<Tipp der Woche>

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Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt und Telekommunikation
1. Die anderen Online-Auktionshäuser
2. Hightech aus Deutschland holt Gold
3. Weniger Stellenangebote in Deutschland
4. Sozialhilfeausgaben gestiegen
5. Bahntickets über Ebay verärgert die Kunden
6. Eingeschränkte Verfolgung von Raubkopierern
7. Neue Innovation in der Hochseeschifffahrt
8. Touchscreens erobern den Markt
9. Deutschlands Kinder und ihr Taschengeld
10. Röhre oder Flachbild
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles / Juli 2008
1. Die anderen Online-Auktionshäuser
Warum immer bei eBay Schnäppchen jagen. Ebay ist zwar mit mehr 14 Millionen Mitglieder das Auktionshaus Nummer eins, aber es gibt auch Alternativen. Immerhin tummeln sich hierzulande etwa 150 Online-Auktionshäuser. Das Nachrichtenmagazin Focus stellte vor einigen Tagen empfehlenswerte Internet-Auktionshäuser vor. So zum Beispiel das Auktionshaus Hood.de, hier sollen sich schon eine Million Mitglieder registriert haben und täglich sollen etwa eine Million Auktionen auf der Plattform laufen. Die Produktpalette soll breit gefächert sein und vor allem bei Büchern und CDs soll man hier gut fündig werden. Bei dem Online-Auktionshaus AuVito suchen und bieten immerhin auch schon rund 150.000 Mitglieder. Jedoch stehen auf diesem Portal zehn gewerbliche Angebote einem privaten gegenüber. Aber durchschnittlich am Tag sollen hier sogar gut 2,4 Millionen Auktionen laufen. Der Schwerpunkt soll in den Rubriken rund um MP3-Player und Digitalkameras liegen. Laut den Marktforschern von Nielsen Netratings rangiert das Leipziger Unternehmen Auvito damit hinter eBay auf Platz Zwei der stärksten Auktionshäuser. Focus nannte auch weitere Auktionshäuser, wie Amprice, Auxion, Dubli, Telebid und Gimahhot. Man sollte sich aber mit den verschieden Klauseln auseinandersetzten, um die jeweiligen Sicherheiten der Anbieter zu prüfen.
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2. Hightech aus Deutschland holt Gold
Da die deutschen Athleten in Peking nur schleppend in Fahrt zu kommen scheinen, lohnt sich aus nationaler Sicht ein Blick auf die Unternehmen, die die Sportler mit Geräten ausstatten. Wo immer in Peking geturnt, gerannt, gerudert, geschwommen oder gefochten wird, fast immer ist deutsche Technologie bei den ersten Rängen mit vertreten. Nicht nur die Sportartikelkonzerne Adidas und Puma sind führend, wenn es um Innovationen bei der Ausstattung von Spitzensportlern geht. Auch zahlreiche kleine Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern haben es geschafft, sich eine Topposition auf dem Weltmarkt zu erobern. So rüstet zum Beispiel ein deutsches Unternehmen rund 75 Prozent der olympischen Fechter mit Schutzanzügen und Masken aus. Auch der größte Teil der Ruderer schwört auf Produkte aus Deutschland. Sie gehen überwiegend mit Booten der schwäbischen Firma Empacher in den Wettkampf.
Ähnliches gilt für die Springreiter aller Nationen. Die Sportschützen, Fußballer und viele Bereiche der Leichtathletik schwören nicht erst seit den Spielen in Peking auf Sportausrüstung 'Made in Germany'. Ein Medaillenspiegel der Hersteller würde Deutschland wahrscheinlich recht weit vorne sehen.
ct
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3. Weniger Stellenangebote in Deutschland
Laut dem Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) wird die Arbeitskräfte-Nachfrage in den kommenden Monaten nachlassen. Grund dafür sei die Konjunkturabschwächung, welche erste Schatten auf den deutschen Arbeitsmarkt werfe. Die Arbeitsmarktforscher berichten, dass diese Tendenz schon seit drei Quartalen zu beobachten sei. So gab es 1,13 Millionen offene Stellen im zweiten Quartal 2008, das sind 15.000 weniger als im ersten Quartal 2008 und rund 100.000 weniger als im zweiten Vorjahresquartal 2007. Das auf mittlere Sicht die Stellenangebote weiter abnehmen werden, ergab sich aus einer Umfrage des IAB in 8000 Betrieben im zweiten Quartal. Wahrscheinlich verhalten sich die Unternehmen, aufgrund der Sorge vor einer schlechteren werdenden Auftragslage, beim Einstellen neuen Personals zurück.
Doch trotz dieser Umfrage erwartet das IAB eine positive Beschäftigungsentwicklung, weil die Zahl sofort zu besetzender Stellen immer noch ansteigen würde. Sprich der Anteil an allen offenen Stellen liege mit 78 Prozent rund vier Prozent über dem Vorquartal.
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4. Sozialhilfeausgaben gestiegen
Die Ausgaben für die Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2006 um 3,9 Prozent gestiegen. Das Statistische Bundesamt teilte am Montag mit, dass 18,8 Milliarden Euro 2007 an die Sozialhilfeträger ausgezahlt wurden. Mit 12,7 Prozent nahmen die Nettoausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung besonders stark zu. Auch die Hilfen zum Lebensunterhalt stiegen mit 9,4 Prozent überdurchschnittlich.
Umgerechnet auf die bundesdeutsche Gesamtbevölkerung ergibt sich der Statistik zufolge, derzeit eine pro Kopf Aufwendung von 228 Euro im Jahr. Die Verteilung für die Sozialhilfebedürftigen innerhalb der Republik ist dabei sehr unterschiedlich. In den alten Bundesländern waren es mit 237 Euro je Einwohner wesentlich mehr als in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) mit durchschnittlich 152 Euro. Spitzenreiter in der Vergabeliste von Sozialleistungen sind wie bereits im Vorjahr die drei Stadtstaaten Bremen (385 Euro), Hamburg (367 Euro) und Berlin (355 Euro). Am anderen Ende der Skala liegt bei den alten Bundesländern Baden-Württemberg mit 168 Euro Aufwendungen pro Kopf. In den neuen Bundesländern waren in Sachsen mit 144 Euro die Pro-Kopf-Ausgaben am niedrigsten.
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5. Bahntickets über eBay verärgert die Kunden
Die am 1. August gestartete Versteigerungsaktion der Deutschen Bahn (DB) sorgt für böse Überraschungen. So bot die DB bei eBay zum Beispiel Doppelfahrkarten für eine deutschlandweite Bahnreise der 2. Klasse zur Versteigerung an. Nach Auktionsbeginn wurden bis zu 190 Euro geboten, bis sich der der Preis bei rund 100 Euro einpendelte. Doch was macht die Bahn, sie bot dieselben Tickets am nächsten Tag erneut an, aber diesmal zum Festpreis von nur 66 Euro. Das bedeutet, wer am ersten Tag der Versteigerung ein Ticket ersteigert hatte, war nun der gelackmeierte. Er zahlte im Vergleich zum Festpreisangebot somit doppelt bis dreimal so viel. Kein Wunder, dass sich die Kunden von der Deutschen Bahn abgezockt fühlen.
Die DB wollte sicherlich neue Kunden über eBay gewinnen, aber nun prasseln die Negativbewertungen von Kunden nur so ein. Scheint so, als wenn der Konzern potenzielle Bahnreisende jetzt wohl eher vertreiben würde. Die Verbraucherschützer haben sich auch schon eingeschaltet, da sie die Verkaufspraxis für Bahntickets auf diese Art für bedenklich halten. Insbesondere, weil die Bahn ein Verfallsdatum der Tickets festlegt und ihren Kunden ein Widerrufsrecht verweigert.
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6. Eingeschränkte Verfolgung von Raubkopierern
Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, weigern sich die Staatsanwaltschaften einiger Bundesländer seit einigen Wochen so genannte kleine Raubkopierer zu verfolgen. Die Staatsanwaltschaften von Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt haben sich für neue Richtlinien ausgesprochen, nach denen gegen Raubkopierer vorzugehen ist. Leider sind diese in den Bundesländern nicht einheitlich beschlossen worden. So drohen in Nordrhein-Westfalen Internet-Usern Strafen erst wenn sie mehr als 200 Dateien illegal heruntergeladen haben. Anders dagegen sieht es in Sachsen-Anhalt aus, dort werden Raubkopierer erst ab 3000 Dateien oder 200 illegal besorgten Filmen verfolgt. Und Berlin ist sogar dafür bekannt, so gut wie gar nicht gegen Raubkopierer vorzugehen. In vielen Bundesländern wollen die Strafverfolger anscheinend den Großteil der Tauschbörsennutzer in Ruhe lassen und nur noch gegen große Internet-Piraten vorgehen.
Die Musik- und Filmindustrie ist entsetzt. So äußerte sich Daniel Knöll vom Bundesverband Musikindustrie gegenüber 'Welt Online': "Raubkopien sind kein Bagatelldelikt. Das ist so, als würde die Justiz plötzlich Ladendiebstahl nicht mehr verfolgen."
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7. Neue Innovation in der Hochseeschifffahrt
Angesichts der hohen Ölpreise machen sich immer mehr Schiffbauer Gedanken über alternative Antriebe für Hochseeschiffe. Kürzlich ist Deutschlands erster Frachter mit Windantrieb in Kiel vom Stapel gelaufen. Der 130 Meter lange Frachter 'E-Ship 1' wird von vier 25 Meter hohen rotierenden Zylindern beim Vorwärtskommen unterstützt. Der von dem Windradbauer Enercon in Aurich gelieferte Antrieb soll auf langen Fahrten 30 bis 50 Prozent des sonst benötigten Schiffdiesels einsparen.
Die Technologie, die auf der Kieler Werft Lindenau umgesetzt wurde, besteht indes schon seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. An den von Anton Flettner erfundenen Turbosegeln strömt Seitenwind so vorbei, dass sich auf der Vorderseite der drehenden Zylinder ein Unterdruck aufbaut, der das ganze Schiff nach vorne zieht. Bereits 1926 überquerte das Flettner-Schiff 'Buckau' erfolgreich den Atlantik. Da seinerzeit Treibstoffpreise und Klimaschutz nicht wirklich ein Thema für die Reeder waren, konnte sich die sparsame Technologie jedoch noch nicht durchsetzen. Heute sieht die Welt jedoch ganz anders aus und der 'neue' Antrieb könnte sich durchaus als neuer Verkaufsschlager für deutsche Werften entpuppen, wenn sie die Betriebskosten der Schiffe nachhaltig senken können.
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8. Touchscreens erobern den Markt
Mit dem iPhone von Apple hatten die Touchscreens ihren Vormarsch auf den Handymarkt gestartet. Andere Hersteller haben nun nachgezogen und sind mit eigenen Modellen in den Kampf um die Gunst der Kunden eingestiegen. Die Nachfrage nach berührungsempfindlichen Bildschirmen für Smartphones oder Navi-Geräte ist in den letzten zwei Jahren förmlich explodiert. Nach einer Schätzung der Marktforscherin Jennifer Colegrove von der Firma iSuppli werden in diesem Jahr etwa 341 Millionen Touchscreens ausgeliefert. Im letzten Jahr waren es immerhin schon 218 Millionen, 2006 lediglich 81 Millionen.
Die nötige Technologie war schon vor dem iPhone verfügbar, doch die großen Handyhersteller brauchten anscheinend den Anstoß durch den amerikanischen Computerkonzern, um ebenfalls auf den Touchscreen zu setzen. Die meisten Sensorbildschirme werden in Japan, Taiwan und China hergestellt, von Firmen, deren Namen im Westen kaum bekannt sind. Zu ihnen gehören unter anderem Nissha Printing, Wintek und Truly Semiconductors. Die deutsche Balda AG war über ein Joint-Venture mit dem chinesischen Hersteller TPK an der Entwicklung der Berührungssensorik für das iPhone beteiligt.
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9. Deutschlands Kinder und ihr Taschengeld
Wäre Taschengeld vergleichbar mit Löhnen und Gehältern, so könnten Kinder mit den Tarifabschlüssen deutscher Gewerkschaften gut mithalten. Mit durchschnittlich 23,30 Euro im Monat haben die Sechs bis 13 Jährigen in Deutschland so viel Taschengeld zur Verfügung wie nie zuvor. Im Jahr 2006 lag der Durchschnitt noch bei monatlich 20,50 Euro. Ralf Bauer, Mitautor der Kids-Verbraucher-Analyse, dazu: "An ihren Kindern sparen die Eltern in Deutschland zuletzt. Wir verzeichnen vor allem beim Taschengeld seit Jahren einen kontinuierlichen Anstieg, diesen Trend gab es auch schon in den wirtschaftlich schwierigen Jahren mit hoher Arbeitslosigkeit."
Neben einem gestiegenen Durchschnittswert beim Taschengeld zeigt die Analyse leider auch erneut die großen Unterschiede zwischen Kindern aus finanziell gut situierten und finanziell schwächeren Elternhäusern. Kinder aus besser gestellten Haushalten mit mehr als 3500 Euro Nettoeinkommen im Monat erhalten im Jahr rund 562 Euro an Taschengeld und Geldgeschenken, bei den Haushalten mit bis zu 1500 Euro Nettoeinkommen sind es dagegen lediglich 273 Euro. "Der Markendruck, sei es bei Computerspielen, Unterhaltungselektronik oder Mode, ist ganz klar da, vor allem bei den älteren Kindern", sagt Ralf Bauer. "Sie versuchen, mit den anderen Kids mitzuhalten."
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10. Röhre oder Flachbild?
Röhre oder Flachbild? Obwohl die Preise für Fernseher sinken, geben die Deutschen mehr für sie aus. Der Hightech-Branchenverband Bitkom meint, der Grund dafür ist der Umstieg von Röhren- auf Flachbildfernseher. Im Durchschnitt gab man vor drei Jahren 661 Euro für seinen Fernseher aus, im Jahre 2007 waren es bereits 805 Euro. Diese Zahlen stammen aus Berechnungen der Gesellschaft für Kommunikationsforschung. Zudem berichtete Bitkom, dass die Preise von Flachbild und Röhrenfernseher fast gleichermaßen pro Jahr rund um ein Drittel fallen.
Im Jahre 2005 wurden noch vier Millionen Röhrenfernseher verkauft, dieses Jahr werden es wohl nur noch 800.000 sein. Im selben Jahr gab man im Schnitt für seine 'Röhre' 323 Euro aus, dieses Jahr werden es dann rund 200, natürlich mit der Tendenz: weiter fallend. Geradezu gegensätzlich entwickelte sich der Markt der Flachbildfernseher. Der Verkauf lag im Jahr 2005 noch bei 1,6 Millionen und dürfte sich in diesem Jahre auf rund 5,3 Millionen Geräte erhöhen. Damals gab man als Käufer im Schnitt 1.333 Euro für Flachbildgeräte aus. In diesem Jahr werden es um 880 Euro sein. In den kommenden Jahren wird der Durchschnittspreis allerdings weniger stark sinken. Jeffry van Ede Sony-Deutschland Chef sagt: "Im Sommer 2008 erleben wir neben dem EM- auch einen Olympia-Effekt. Viele Verbraucher nehmen die beiden sportlichen Großereignisse zum Anlass sich einen Flachbildfernseher zuzulegen". Der als mittelfristig geplante "Umstieg" wird quasi vorgezogen.
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11.a Akute Gefahr: Gefälschte CNN-News
Sicherheitsexperten von Sophos warnen vor E-Mails die in der Aufmachung von Original-Newsletter von CNN daherkommen. Sie weisen keine ungewöhnlichen Merkmale auf, jedoch können die Videos nicht abgespielt werden, weil angeblich der Flash-Player eine Aktualisierung benötigt. Wer diese Aktualisierung akzeptiert, fängt sich einen gefährlichen Trojaner ein. Da zurzeit noch keine Abhilfe angeboten wird, bitte ganz genau hinsehen bevor Sie einen Link anklicken.
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11.b Achtung: Phishing über Apples MobileMe
Eine "sehr gut" gemachte Phishing-Kampagne, wendet sich gezielt an die Kunden von Apples neuen Webdienst MobileMe. Angeblich soll Apple Probleme mit den letzten Abrechnungen haben und so sei es erforderlich die Kontodaten zu korrigieren. Es ist dringend abzuraten diesem Aufruf zu folgen.
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