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Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt und Telekommunikation
1. Apple installiert ungefragt Software
2. Browser für autistische Kinder
3. Verkäufe übers Internet nehmen deutlich zu
4. Bahnreisen unterm Hammer
5. Amerikas Unternehmensdominanz schwindet
6. Siemens-Manager zur Kasse gebeten
7. Inflation steigt weiter
8. Weltraumtourismus für jedermann
9. Linke wächst im Westen
10. Suchmaschine Cuil ist online
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles / Juli 2008
1. Apple installiert ungefragt Software
Ohne Wissen, geschweige denn einer Zustimmung der Nutzer, installiert Apple mit der neuen iTunes-Version 7.7 eine zusätzliche Software auf Computern, die mit Windows XP und Windows Vista laufen. In den Lizenzbestimmungen von iTunes fehlt jedweder Hinweis und der Widerruf zur Installation soll auch nicht möglich sein. Es handelt sich um die Zusatzsoftware MobileMe, welche sich in der Systemsteuerung einquartiert und sich nicht einmal ohne weiteres mit iTunes deinstallieren lässt, stattdessen muss der komplette Apple Mobile Device Support vom Computer entfernt werden. Sicherheitsexperten erklären, dass sie solch ein Installationsverhalten eigentlich nur von Schadsoftware kennen.
Eine ähnliche Aktion hatte sich Apple bereits schon im März dieses Jahres geleistet. Das Unternehmen hatte seinen Web-Browser Safari in iTunes eingebunden, dieser konnte sich beim nächsten Apple Software Update auf den Rechner laden. Seinerzeit bot Apple jedoch seinen Kunden in einem Installationsdialog an, über das es möglich war die voreingestellte Installation von Safari zu vermeiden.
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2. Browser für autistische Kinder
Autismus wird als eine angeborene, unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns beschrieben. Nun gibt es einen speziellen Browser, der für autistische Kinder entwickelt worden ist. Auf die Idee so einen Browser zu schaffen, kam John LeSieur als er sah, dass sein sechsjähriger Enkel Zackary, wenn dieser im Internet unterwegs war, anscheinend überfordert wurde. LeSieur nahm an, dass die Vielzahl an Optionen auf dem Bildschirm ihn so sehr verwirrten. Selbst im Software-Geschäft tätig, machte er sich an die Arbeit und entwickelte den Zac Browser für autistische Kinder. Dieser erleichtert die Webnutzung, indem er Unwesentliches ausblendet. Es sind zwar nur handverlesene Sites für Spiele, Musik und Videos nutzbar, aber für Kinder, die durch zu viele Angebote und Möglichkeiten überfordert sind, genau das Richtige.
Die Bandbreite bei Autismus ist recht groß, so ist der Zac Browser sicherlich nicht für jedes autistische Kind eine Hilfe. Autismus-Experten, wie Dianne Zager vom Zentrum für Autismus-Forschung an der Universität Pace, halten Zac für eine sehr gute Idee, da viele autistische Schüler am Besten lernen können, wenn alle unnötigen Ablenkungen vermieden würden.
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3. Verkäufe übers Internet nehmen deutlich zu
Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) kürzlich mitteilte, wickelt mittlerweile jede vierte deutsche Firma ihre Verkäufe über das Internet ab, was ein Plus von 33 Prozent innerhalb eines Jahres bedeutet. Besonders bei größeren Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten haben Online-Bestellung stark zugenommen. "Die deutsche Wirtschaft erschließt sich mit Online-Bestellungen neue Märkte und reduziert außerdem unnötige Kosten in den Betrieben“, erklärte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Wenn Aufträge über Internetplattformen automatisch in die firmeneigene Datenverarbeitung eingespeist werden, entfallen kostenintensive Arbeitsschritte wie die Auftragserfassung per Hand. Die Online-Bestellung ist ein gutes Beispiel dafür, dass die gesamte Wirtschaft durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik branchenübergreifend profitiert."
Spitzenreiter in der Rangliste der 27 EU-Mitgliedstaaten ist Dänemark, wo derzeit jeder dritte Auftrag über das Netz abgewickelt wird. Danach folgen Großbritannien (29 Prozent), Irland, Schweden (jeweils 27 Prozent) und Niederlande (26 Prozent). Deutschland besetzt mit 24 Prozent Online-Verkäufen Platz 6.
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4. Bahnreisen unterm Hammer
Im Internet-Auktionshaus Ebay gibt es bis zum 10. August Bahnfahrkarten zu ersteigern. Es handelt sich dabei um rund eine Million Tickets, die zu Sonderpreisen angeboten werden, so teilten es die Deutsche Bahn (DB) und Ebay am Dienstag in Berlin mit. Die Tickets sind teilweise ab einem Euro aufwärts zu ersteigern und weitere werden auch zum Sofort-Kauf angeboten. Die Karten können zwischen dem 16. August und dem 31. Oktober genutzt werden (außer Freitags). Es handelt sich hierbei um verschiedene Angebote, wie eine 16-tägige Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Peking, eine achttägige Zugreise in der ersten Klasse in die europäischen Metropolen Berlin, Paris, Brüssel, Wien und London, sowie ein zweitägiges Fußballtraining bei den Kickern von Hertha BSC oder einen Tag im ICE-Simulationszentrum der DB in Fulda.
Die Deutsche Bahn bei Ebay: "Tickets für Fahrten von August bis Oktober. Es gibt mehrere Gruppen von Fahrscheinen, die entweder zu zwei oder vier Fahrten berechtigen. Beim Sofortkauf beträgt der günstigste Preis 33 Euro pro Zweite-Klasse-Fahrt innerdeutsch und 44 Euro zu internationalen Zielen. Es gibt noch einen Zehn-Euro-Coupon für eine weitere Fahrt obendrauf." Wen nun die Reiselust gepackt hat und eine Fahrkarte ersteigern oder kaufen will, muss sich vorher nur noch bei Ebay registrieren, falls noch kein Konto vorhanden sein sollte. Zudem werden auch vier Benefiz-Auktionen angeboten, deren Erlöse dem Deutschen Behindertensportverband zugute kommen sollen.
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5. Siemens-Manager zur Kasse gebeten
Der Siemens-Konzern will die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Heinrich von Pierer, Klaus Kleinfeld, Johannes Feldmayer, Edward G. Krubasik sowie Rudi Lamprecht, Heinz-Joachim Neubürger, Günter Wilhelm, Uriel Sharef und Klaus Wucherer auf Schadensersatz wegen verschiedener Korruptionsaffären verklagen. Ein entsprechender Beschluss sei schon vom Aufsichtsrat gefasst worden, teilte Siemens mit. Eine Summe wurde nicht genannt.
Laut Siemens begangen die Betroffenen eine Verletzung ihrer Aufsichts- und Organisationspflichten im Zusammenhang mit Korruptionsvorfällen im Jahre 2003 bis 2006, aus denen vor Allem finanzielle Belastungen für das Unternehmen resultierten. Es soll Ihnen aber vor Einreichung der Schadensersatzklage die Möglichkeit gegeben werden, Stellung zu den einzelnen Vorwürfen zu nehmen, hieß es. Speziell von Johannes Feldmayer und G. Wilhelm fordert Siemens Wiedergutmachung für Schäden, die durch verdeckte Zahlungen an die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) entstanden sind. Siemens wird schon seit zwei Jahren von zwei Korruptionsaffären um schwarze Kassen und verdeckte Zahlungen an die AUB erschüttert. Nach eigenen Angaben ist dem Konzern ein Schaden von insgesamt 1,9 Milliarden Euro entstanden.
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6. Amerikas Unternehmensdominanz schwindet
Das Handelsblatt berechnete eine Rangliste bezüglich der Standorte, der 50 größten Unternehmen. Heraus kam dabei, dass nun nur noch 15 der 50 umsatzstärksten Industrieunternehmen der Welt aus der größten Volkswirtschaft kommen, so wenig wie noch nie. Mittlerweile ist der Spitzenreiter Europa, mit fast der Hälfte und zwar mit 24 Konzernen. Auch an der Börse wird der Einfluss Amerikas immer geringer, denn fast alle US-Konzerne verloren an Wert. Grund für den rasanten Abstieg ist, neben der schwachen Konjunktur, auch der Kursverfall des Dollars. Dieser verlor im vergangenen Geschäftsjahr gegenüber dem Euro ganze zehn Prozent.
Mit Ausnahme der beiden Ex-Monopolisten Post und Telekom verbesserten die deutschen Unternehmen ihre Positionen. So schaffte es beispielsweise der Autobauer BMW (nach Umsatz) auf den neunten Platz der Top 50. "Viele deutsche Konzerne haben in den vergangenen Jahren Kosten gesenkt, neue Märkte erschlossen und ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich gesteigert", sagt Hendrik Hollweg, Vorstandsmitglied der Unternehmensberatung Ernst & Young.
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7. Inflation steigt weiter
Obwohl die Lebenshaltungskosten im Juli schon um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, was die höchste Teuerungsrate seit Dezember 1993 darstellt, warnen Experten, dass die Inflation im August sogar noch höher ausfallen könnte. Hauptpreistreiber im Juli war, wie schon in den letzten Monaten zuvor, das teure Rohöl. Ein Fass Rohöl (159 Liter) kostete am 11. Juli mit mehr als 147 Dollar, so viel wie noch nie. Dass der Ölpreis in der zweiten Monatshälfte um gut 20 Dollar sank, macht sich leider nicht positiv für den Endverbraucher bemerkbar, denn im August sollen die bereits seit langem angekündigten Strom- und Gaspreiserhöhungen kommen. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich mit acht Prozent deutlich spürbar.
Der Commerzbank-Analyst Matthias Rubisch schätzt die Teuerungsrate für August auf etwa 3,5 Prozent. Diese Entwicklung soll sich jedoch nach dem August wieder entspannen. Das Hamburger Welt-Wirtschafts-Institut erwartet zum Jahresende Inflationsraten von unter drei Prozent. Im nächsten Jahr geht man dort sogar von einer Marke von rund 2 Prozent aus. Die Details zur Preisentwicklung veröffentlicht das Statische Bundesamt am 14. August.
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8. Weltraumtourismus für Jedermann
Das lange geplante Trägerflugzeug für private Flüge ins All White Knight Two, des britischen Milliardärs Richard Branson, wurde just der Öffentlichkeit vorgestellt. Es sei eines der schönsten und außergewöhnlichsten Luftfahrzeuge, die jemals entwickelt wurden, schwärmt Branson von seinem weltweit größten komplett aus Carbon hergestellten Flugzeug, mit dem Weltraumtouristen bald auf einen Kurztrip ins All starten sollen.
Die viermotorige 'White Knight Two' soll in der kalifornischen Mojave-Wüste einem kleinen Raumschiff 'SpaceShipTwo' Starthilfe geben. Beide Projekte leitet Branson zusammen mit dem Luftfahrtdesigner Burt Rutan, der bei der Präsentation vor zahlreichen begeisterten Weltraum-Fans am Montag ebenfalls anwesend war. Der eigentliche Raumgleiter ist momentan zu 70 Prozent vollendet. Er soll ab Herbst dieses Jahres zahlungskräftigen Touristen einen unvergesslichen Blick auf den blauen Planeten gewähren. Vor dem Start sind jedoch noch einige strenge Testflüge zu absolvieren. Die ersten Ausflüge in den Weltraum werden die Passagiere jeweils 200.000 Dollar kosten.
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9. Linke wächst im Westen
Angesichts des Mitgliederschwunds bei den großen Volksparteien, hat die Linke Grund zur Freude. Nach dem Zusammenschluss von PDS und WASG vor etwas mehr als einem Jahr, gibt es in den westlichen Bundesländern fast 25.000 Linke-Mitglieder. Das sind rund doppelt so viele wie im letzten Jahr. Zwar verließen in den östlichen Bundesländern etwa 1000 Mitglieder die Partei nach ihrem Zusammenschluss, doch die Freude über mehr als 12.000 neue Mitglieder im Westen stärkt die Parteiführung in ihrer Ansicht den richtigen Weg mit der Fusion beschritten zu haben.
Vor allem im Saarland konnte Oskar Lafontaine mit 651 neuen Mitgliedern in den ersten sechs Monaten 2008 einen großen Erfolg verbuchen. Doch auch in anderen westdeutschen Ländern konnten neue Mitglieder verbucht werden. Laut Linke-Vorstandsmitglied Ulrich Maurer konnte die Linke in Nordrhein-Westfalen (1158), Bayern (504), Niedersachsen (562) und Hessen (337) Neuzugänge verzeichnen. Außerdem liegt der Frauenanteil bei den Linken mit 38,4 Prozent deutlich höher als bei den anderen Parteien. 8200 Mitglieder sind nach Maurers Angaben zudem unter 35 Jahre alt.
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10. Suchmaschine Cuil ist online
Google hat eine neue Konkurrenz bekommen, die Suchmaschine Cuil (gesprochen: cool). Die Betreiber Anna Patterson (ehemalige Google-Mitarbeiterin) und Tom Costello (war bei IBM) wollen, dass ihre Maschine größer und besser wird als die von Google. Und sie sind auf gutem Weg zum Erfolg, denn schon jetzt soll Cuil, laut TechCrunch, mehr als 121 Milliarden Webseiten durchsuchen können. Die Datenschützer wird freuen, dass Cuil, im Gegensatz zu Google, keine Daten über seine Nutzer speichern will.
Schon mehrere Unternehmen, wie beispielsweise Wikia Search, haben versucht den Suchmaschinenriesen Google Paroli zu bieten, sind jedoch gescheitert. Wie aus bisherigen Berichten zu entnehmen ist, lässt die Qualität der Suchergebnisse von Cuil, besonders was die deutschsprachigen Seiten angeht, wohl aber noch zu wünschen übrig. Außerdem scheint die Suchmaschine zurzeit ziemlich überlastet zu sein, da das Interesse an Cuil wohl recht groß ist. Auf Grund der vielen Zugriffe auf Cuil, ist diese zeitweise nicht erreichbar.
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11.a Vorsicht: Abzocke
Der ADAC warnt eindringlich vor Abzocke mit Tankkarten aus dem Netz. Einige suspekte Firmen bieten so genannte 'Cheap-Fuel-Cards' an, mit denen man angeblich 3 Jahre lang bis zu 46 Prozent günstigeren Treibstoff an verschiedenen Tankstellen erhalten soll. Aber die einzigen, die hier ein Geschäft machen, sind die dubiosen Anbieter.
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11.b MySpace löchrig
Nach angaben von wired.com sind Tausende privater Fotos von MySpace auf einer Torrent-Seite veröffentlich worden. Eine Sicherheitslücke ermöglichte es einem Hacker, Fotos von der Online-Plattform herunterzuladen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Nach Angaben von MySpace ist die Sicherheitslücke aber mittlerweile geschlossen.
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