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Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt und Telekommunikation
1. Billigflüge werden teurer
2. Rasantes Städtewachstum
3. CDU will Ökologie mehr Gewicht verleihen
4. Wachsende Probleme mit Ladendiebstahl
5. Firefox 3 ist da
6. Neue Studie zu Handy-Risiken
7. Geklonte Hunde sollen Krebs erschnüffeln
8. Zunahme psychischer Erkrankungen
9. Befristete Arbeitsverträge
10. Döner-Hersteller und Lieferant vor Gericht
11. Letzte Meldungen
12. Die Gewinner des Marktanzeiger-Gewinnspieles / Mai 2008
1. Billigflüge werden teurer
Der stetig steigende Ölpreis wirkt sich nun auch auf das Angebot der Billigflieger aus. Laut Germanwings müssen sich Passagiere auf höhere Kosten bei Flugreisen gefasst machen. Die Zeiten, in denen man mit etwas Glück für 50 oder 60 Euro einen Hin- und Rückflug nach Mallorca oder London ergattern konnte, gehören wohl endgültig der Vergangenheit an. Nur noch sehr wenige Schnäppchenangebote soll es künftig geben und die Durchschnittspreise für Flüge werden steigen, um die zunehmenden Kerosinkosten zu kompensieren. So würden sich viele Flüge, trotz guter Auslastung, aufgrund der hohen Treibstoffpreise nicht rechnen. Zwar seien die Flugzeuge voll, das heißt aber lange noch nicht, dass sie auch profitabel sind.
Viele Flugtickets wären bereits vor längerer Zeit an die Touristen oder Reiseveranstalter verkauft worden und damals wurde noch mit einem Ölpreis von 80 Dollar oder weniger kalkuliert. Derzeit kostet das Barrel aber rund 130 Dollar. Daraus hat jetzt die Mehrzahl der Fluggesellschaften Konsequenzen gezogen und höhere Kerosinzuschläge angekündigt, darunter führende Airlines wie Lufthansa, Air Berlin und Air France.
siju
2. Rasantes Städtewachstum
Das Wissenschaftsmagazin New Scientist belegt in einer aktuellen Studie, dass derzeit jede Woche die Megastädte der Erde um das Äquivalent einer Stadt der Größe Vancouvers (2,1 Millionen Einwohner) anwachsen. Demnach werden bis 2030 rund zwei Milliarden Menschen in Großstädten leben und damit die Umwelt vor dramatische Probleme stellen. Insbesondere sehen die Experten die Artenvielfalt durch das enorme Wachstum der Städte gefährdet. "Unserer Analyse zufolge sind weltweit acht Prozent ,der auf der Roten Liste der Internationalen Naturschutzunion stehende Landwirbeltiere, durch die Urbanisierung bedroht", schreibt Robert Mcdonald im Fachmagazin Biological Conservation.
Bis 2030 werden zusätzlich fünf weitere Ökoregionen mehr als fünf Prozent ihrer bisher unbebauten Flächen verlieren. "Dort leben weitere 118 endemische Wirbeltiere, die dadurch gefährdet sind", warnt Mcdonald. Diese Entwicklung könnte nach Ansicht der Forscher jedoch steuerbar sein, da die Naturerhaltung ohnehin nicht nur in isolierten Naturschutzparks geschehen kann, muss sie zum integralen Bestandteil des täglichen Lebens werden und in die Städteplanung integriert werden. So könnten Netzwerke aus Parks mit mittleren und kleineren Grünflächen die Grundlage für ein Zusammenleben mit bedrohten Arten werden.
ct
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3. CDU will Ökologie mehr Gewicht verleihen
Die Parteiführung der CDU will auf dem kommenden Parteitag ein Grundsatzpapier verabschieden, das eine deutlich höhere Gewichtung des Umweltgedankens vorsieht als bisher. Geplant ist dem Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz programmatisch mehr Gewicht zu geben. Der Klimaschutz soll laut Beschlussvorlage zum Kernziel der Partei erklärt werden. Das der Beschluss die CDU attraktiver für bisherige Grün-Wähler machen soll, ist unbestritten. Die Nutzung von Kernkraft soll jedoch bis auf weiteres fortgesetzt werden, da die CDU sie zur Ökoenergie zählt.
Der 25 Seiten umfassende Beschlussentwurf trägt den Titel "Bewahrung der Schöpfung: Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz", und soll die Grundlage für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Politik der konservativen Partei werden. Bis 2020 soll Deutschland demnach den effizientesten Kraftwerkspark der Welt haben und 30 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen schöpfen. Auch setze man sich verkehrspolitisch "konsequent für die Stärkung des Radverkehrs" ein. Das Bekenntnis zu umweltpolitischer Verantwortung soll vor allem das junge großstädtische Bürgertum ansprechen und den Weg für weitere schwarz-grüne Bündnisse ebnen.
ct
4. Wachsende Probleme mit Ladendiebstahl
Supermärkte, Kaufhäuser und Einzelhändler beklagen Milliarden-Schäden durch Ladendiebstahl. Die Schäden entstehen zum Teil durch organisierte Banden, aber auch Angestellte machen zunehmend lange Finger. Die Reaktion des Handels darauf ist eine zunehmende Überwachung und ein verstärkter Einsatz von Detektiven. Der Gesamtschaden für den deutschen Einzelhandel wurde für 2007 vom EHI Retail Institute in Köln mit 3,3 Milliarden Euro beziffert. Etwa zwei Drittel davon seien auf Ladendiebstähle durch Kunden zurückzuführen. Rund eine Milliarde Euro entfielen auf unehrliche Mitarbeiter. Außerdem wurden Waren im Wert von 350 Millionen Euro von auswärtigen Mitarbeitern oder Lieferanten entwendet. Das Handels-Forschungsinstitut EHI errechnete diese Zahlen aus Befragungen in 122 Unternehmen mit mehr als 12.000 Filialen und 47 Milliarden Euro Gesamtumsatz.
Das größte Problem ist nach Erkenntnissen der EHI der organisierte Ladendiebstahl und auch die Gewaltbereitschaft der immer dreister werdenden Täter. Begünstigt werde diese Entwicklung durch verlängerte Öffnungszeiten mit einer geringen Personalbesetzung und weniger Detektivpräsenz im Einzelhandel.
ct
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5. Firefox 3 ist da
Rund drei Jahre hat es gedauert, nun ist es endlich soweit: Mozillas Internet-Browser Firefox steht in der Version 3 weltweit zum Download bereit. Laut Mozilla soll der komplett überarbeitete Browser neben zahlreichen Neuerungen und zusätzlichen Sicherheitsfunktionen jetzt auch für die Nutzung von sehr datenintensiven Anwendungen wie GoogleEarth oder Online-Büro-Software optimiert worden sein. Mozilla will mit dem weltweit zeitgleichen Start am vergangenen Dienstagabend einen Weltrekord aufstellen und sich so einen Eintrag im Guinness Buch sichern. So hofft man, dass es innerhalb von 24 Stunden die bislang größte Zahl an Downloads einer Software geben wird.
Ende 2004 war die erste Firefox-Version an den Start gegangen und hatte auf Anhieb Microsofts Internet Explorer Marktanteile abgerungen. Mittlerweile soll der Firefox-Browser laut Net Application Statistics einen Marktanteil von 18 Prozent haben, gegenüber 74 Prozent, die den Internet Explorer nutzen. Das bedeutet, circa 175 Millionen Menschen sind mit Mozillas Firefox-Browser, der in mehr als 45 Sprachen zur Verfügung steht, im Netz unterwegs. Bei dieser Zahl gehe man davon aus, dass die meisten Websites die Technologie von Firefox unterstützen werden.
siju
6. Neue Studie zu Handy-Risiken
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat jüngst in Berlin die Ergebnisse einer sechsjährigen Forschungsstatistik über Gesundheitsgefahren durch Handynutzung vorgelegt. Dem Bericht zufolge konnten die Wissenschaftler keine Belege für durch Handys ausgelöste Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder sonstiges nachweisen. Die Strahlenschützer raten aber weiterhin zur Vorsicht beim Mobilfunkgebrauch. Auch die Auswirkung der elektromagnetischen Felder über große Zeiträume und auf Kinder sei noch nicht endgültig geklärt. Grundsätzlich liegt die Strahlenbelastung der Bevölkerung - trotz zunehmender Technisierung - weit unterhalb der Grenzwerte.
Finanziert wurde die 54 Themenfelder umfassende Studie jeweils zur Hälfte vom Bundesumweltministerium und den Betreibern der Mobilfunknetze. Da Hinweise von Ärzten und Betroffenen auf Nebenwirkungen des Mobilfunks nicht ernsthaft in die Studie eingeflossen sind, und ein Gütesiegel für strahlungsarme Handys nicht verfügbar sei, fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland nun ein Verbot der Nutzung von Handys für Kinder.
ct
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7. Geklonte Hunde sollen Krebs erschnüffeln
Ein südkoreanisches Biotechnikunternehmen in Seoul hat laut eigenen Angaben vier Hunde geklont, die Krebserkrankungen beim Menschen erschnüffeln sollen. Der Chef der Biotechnik Firma RNL Bio, Ra Jeong Chan teilte mit, dass die vier Retriever aus dem Erbgut einer sechseinhalb jährigen Hündin, namens Marine, welche selber nicht mehr trächtig werden kann, stammen. Diese Hündin kann, laut Aussage Ra Jeong Chans, Dank ihres ausgeprägtem Geruchssinns, Krebstumore aufspüren. Auftraggeber der Klonhunde soll die japanische Stammzellenfirma Seems gewesen sein.
Die vier schwarzen Retriever-Welpen heißen übrigens Marine-R, Marine-N, Marine-L und Marine-S. Sie werden nach einer 3-Monatigen Ausbildung zum Krebsspürhund wieder zurück in ihre Heimat nach Japan kehren. Jeder von ihnen soll einen Wert von 311 700 Euro, beziehungsweise 500 Millionen WON haben. Es wird derzeit in vielen Ländern untersucht wie es einem Hund möglich ist Krebszellen zu erschnüffeln. Das erste Mal wurde von einem solchen Fall im Jahre 1989 im Medizinjournal The Lancet berichtet, darin ging es um einen Hund der dauernd an dem Hautkrebs seiner Besitzerin schnüffelte.
sh
8. Zunahme psychischer Erkrankungen
Wie eine Erhebung der Techniker Krankenkasse (TK) ergeben hat, musste 2006 fast jeder dritte Call-Center-Mitarbeiter wegen einer psychischen Störung ambulant behandelt werden. Diese Diagnose erhielten demnach bundesweit knapp 32 Prozent aller Angestellten in einem Call-Center, in keiner anderen Berufsgruppe waren es mehr. Ebenfalls hohen psychischen Belastungen sind laut TK auch Beschäftigte im pädagogischen und sozialen Bereich ausgesetzt. Am seltensten wurde eine solche Diagnose dagegen bei akademischen und höher qualifizierten technischen Berufen gestellt. So reicht die Spanne der Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen von durchschnittlich 16 Tagen bei den Call-Center-Mitarbeitern bis hin zu fünf Tagen bei Physikern und Mathematikern.
Insgesamt gesehen waren alle Erwerbstätigen laut TK an knapp 11 Tagen krankgeschrieben. Für ihre Erhebung hat die TK alle Berufe berücksichtigt, in denen Anfang 2006 mindesten 500 männliche und 500 weibliche TK-Versicherte zwischen 20 und 64 Jahren arbeiteten.
siju
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9. Befristete Arbeitsverträge
Ein befristeter Arbeitsvertrag darf höchstens dreimal verlängert werden und das ohne Angabe von Gründen. Jedoch darf die Gesamtdauer nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz zwei Jahre nicht überschreiten. Darauf hat der Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn hingewiesen. Danach darf der Arbeitgeber den Mitarbeiter nicht weiter beschäftigen, ansonsten wandelt sich das befristete Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes um. Voraussetzung für eine Vertragsverlängerung ist außerdem, dass außer der Dauer auch die anderen Vertragsbedingungen gleich bleiben. Verändert der Arbeitgeber diese, so kommt laut dem Fachverlag ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zustande.
Viele Arbeitgeber nutzen befristete Arbeitsverträge quasi als verlängerte Probezeit, um neue Mitarbeiter ausgiebig zu testen. Oder aber, weil sie den Personalbedarf aufgrund auslaufender Projekte nicht sicher einschätzen können. Arbeitnehmer sollten deshalb unbedingt über ihre Rechte diesbezüglich informiert sein.
siju

10. Döner-Hersteller und Lieferant vor Gericht
Ein Unternehmer aus Lägerdorf (Kreis Steinburg) soll rund 100 Tonnen mit Durchfallerregern verseuchte Döner an Imbissbuden in ganz Norddeutschland geliefert haben. Der türkischstämmige Deutsche verkaufte im Zeitraum von Dezember 2006 bis September 2007, laut Staatsanwaltschaft, die Ekelfleisch-Döner an insgesamt 95 Imbissbuden in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen. Unter seine Döner-Masse mischte er unter anderem Kalb sowie Rindfleisch der Kategorie 3, dies ist nicht mehr zum menschlichen Verzehr zugelassen. Zu dem verarbeitete der Hauptangeklagte auch noch elf Tonnen Rindfleisch ohne Herkunftsnachweis, welches er angeblich aus Brasilien bekommen hatte. Laut Hamburger Abendblatt saß auf der Anklagebank, neben dem Angeklagten Haydar Y., ein mutmaßlicher Komplize. Der 52-Jährige soll laut Staatsanwaltschaft der Lieferant des Ekelfleisches gewesen sein. Jede Woche lud er auf einem Parkplatz heimlich 200 bis 300 Kilogramm Fleischstreifen von seinem VW-Bus in einen Kühl-Laster des Dönerproduzenten.
Laut Staatsanwaltschaft soll es aber für die Döner-Konsumenten nicht zu einer Gesundheitsgefährdung gekommen sein, da die Dönerspieße vor dem Verzehr im jeweiligen Imbiss des Vertrauens genügend erhitzt worden sind. Der Prozess ist auf zunächst drei Verhandlungstage angesetzt.
sh
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11.a Trojaner manipuliert Router
Eine neu aufgetauchte Variante des Trojaners Zlob kann die DNS-Einstellungen von Routern manipulieren. Er schleicht sich als angeblicher Videocodec vornehmlich auf Windows-Rechner, ist zurzeit jedoch noch nicht weit verbreitet. Eine aktuelle Virenschutzsoftware und gesundes Misstrauen gegenüber unseriösen Videocodes schützt jedoch in der Regel vor Befall.
ct
>11.b Browser-Hijacker
Trojaner-Info empfiehlt, wenn ein neuer Browser-Hijacker auftaucht, bei dem die gängigen Tools wie Ad-aware, Spybot Search&Destroy... nichts ausrichten können, sollte der betroffene Rechner zunächst im abgesicherten Modus mit eScan AntiVirus überprüft werden. Zudem gibt es auf den Seiten von Trojaner-Info Entfernungsanleitung.
ct