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Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt und Telekommunikation
1. Jugendämter müssen häufiger eingreifen
2. Hartz IV-Empfänger wollen volle Stromkostenübernahme
3. Lasershow blendet Technofans
4. Gefährliche Lücke im Internet
5. Droht ein Streik der Schweinezüchter?
6. Fujitsu-Siemens vor dem Aus?
7. Ohrwurm finden
8. Videospielmesse E3 in Los Angeles
9. Urlaubsgewohnheiten der Deutschen
10. Funk-Tastatur für die Wii
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles / Juni 2008
1. Jugendämter müssen häufiger eingreifen
Eine traurige Mitteilung hat das Statistische Bundesamt zu vermelden: Immer öfter mussten im vergangenen Jahr die Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen eingreifen, weil diese sich in einer für sie bedrohlichen Situation befanden. Durchschnittlich wurden jeden Tag 77 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen, insgesamt mussten die Jugendämter 28.200 Mal zum Schutz der Kinder ausrücken. Das waren rund 2.200 beziehungsweise 8,4 Prozent mehr als 2006.
Ämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Initiative anderer, wie beispielsweise der Polizei oder Erziehern, aus ihrer gewohnten Umgebung. Die Kinder und Jugendlichen werden dann meist für Stunden oder Tage zunächst in einem Heim oder einer Pflegefamilie untergebracht. 435 Kinder wurden dabei gegen den erklärten Willen der Sorgeberechtigten aus Familien genommen, 2006 waren es noch 151 Kids. Häufigster Grund für die so genannte Herausnahme war mit 44 Prozent Überforderung der Eltern. Bei 6.500 Kindern (23 Prozent) waren Vernachlässigung beziehungsweise Anzeichen für körperliche Misshandlung oder sexuellen Missbrauch der Anlass. 7.000 junge Menschen (25 Prozent) wurden auf eigenen Wunsch in Obhut genommen und fast 60 Prozent waren älter als 14 Jahre. Dabei waren die Mädchen wie schon in den Vorjahren mit einem Anteil von 55 Prozent in der Überzahl.
siju
2. Hartz IV-Empfänger wollen volle Stromkostenübernahme
Die Unkenntnis unserer Kanzlerin über Hartz IV bringt nicht nur die Erwerbslosen ins staunen. Hat Frau Merkel doch glatt behauptet, die höheren Energiepreise träfen Hartz IV-Empfänger nicht so hart. "Im Arbeitslosengeld II haben wir die so genannte Erstattung der Kosten der Unterkunft, wonach alle Heizkosten und Stromrechnungen voll ersetzt werden", so Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einigen Tagen in einem Interview gegenüber der Bild am Sonntag. Bei den Heizkosten liegt sie richtig, doch die Stromkosten sind pauschal im Regelsatz enthalten. Steigen die Strompreise, was wohl absehbar ist, enthalten die Geringverdiener und die Abhängigen von Hartz IV keine zusätzliche Leistung vom Staat.
Und wie der Sozialticker am Dienstag berichtete, werden auch die Heizkosten nur in einem angemessenen Umfang übernommen. Die Kriterien für diese so genannte Angemessenheit würden viele Kommunen aber unterschiedlich und völlig willkürlich ansetzen. Ein Zusammenschluss von Arbeitslosen, das Erwerbslosen-Forum, empfahl daraufhin einen Antrag auf volle Übernahme der Stromkosten beim Jobcenter zu beantragen.
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3. Lasershow blendet Technofans
Bei einem Musikfestival in Wladimir, etwa 170 km östlich von Moskau, trafen Laserstrahlen mehrere Jugendliche. Kurz um, eine Partynacht mit schweren Folgen. Mehr als 30 Besucher mussten wegen Erblindungserscheinungen ins örtliche Krankenhaus. Ein Jugendlicher sagte, "Ich sah nur noch einen schwarzen Punkt, wie wenn man in die Sonne guckt". Die in Moskau sitzende Zeitung Kommersant berichtete, dass bei den behandelten Heranwachsenden schwere Verletzungen der Augen festgestellt wurden. "Alle haben verbrannte Netzhäute, man kann richtige Wunden sehen" so der behandelnde Arzt, "der Verlust des Augenlichtes beträgt in manchen Fällen bis zu 80 Prozent und es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Sehkraft wiederkommt."
Als wegen Regenfällen eine Plane über die feiernde Menge gezogen wurde, sollten die Laserstrahlen eigentlich gen Himmel zeigen, waren dann aber plötzlich mitten in die Menge gerichtet. Die Zeitung zitierte einen Experten: "In Russland gebe es nicht wenige Veranstalter, die keine Ahnung vom richtigen Umgang mit den leistungsstarken Lasern hätten."
sh
4. Gefährliche Lücke im Internet
Nur durch Zufall hat ein Virenspezialist eine bedrohliche Sicherheitslücke im Internet entdeckt und Microsoft, Cisco und Sun davon in Kenntnis gesetzt. Hätten Hacker das Problem vorher erkannt, hätten sie Webadressen umlenken, Mails abfangen und damit die Kontrolle über das Internet übernehmen können.
Die Panne, die es Hackern fast ermöglicht hätte die weitgehende Kontrolle über das weltweite Datennetz zu übernehmen, war dem Sicherheitsspezialisten Dan Kaminsky bereits vor über sechs Monaten aufgefallen. In der Zwischenzeit waren die meisten Hard- und Softwarefirmen jedoch nicht untätig. Sie stellten ein internationales Team aus 16 Spezialisten zusammen, das unter höchster Geheimhaltung nach einer Lösung des Problems suchte. Seit kurzem steht daher ein Patch bereit, mit dem die Gefahr durch Hacker vorerst gebannt ist. Um private Computer auf den neuesten Stand zu bringen, sollten sie jedoch derzeit verstärkt darauf achten aktuelle Updates ihres Betriebssystems zügig vorzunehmen. Wenn das Reparaturprogramm installiert ist, sollten keine Probleme mehr auftreten können. Die technischen Details der Panne bleiben im Übrigen noch einen Monat geheim, damit jeder genug Zeit für die Updates hat.
ct
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5. Droht ein Streik der Schweinezüchter?
Nachdem die Milchbauern dran waren, klagen nun auch die Schweinezüchter über zu niedrige Preise. Sie argumentierten, dass das Futter teurer geworden sei und die Energiekosten auch immer höher werden. Der Bauernverband (DBV) nennt das eine "brutale Preis-Kosten-Klemme" und verlangt nun mehr Geld für das Schweinefleisch. Der DBV sagte: "Wenn sich das nicht schnell ändere, müssten viele Schweinezüchter in Bayern aufgeben." Ein Ferkel, das heute noch 50 Euro kostet, müsste dann auf 80 Euro steigen und die Mastschweinepreise auf 2 Euro das Kilo Schlachtgewicht. Ursache hierfür sind die gestiegenen Ausgaben für Dünger, Energie, Saatgut, Futter und Pflanzenschutzmittel. Darauf kommt dann auch noch der hohe Spritpreis.
Zudem erklärte er, dass die Verbraucherpreise für Schweinefleisch in den vergangenen Jahren immer niedriger geworden sind. Im Jahre 1970 musste ein Durchschnittsverdiener noch 96 Minuten für ein Kilogramm Kotelett arbeiten, heute sind es nur noch rund 20 Minuten. Der Bauernpräsident Sonnleitner ruft die Verbraucher auf, sich stark zu machen: für Fleisch aus heimischer Erzeugung.
sh
6. Fujitsu-Siemens vor dem Aus?
Siemens-Chef Peter Löscher ist nach Angaben der Tageszeitung Die Welt unzufrieden mit der Rendite seiner traditionsreichen Computer-Sparte. Nun droht offenbar sogar der Rückzug vom Gemeinschaftsunternehmen mit Fujitsu. Branchenkreisen zufolge verhandelt der Technologiekonzern bereits mit seinem japanischen Partner Fujitsu über einen Ausstieg aus der Computerproduktion. Die Verträge mit Fujitsu sollen demnach zum Herbst diesen Jahres vorsorglich gekündigt werden. Ob aus dem Gemeinschaftsunternehmen ein neues entsteht ist im Moment noch offen. Gerüchten zufolge hat Fujitsu jedoch kein Interesse daran den Siemensanteil des Konsortiums aufzukaufen.
Fujitsu-Siemens-Computer (FSC) beschäftigt derzeit rund 10.500 Mitarbeiter, 6200 davon allein in Deutschland. Bei eben diesen trifft das Vorhaben Löschers auf Unverständnis. Die Computersparte von Siemens verbuchte im vergangenen Jahr immerhin einen Umsatz von 6,6 Milliarden Euro und einen Gewinn vor Steuern von 105 Millionen Euro. Das ist, angesichts der Dollarschwäche und des Preisverfalls bei Notebooks und PCs, nach Ansicht des Spartenchefs Bischoff so solide, dass er mittelfristig keine Sorgen aufkommen sieht.
ct
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7. Ohrwurm finden
Das kennt wohl jeder, auf einmal hat man unaufhörlich eine Melodie im Kopf. Das schlimme daran ist, dass ein Ohrwurm arg hartnäckig ist und einem oftmals überhaupt nicht gefällt. Was aber ist, wenn einem die Tonfolge gar gefällt, aber man absolut keine Idee hat wie denn verdammt noch mal das Lied heißt, geschweige denn wer der Interpret ist.
Es kann einem jetzt geholfen werden, es gibt nämlich spezielle Suchmaschinen, die ihre namenlosen Lieblingshits identifizieren können. Beispielsweise die Melodie-Suchmaschine das Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie, sie bemüht sich die Gesangsaufnahme eines Nutzers einem passenden Titel zuzuordnen. Fachleute nennen das Query By Humming, was so viel bedeutet wie die Suche nach dem Gesummten. Benötigt wird ein angeschlossenes Mikro, ansonsten läuft alles über den Browser. Ist die Suchmaschine erfolgreich, bietet sie eine Auswahl möglicher Treffer an. Einfach mal ausprobieren auf musicline.de.
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8. Videospielmesse E3 in Los Angeles
Publikumsverkehr findet bei der für die Branche wichtigen E3-Messe in Los Angeles nicht statt. Die Spielemacher bleiben unter sich und verschaffen sich einen Überblick über die neuesten Spiele, die zum Herbst- und Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen sollen. Ihr Hauptaugenmerk liegt in diesem Jahr besonders auf zwei großen Spielergruppen. Die Hardcoregamer klassischer Genres dürfen sich, wie jedes Jahr, auf noch bessere Grafiken und ausgefeiltere künstliche Intelligenz freuen. Die Gelegenheitsspieler sollen an weiteren leicht zugänglichen Party-, Sport-, Denk- und Musikspielen gefallen finden. Ein weiterer Schwerpunkt für beide Spielergruppen ist der weitere Ausbau der so genannten Online-Community, welche die Spieler mit zunehmendem Erfolg global vernetzt.
Die drei großen Konkurrenten Nintendo, Sony und Microsoft stellen bei dieser Gelegenheit ihre momentan noch unveröffentlichten Spiele vor. Wer von den Dreien in diesen Jahr die Nase vorn haben wird, ist noch nicht abzusehen. Die E3-Messe ist aber traditionell ein guter Gradmesser für die Interessierten der Szene.
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9. Urlaubsgewohnheiten der Deutschen
Das Marktforschungsinstitut GfK hat eine repräsentative Umfrage zu den Urlaubsgewohnheiten der Deutschen durchgeführt und kam dabei zu folgendem Ergebnis: rund 70 Prozent aller Deutschen haben im Urlaub kein Problem damit, komplett auf das Internet zu verzichten und immerhin 25 Prozent kommen in der schönsten Zeit des Jahres sogar total ohne ihr Handy aus. Mit dem Umweltschutz gehen die Deutschen im Urlaub leider etwas nachlässiger um als daheim: 60 Prozent der Befragten gaben an, nicht so sehr auf Umweltschutz zu achten. Ganz ähnlich sieht es mit dem Geldbeutel aus: Mehr als 40 Prozent achten im Urlaub angeblich nicht auf den Cent. Das meiste Geld geht mit 43 Prozent für das Essen drauf. Auf eine gesunde Ernährung wird dabei aber eher nicht geachtet.
Was das Urlaubsziel betrifft, so liegt der Strandurlaub seit eh und je ganz vorne auf der Beliebtheitsskala. Jeder zweite Sommerurlaub führt den Angaben zufolge an die Küste. 22 Prozent machen eine Städtereise und 21 Prozent bevorzugen Urlaub in den Bergen oder an einem See. In Auftrag gegeben wurde die Umfrage von der Online-Reise-Community Tripadvisor in München. Es wurden insgesamt 1.000 Deutsche zu ihren Sommerurlaubsplänen befragt.
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10. Funk-Tastatur für die Wii
Die Firma Logitech bringt demnächst für Nintendos Spielekonsole Wii eine spezielle Funk-Tastatur auf den Markt, mit der es möglich sein soll, schneller zu surfen und zu chatten als mit der bisherigen Bildschirmtastatur. Sie soll nicht nur über das normalen Tastenlayout, sondern auch über zusätzliche Systemtasten wie Zoom In/Out, Forward/Back, Quit und OK verfügen, mit denen man durch die Systemdialoge der Spielkonsole manövrieren kann.
Das 'Logitech Cordless Keyboard' wird per 2,4-GHz Funkanbindung mit der Wii verbunden. Im Lieferumfang ist außerdem ein Mini-Empfänger enthalten, der in den USB-Anschluss der Konsole gesteckt wird. Der Empfänger kann, wenn nicht benötigt, im Rückteil der Tastatur verstaut werden. Diese ist, wie auch die Konsole selbst, in glänzendem Weiß gehalten. Ab August soll das 'Logitech Keyboard für Wii' in den Handel kommen und rund 30 Euro kosten.
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11.a Trojaner verseucht MP3-Dateien
Ein neuer Trojaner fordert den User beim Abspielen seiner Musik- und Videodateien dazu auf einen angeblichen Codec herunterzuladen. Ist dies geschehen, kann der Trojaner die nun infizierten Dateien an Tauschbörsen weitergeben oder per E-Mail versenden. Vorwiegend soll sich der Virus über Warez-Seiten verbreiten.
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11.b Flughafenkontrolle auf Suche nach Raubkopien
Nach dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement der G8-Staaten sollen auf Flughäfen die Zollbeamten befugt werden nach illegalen Downloads zu fahnden. Das bedeutet, dass dann MP3-Player, Handy oder Laptop von jedem Reisenden nach Raubkopien durchsucht werden dürfen. Beim nächsten G8-Gipfel in Tokio wollen die Regierungschefs über dieses Vorhaben abstimmen.
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