millionen Menschen an der Abstimmung Anfang des Jahres beteiligt. Weltweit wollen Monopoly-Spieler nun einen Weltrekord aufstellen, der am Tag des Verkaufsstarts stattfinden soll. Rund um den Globus sollen so viele Menschen wie nie zuvor zeitgleich spielen. In Deutschland wird Frankfurt der Austragungsort des Rekordversuchs sein, der parallel in elf internationalen Städten läuft. Sehr originell: In Frankfurt findet das Ganze in einem ehemaligen Gefängnis, passend zu dem bekannten Monopoly-Spielfeld, statt.
siju
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7. Die Allianz und ihre Übernahmnen
Allianz will die Commerzbank übernehmen und auch, wie es ausschaut, die Postbank. Wie FAZ.NET am Dienstag berichtete, könnte der Kauf der Dresdner Bank durch die Commerzbank jetzt in Etappen vollzogen werden. Plausibel erscheint, dass es anscheinend Fakt ist, dass die Fondsgesellschaft der Commerzbank, die Cominvest, zur Allianz kommt. Die Allianz hat es anscheinend auf die fünftgrößte deutsche Fondsgesellschaft mit 63 Milliarden Euro abgesehen, um ihr Kerngeschäft, die Vermögensverwaltung, zu stärken.
Vor einigen Wochen noch schien es noch so, als könne sich allein die Commerzbank Hoffnungen machen, die Postbank zu übernehmen. Doch nun, wen wundert es, wird die Allianz als Wunschpartner gehandelt. Aber: Der Bund, dieser hat Mitspracherecht und ist der größte Aktionär der Postbank, hat so manchmal seltsame Entscheidungen getroffen. So sind wir wieder mal gespannt, welche Tücken und Lücken zu einer Entscheidung führen.
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8. Strukturelle Umplanungen bei E.ON
Der E.ON-Energie-Vorstandschef Klaus-Dieter Maubach berichtete in den Mittwochsausgaben der Welt und dem Münchner Merkur, dass der Energieriese E.ON bis zu 1.800 Stellen streichen will, das sind rund 10 Prozent der Belegschaft. Zur Zeit sind etwa 15.000 Menschen dort beschäftigt. Zudem sollen 40 - 60 Niederlassungen geschlossen werden und der Vertrieb von sechs bis sieben Regionalgesellschaften zusammengeführt werden, folglich werden die Gesellschaften künftig ihre Produkt- und Preispolitik unter einem Dach führen. Der Gedanke dabei ist, dass Unternehmen so kostengünstiger zu führen. E.ON kann so schneller auf Angebote der Konkurrenten eingehen und könnte im Strom-Wettbewerb für den Kunden anziehender sein. "In den vergangenen Monaten hatte E.ON laut der Welt im klassischen Geschäft rund 600.000 Kunden verloren. Im internetbasierten Verkauf habe das Unternehmen den Rückgang durch die Tochter "E - wie einfach" mit einem Zuwachs von 800.000 Kunden kompensiert", sagte Maubach. Die Vertriebsaktivitäten der Töchter sollen dem Münchner Merkur zufolge in München zusammengeführt werden.
"Dinge, die wir bislang bundesweit sechs Mal gemacht haben, wollen wir an einer Stelle bündeln." so sagte Maubach. "Der Abbau soll sozialverträglich erfolgen, indem freie Stellen nicht neu besetzt würden". So müssten jedoch einige Mitarbeiter umziehen. "Die Zahl derer, die ihren Lebensmittelpunkt wegen eines Umzugs an einen anderen Standort verlegen müssen, werden zum 1. September etwa 500 betragen", hieß es im Münchner Merkur. Laut Maubach beteiligt sich Die E.ON Regionalgesellschaft in Thüringen nicht an der neuen Struktur.
sh
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9. Giftiges Obst und Gemüse
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat wiederholt heimisches Obst und Gemüse auf Pestizid-Rückstände untersucht und wie all die anderen Male, erneut Alarm geschlagen. So enthielten laut Greenpeace 199 von insgesamt 2.176 Proben Rückstände von verbotenen Pflanzenschutzmitteln. Die meisten Pestizide befanden sich in frischen Kräutern und Himbeeren. Aber auch bei Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren sah es nicht so gut aus. Alles in allem konnten die Umweltschützer nach eigenen Angaben 59 der in Deutschland verbotenen Agrargifte aufspüren. Drei Viertel der Wirkstoffe gelten als extrem gesundheits- und umweltschädlich, 21 sind sogar EU-weit verboten. In insgesamt sechs Proben sei die so genannte akute Referenzdosis für Pestizide der Weltgesundheitsorganisation WHO überschritten worden.
So stark belastete Lebensmittel können laut Greenpeace bei Kindern akute Gesundheitsschäden hervorrufen. Als Grundlage diente eine Untersuchung von Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig, welchem Greenpeace nun vorwirft, seine Analysen nicht selbst auf verbotene Pestizide zu überprüfen. Das BVL war noch nicht bereit, eine Stellungnahme zu ihren Vorwürfen abzugeben.
siju

10. In Kanada sterben ’Fertigfleisch-Esser’
In Kanada sind circa 12 Menschen an einer Lebensmittelvergiftung durch verdorbenes Fleisch gestorben. Unter diesen Todesfällen wurden rund sechs so genannte Listeriose-Infektionen, sprich Lebensmittelvergiftungen gefunden. Sechs weitere Fälle müssen noch geprüft werden. Nach Angaben der Zeitung The Toronto Star vom Dienstag, sagte der Landwirtschaftsminister Gerry Ritz, dass mindestens 26 Menschen erkrankt sind und man mit weiteren Fällen rechnen muss. Die betroffene Fleischfirma Maple Leaf mit Sitz in Toronto wurde erst einmal in Betriebspause gesetzt. Sie nahm mehr als 200 Fleischprodukte vom Markt, teilweise wohl als reine Vorsichtsmaßnahme. Die relativ seltene durch Bakterien ausgelöste Listeriose ist eine Art der Lebensmittelvergiftung und war in Fertigfleischprodukten enthalten. Bei den nachgewiesenen Todesfällen in Kanada ist es die gefährlichste Listerien-Art, Listeria monocytogenes, die für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich war. Die genaue Ursache wie diese Bakterien ins Fleisch kamen wird noch untersucht.
Anfänglich waren es nur vereinzelte Krankheitsfälle, die aber nicht in Zusammenhang gebracht wurden. Labortests kamen auf die Spur bis zur Fleischfirma in Toronto. Ritz sagte: "Wir erwarten, dass sowohl die Zahl der Verdachtsfälle, wie auch der bestätigten Fälle im Laufe der Untersuchung zunimmt". Bei einer Inkubationszeit von bis zu 70 Tagen sind vor allem Menschen mit schwachen Immunsystemen wie zum Beispiel Babys, alte und kranke Menschen gefährdet. Wegen der landesweiten Rückrufaktion rechnet die Firma mit Kosten von mehr als 20 Millionen kanadischer Dollar, umgerechnet circa 13 Millionen Euro.
sh

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11.a Vorsicht: Angebliche E-Mails von UPS
Jetzt versuchen es Cyberkriminelle über gefälschte E-Mails von UPS ihre Schadsoftware zu verbreiten. Angeblich gibt es ein nicht zustellbares Paket, das man im nächsten Fedex-Büro abholen könne. Im Anhang der Mail steckt dann die vermeintliche 'Rechnungskopie', darin ist natürlich der Trojaner verankert.
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11.b Attacke eines neuen Browser-Hijackers
Trojaner-Info rät Betroffenen, bei denen ein Browser-Hijacker auftaucht, für den es noch keine Entfernungsanleitung gibt und gängige Security-Tools nichts ausrichten können, den betroffenen Rechner zunächst im abgesicherten Modus mit eScan zu überprüften.
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