Marktanzeiger-News


Hamburg, den 22.07.2004/ Ausgabe Nr. 187; ISSN 1610-3599
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Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt und Telekommunikation
   

 

 1.   PC-Absatz weltweit gestiegen
 2.   Hosen runter für Langzeitarbeitslose
 3.   Erfinder des World Wide Web zum Ritter geschlagen
 4.   Anzahl der DSL-Anschlüsse soll vervierfacht werden
 5.   Befristete Arbeitsverträge nur mit Grund
 6.   Weiterhin Sicherheitslücken im Internet Explorer
 7.   Höherer Schutz vor Viren-Angriffen dank Mozilla
 8.   Keine Chancengleichheit im Gesundheitswesen
 9.   Schnüfflergefahr auf Ihrem PC
10.   Was bedeutet "unverzüglich"?
11.   Einigung bei Condor in Sicht
12.   Microsoft zeigt sich spendabel
13.   Kuhglocken für Kinder
14.   Letzte Meldungen
15.   Die Gewinner des letzten Marktanzeiger-Gewinnspieles

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1. PC-Absatz weltweit gestiegen
Grund zur Freude hat momentan die internationale Computerbranche. Weltweit stiegen die Absatzzahlen im zweiten Quartal des Jahres kräftig an. Das Marktforschungsinstitut Gartner errechnete einen Anstieg beim PC-Absatz um 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das amerikanische Marktforschungsunternehmen IDC kam sogar auf ein Wachstum von 15,5 Prozent. Als Gründe für die überraschend guten Zahlen wurden in erster Linie eine gestiegene Nachfrage in Europa und bessere Absatzzahlen in Kanada und Lateinamerika genannt. Auch die immer aggressiver werdende Verkaufspolitik der Anbieter hat laut IDC die Verkaufszahlen vor allem bei Desktop-PCs in die Höhe getrieben. Der PC-Markt hätte sich im zweiten Quartal den Erwartungen entsprechend bewegt, sagte Gartner-Analyst Charles Smulders.
Spitzenreiter, was die Anzahl der verkauften Geräte betrifft, ist nach wie vor der weltgrößte PC-Hersteller Dell. Der Branchenführer konnte demnach seinen Absatz um 22,5 Prozent steigern und einen Marktanteil von 16,5 Prozent für sich verbuchen. Im Vorjahresquartal waren es noch 15,3 Prozent. Hewlett-Packard blieb mit einem Wachstum von 15,5 Prozent zweitgrößter Anbieter, das macht einen Marktanteil von 14,3 Prozent (Vorjahresquartal 14 Prozent). IBM konnte laut Gartner seinen Absatz immerhin um 17,5 Prozent steigern, Fujitsu Siemens verkaufte 19 Prozent mehr Computer. Den stärksten Wachstum verzeichnete allerdings Acer mit rund 31 Prozent.
siju
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2. Hosen runter für Langzeitarbeitslose
Den meisten Bundesbürgern ist bekannt, dass die bisherige Sozial- und Arbeitslosenhilfe zum 01.01.2005 abgeschafft wird, viele wissen jedoch nicht, welche Veränderungen das neue Gesetz in der Praxis mit sich bringt. Am Montag hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) damit begonnen, die ersten Formulare an Langzeitarbeitslose zu versenden. Auf sage und schreibe 16 Seiten muss der Betreffende bis ins kleinste Detail Auskunft geben über Einkommens-, Vermögens-, Wohn-, und Familienverhältnisse. So orientiert sich das neue ALG II ab dem 1.1.2005 nicht mehr wie bisher am letzten Einkommen des Arbeitslosen, sondern es besteht dann aus einer Pauschale, die sich nach der Bedürftigkeit des Einzelnen richtet. Das ALG II wird dann an den Vertreter einer so genannten Bedarfsgemeinschaft gezahlt. Es beträgt im Regelfall pauschal 345 Euro im Westen und 331 Euro im Osten für Ledige und Alleinstehende zwischen 15 und 65 Jahren. Das muss reichen, um die Kosten für den Lebensunterhalt zu decken, also Kosten für Lebensmittel, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Bedarfe des täglichen Lebens sowie eine Art "Taschengeld" für Freizeitaktivitäten. Zusätzlich übernommen werden die Kosten für Wohnung und Heizung, sofern sie "angemessen" sind. Was allerdings "angemessen" ist, bleibt offen und wird individuell geregelt. Bestimmte Personengruppen wie Alleinerziehende, Schwangere und Behinderte können außerdem einen Mehrbedarf geltend machen. Bevor das ALG II gezahlt wird, muss eventuell vorhandenes Vermögen des Antragstellers oder eines Angehörigen der Bedarfsgemeinschaft verbraucht werden. Das gilt allerdings nur, wenn dieses ohne allzu große Verluste ausgezahlt, übertragen, verpfändet oder liquidiert werden kann. Nähere Informationen und Hilfe für alle, die Probleme mit dem Antragsformular haben, soll es im Internet oder unter der Telefonnummer: 0181 - 012012 geben. Viel Glück!
siju
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3. Erfinder des World Wide Web zum Ritter geschlagen
Tim Berners-Lee, Erfinder des WWW, wurde jetzt von Königin Elizabeth II. für seine Verdienste zum Ritter geschlagen. Dem in den USA lebenden Briten wurde somit der Ehrentitel "Sir" verliehen. Seinen ersten Computer baute er Mitte der 70er Jahre aus einem alten Fernseher. Nachdem er sein Studium an der renommierten Oxford-Universität abgeschlossen hatte, führte ihn sein Weg damals über verschiedene britische Firmen irgendwann an das Europäische Teilchenforschungszentrum CERN bei Genf. Hier legte er den Grundstein für das heutige World Wide Web. Zur Zeit arbeitet der Computerwissenschaftler am bekannten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Hier leitet er das 1994 von ihm persönlich gegründete WWW-Konsortium, welches unter anderem die technischen Standards für das Web setzt. Berners-Lee ist auch verantwortlich für das so genannte W3-Protokoll, welches er 1989 entwickelte. Dieses regelt den Austausch von Texten, Bildern und anderen Daten zwischen einzelnen Computern. Teil von W3 sind außerdem die Hyperlinks, welche über einen Mausklick ein neues Dokument öffnen. Zudem erfand Berners-Lee das Transferprotokoll "http", mit dessen Kürzel Web-Adressen (URLs) beginnen. Der öffentlichkeitsscheue Wissenschaftler blieb bis heute eher unbekannt, da er nie versuchte, direktes Kapital aus seiner Erfindung zu schlagen. Bereits im April hatte er als erster den mit einer Million Euro dotierten Millenium-Technologiepreis in Helsinki erhalten. Dieser wird für herausragende technische Leistungen verliehen, die das Alltagsleben positiv verändert haben.
siju
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4. Anzahl der DSL-Anschlüsse soll vervierfacht werden
Laut "Focus" beabsichtigt die Deutsche Telekom, in den kommenden vier Jahren die Zahl seiner Kunden mit DSL-Anschluss zu vervierfachen. Wie das Magazin unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtete, soll so die Anzahl der DSL-Kunden bis 2008 auf insgesamt 20 Millionen steigen. Ein Aufsichtsrat meinte gegenüber dem "Focus": "Das Festnetz-Telefonieren wird immer billiger, es wird zum Beiwerk. Geld verdienen lässt sich nur mit der Übertragung großer Datenmengen etwa durch Multimedia-Angebote". Bisher hatte sich Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke das Ziel von zehn Millionen Breitband-Anschlüssen im Jahr 2007 gesetzt. Eine Vollversorgung der deutschen Bevölkerung mit DSL-Zugängen war von T-Com-Vorstand Achim Berg als technisch nicht machbar dargestellt worden. Laut Telekom-Angaben verfügen im Moment von insgesamt 7.904 deutschen Anschluss-Bereichen 6.315 über DSL-Technik. Das bedeutet, von 34 Millionen Telekom-Anschlüssen können rund 30 Millionen die schnelle Breitband-Technik nutzen.
siju
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5. Befristete Arbeitsverträge nur mit Grund
Arbeitgeber, die einen Arbeitsvertrag nur für befristete Zeit ausstellen, müssen in Zukunft nachweisen, dass für diese Einschränkung ein sachlicher Grund vorliegt. Das hat jetzt das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in Mainz in einem vorliegenden Fall entschieden. Kann der Arbeitgeber den geforderten Nachweis nicht erbringen, wandelt sich das befristete Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes um (AZ9Sa11777)03). In dem betreffenden Fall hatte eine Frau geklagt, die eingestellt worden war, weil sie eine erkrankte Kollegin vertreten sollte. Sie hielt diesen Grund jedoch für vorgeschoben und war der Meinung, dass ihre Einstellung in keinem Zusammenhang mit der angeblichen Vertretung gestanden habe. Sie hielt ihrem Arbeitgeber vor, ihr nur einen befristeten Vertrag gegeben zu haben, um die geltenden Kündigungsschutzvorschriften umgehen zu können. Obwohl die Richter offen ließen, ob die Vermutung der Frau gestimmt hat, bekam sie grundsätzlich recht. Somit sollten befristete Arbeitsverträge vom Gesetzgeber her als Ausnahme betrachtet werden. Sie sind ohne besonderen Grund unzulässig.
siju
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6. Weiterhin Sicherheitslücken im Internet Explorer
Wenige Tage ist es her, dass Microsoft sein letztes Sicherheits-Patch herausbrachte, welches mal wieder gefährliche Schwachstellen in seinem Browser Internet Explorer beheben sollte. Nun sind erneut Sicherheitslücken im IE aufgetaucht, die es Hackern leicht machen, an vertrauliche Daten zu geraten.  So soll es möglich sein, beim Klicken auf ein entsprechend manipuliertes Bild in einem Popup-Fenster ein beliebiges Programm auf den Computer des Anwenders zu laden. Beim Neustart des Rechners wird dann dieses Programm automatisch ausgeführt und überträgt die äußerst sensiblen Informationen. Das könnte fatale Folgen haben, da beispielsweise auch Passwörter und PIN-Nummern, die fürs Online-Banking benötigt werden, an Dritte geraten könnten. Außerdem soll es noch möglich sein, bestimmte Web-Seiten an den Sicherheitsrichtlinien des Internet Explorers quasi "vorbeizumogeln" und so schließlich Zugang zu den Anmeldedaten des Windows-Netzwerks des entsprechenden Benutzers zu erhalten.
siju
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7. Höherer Schutz vor Viren-Angriffen dank Mozilla
Die Mozilla-Stiftung hat den Softwaregiganten Microsoft herausgefordert, indem sie Alternativen zu dem Browser Internet-Explorer und dem E-Mail Programm Outlook auf den Markt gebracht hat. Die Sicherheitslöcher im Internet-Explorer und in Outlook sind ein gefundenes Fressen für Computerviren, Würmer und Trojaner. Viele angegriffene, ungeschützte Rechner, für die die Reparaturprogramme von Microsoft zu spät kommen, sind die Folge. Weltweit werden  Mozilla-Programme noch eher wenig genutzt und sind somit auch sicherer, weil sie uninteressanter sind für die Viren-Programmierer. Viele erfahrene Internet-Nutzer greifen bereits auf Alternativ-Programme zurück. In Amerika stieg die Nachfrage nach den Mozilla-Programmen, wie dem Browser Firefox und dem E-Mail-Programm Thunderbird, nachdem aus Sicherheitsgründen der Umstieg  vom Internet-Explorer auf andere Browser empfohlen worden ist. Freie Softwareentwickler aus aller Welt unterstützen das kleine Team der Mozilla-Stiftung, um den Internet-Nutzern eine kostenfreie Alternative zu  den marktbeherrschenden Programmen von Microsoft zur Verfügung zu stellen. Das amerikanische Marktforschungsunternehmen Websidestory hat ermittelt, dass der Marktanteil des Internet Explorer unter 95 Prozent gefallen ist. Ein beachtlicher Erfolg zum Geburtstag der Mozilla-Stiftung.
abra
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8. Keine Chancengleichheit im Gesundheitswesen
In diesen Wochen erhalten Tausende von Versicherten Mahnungen, weil sie die fällige Praxisgebühr von zehn Euro nicht entrichtet hatten. Wer die nicht innerhalb von zwei Wochen zahlt, muss mit hohen Zusatzkosten rechnen. Die Gebühren für säumige Zahler können sich im Einzelfall auf bis zu 100 Euro belaufen. Rund 100.000 gesetzlich Versicherte sollen betroffen sein und in Kürze Mahnbescheide von ihren Ärzten erhalten. Gerade die einkommensschwächsten Patienten können sich die Zuzahlungen bei Arznei- und Hilfsmitteln sowie die Praxisgebühren nicht leisten, so dass sie den Gang zum Arzt oftmals gar nicht erst antreten. Die Gesundheitsreform sei für diese Menschen eine "Zugangssperre zum Gesundheitswesen", so der Präsident der Bundesärztekammer Jörg-Dietrich Hoppe zur Bonner Rundschau.  "Wenn nicht mehr der Patient, sondern der Profit im Vordergrund stehe, könne die Chancengleichheit beim Zugang zum Gesundheitswesen zerstört werden". Es gab jedoch auch Entwarnung von der kassenärztlichen Vereinigung: "Horrorszenarien", wonach die Reform die Versorgung der Patienten verschlechtert habe, hätten sich zum Glück nicht bestätigt. Trotzdem müsse man zukünftig ein Auge darauf haben, dass Einkommensschwache wegen der Praxisgebühr vielleicht seltener zum Arzt gingen als nötig und so letztendlich Krankheiten verschleppten. Diese Folgen könne man aber erst in einiger Zeit abschätzen.
siju/abra
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9. Schnüfflergefahr auf Ihrem PC
Fremde können, ohne dass der Nutzer es merkt, deren Rechner im Büro sowie auch den privaten PC ausspionieren. Befriedigung ihrer Neugier finden sie mittels so genannter Spyware-Programme. Die Untersuchungen des amerikanischen Sicherheitsanbieters Webroot Software ergaben, dass jeder dritte PC mit Spionageprogammen infiziert sein soll. Die deutschen Unternehmen sollen sogar zu über 85 Prozent mit Spyware verseucht sein. Jedoch sind nicht alle Arten von Spyware gleich gefährlich. Die Unterschiede reichen von Cookies, die notieren, wann ein Anwender welche Web-Seite besucht, bis hin zur totalen Überwachung aller Aktivitäten am Rechner. Laut Pestpatrol Deutschland sollen die gefährlichsten Spionageprogramme etwa sieben bis acht Prozent betragen. So wollen mittels Werbung finanzierte Programme nicht nur Popups einblenden, sondern auch das Verhalten des Internet-Nutzers herausbekommen. Auf diese Art und Weise können z.B. Adressen, Kaufinteressen und Surfgewohnheiten ausspioniert werden. Die Folgen können eine schlechtere Verbindung ins Netz, ein langsamerer Rechner oder eine Schwemme von Popups sein. Die gefährlichste Spyware sind die Keylogger, welche sämtliche Tastatureingaben erfassen können. Diese Eingaben können nach der Auswertung auch Kreditnummern und Passwörter herausbekommen. Es ist also äußerst ratsam, Spionageabwehr-Software zu installieren, welche den Rechner durchsucht, um Schnüfflerprogramme zu deinstallieren. Es finden sich sogar eine Reihe von Anbietern, die Spyware-Entferner-Utilities kostenlos im Internet anbieten, wie z.B. die Softwarehersteller Elbtec GmbH, Websense oder Pestpatrol.
abra
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10. Was bedeutet "unverzüglich"?
Wer seinen Job verliert, aus welchem Grund auch immer, muss sich unverzüglich arbeitslos melden. Das war schon immer so und eigentlich weiß es auch jeder. Was aber bedeutet nun genau "unverzüglich"? Es ist so: Wer sich nach der Kündigung innerhalb von sieben Wochentagen bei seiner zuständigen Arbeitsagentur als arbeitslos meldet, handelt nach einem Urteil des Dortmunder Sozialgerichtes "unverzüglich". Ansonsten droht eine Kürzung der Leistungen. Ein Sprecher des Gerichts dazu: "Wird ein Arbeitnehmer am Montag gekündigt, muss er sich bis zum Freitag melden, wenn in der Woche keine Feiertage sind. Kommt die Kündigung am Freitag, hat man aber bis zum darauf folgenden Donnerstag Zeit". Im vorliegenden Fall hatte eine 37-jährige kaufmännische Angestellte am 22. Dezember 2003 ihre Kündigung erhalten, sich aber erst am 5. Januar 2004 arbeitslos gemeldet. Daraufhin hatte ihr die zuständige Arbeitsagentur das Arbeitslosengeld um 455 Euro gekürzt. Das aber war in diesem Fall aufgrund der dazwischen liegenden Feiertage nicht zulässig, so das Sozialgericht (AZ: S33AL85/04). Die Frau habe "unverzüglich" - also nach dem Gesetz ohne selbst verschuldetes Zögern - gehandelt.
siju
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11. Einigung bei Condor in Sicht
Mit einer Reihe von Maßnahmen möchte die Fluggesellschaft "Condor", Tochter der Thomas-Cook-Gesellschaft, Arbeitsplätze trotz der verheerenden finanziellen Lage retten.
Während der Verhandlungen in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 2004 arbeiteten die Geschäftsführung der Gesellschaft, die Dienstleistungsgewerkschaft "ver.di" und die Flugbegleiterorganisation "UFO" ein Eckpunktepapier aus. Für das Kabinenpersonal (ca. 1.200 Arbeitnehmer) der Airline "Condor" gäbe es eine Reihe von Maßnahmen, die akzeptiert werden müssten: Eine jährliche Sonderzahlung von 1.000 Euro und das 13. Jahresgehalt würden gestrichen, die Anzahl der jährlichen Flugstunden soll um 100 Stunden auf insgesamt 850 Stunden erhöht werden und in der Wintersaison wäre ein unbezahlter Urlaub von 1 Woche zu nehmen. Weiterhin ist ein Wechsel von rund 60 der leitenden Kabinenmitarbeiter zur Thomas-Cook-Muttergesellschaft "Lufthansa" vorgesehen. Dafür soll die Arbeitgeberseite bis zum Jahr 2006 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Akzeptiert die Geschäftsführung diesen Vorschlag, käme es noch in dieser Woche zu einer Einigung.
Auch mit der Pilotenvereinigung "Cockpit" werden wahrscheinlich in den nächsten Tagen Verhandlungen stattfinden.
KA

12. Microsoft zeigt sich spendabel
Es ist kein Geheimnis, dass Microsoft seit Jahren über beträchtliche Barreserven verfügt. Trotz eines Vermögens von ca. 56 Milliarden Dollar in Form von liquiden Mitteln war man bisher allerdings eher zurückhaltend, was die Auszahlung von Dividenden an seine Aktionäre betrifft. Nun hat sich das Unternehmen überraschend entschlossen, innerhalb der nächsten vier Jahre rund 75 Milliarden US-Dollar im Rahmen einer Dividendenerhöhung und eines Aktienrückkaufprogramms auszuschütten. Das wäre die größte Gesamtzahlung an Anteilseigner, die es je von Seiten eines Unternehmens gegeben hat. Ab sofort will man den Aktionären eine Dividende von 0,08 US-Dollar pro Aktie sowie eine einmalige Dividende von drei US-Dollar zahlen. Bisher waren es nur 0,16 US-Dollar pro Jahr und Aktie. So würden sich die Dividendenzahlungen auf rund 3,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr belaufen, die einmaligen Dividendenzahlungen noch einmal auf insgesamt rund 32 Milliarden US-Dollar. Zudem will man eigene Aktien im Wert von insgesamt 30 Milliarden US-Dollar zurückkaufen. Als Begründung für den plötzlichen Geldregen nannte Microsoft-Chef Steve Ballmer unter anderem die Tatsache, dass das Unternehmen den Umsatz, den Gewinn und die Werte für die Aktionäre langfristig steigern könne. Außerdem habe man in den letzen zwei Jahren wichtige Rechtsstreitigkeiten abschließen können, darunter auch das Kartellverfahren wegen Monopolmissbrauchs. Dadurch könne man nun die hierfür zurückgestellten Mittel an die Aktionäre ausschütten.
siju
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13.
Kuhglocken für Kinder

Eine Erfindung aus den USA, die dort bei Menschen benutzt wird, die an der Alzheimer Erkrankung leiden, soll in Großbritannien in wenigen Monaten zum Wohl der Kinder (oder Eltern?) eingesetzt werden. Diese so genannte "elektronische Kuhglocke", die ca. 150 Euro kosten soll, sieht aus wie eine Armbanduhr und ist mit verschiedenen Funktionen ausgerüstet: einer Uhr, einer Sprecheinrichtung  (basierend auf Mobilfunktechnik) und einem speziellen Knopf, der einen Hilferuf direkt zur Polizei sendet. Dieses Armband wird am Handgelenk befestigt, wobei der Schließmechanismus nur per PC-Code getätigt werden kann. Die Kids können sich das Teil also nicht alleine wieder abstreifen.
Die Firma, die dieses Armband produziert, wirbt mit dem schnellen und exakten Auffinden von Kindern, selbst bei einer Distanz von mehreren hundert Kilometern. Beworben werden in erster Linie arbeitende Eltern oder Alleinerziehende, für die die Kontrolle ihrer Kids erleichtert werden soll. Aber natürlich werden auch schon die Stimmen von Kritikern laut, die befürchten, dass mit dieser Erfindung Kinder daran gehindert werden, sich von ihren Eltern zu lösen, um erwachsen zu werden. Außerdem biete es keinen Schutz vor Kinderschändern.
KA
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14. Letzte Meldungen
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a. Neuer iPod noch diese Woche?
Noch in dieser Woche, heißt es, will Apple offenbar den neuen iPod auf den Markt bringen. Die mittlerweile vierte Generation des mobilen Musik-Players wird bereits von vielen heiß ersehnt. Der Nachfolger weist einige Verbesserungen auf: So soll die Batterielaufzeit jetzt zwölf Stunden betragen und außerdem wird das Gerät mit 299 Dollar rund 100 Dollar günstiger sein als sein Vorgänger. Apple verkauft mittlerweile mehr tragbare Musik-Player als Computer und konnte mit dem iPod zuletzt kräftige Gewinne einfahren, so wurde der Absatz innerhalb eines Jahres verzehnfacht. Insgesamt hat Apple nach eigenen Angaben bei den digitalen Musik-Playern einen Marktanteil von 31 Prozent.
siju
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b. Vorsicht vor Fotogrüßen aus dem Ausland
Die Versuchung ist groß: Mal eben schnell ein Schnappschuss vom Strand, Pool oder aus dem Lieblingsrestaurant an die Lieben daheim, um sie ein bisschen neidisch zu machen. Das sollte man sich allerdings gut überlegen! Wie Xonio.com jetzt herausgefunden hat, werden für eine versendete Fotonachricht teilweise bis zu sieben Euro verlangt. Nur innerhalb Deutschlands kann man beispielsweise mit T-Mobile ab August für eher günstige 0,39 Euro MMS versenden. Wer also ins Ausland verreist, sollte sich besser vorher bei Xonio.com informieren, was der Spaß kostet!
siju
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c. Kündigung wegen unerlaubten E-Mail-Versands
Wer ohne Genehmigung von seinem Arbeitsplatz aus E-Mails versendet, riskiert seinen Job. Das musste jetzt ein Filialleiter schmerzlich erfahren! Dieser hatte trotz Verbots über 200 private E-Mails verschickt. Das Arbeitsgericht Frankfurt erklärte die darauf folgende ordentliche Kündigung eines Zeitarbeitunternehmens wegen "exzessiver Privatnutzung firmeneigener Systeme" für zulässig. Sogar eine fristlose Kündigung ohne vorausgegangene Abmahnung hätten die Richter in diesem Fall gelten lassen.
abra
 
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Unsere Gewinner aus dem 2.Quartal sind:

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Die weiteren Gewinner erhalten jeweils ein Jahreslos der "Aktion Mensch":
dasgute123@gmx.de; Kpapa@aol.com; thomas.wachsmann@onlinehome.de; j.spiegler@web.de; KoehlerK1000@Aol.com; gott001@gmx.de; dag4469@yahoo.de; MuellerWinnie@aol.com; bowl-star@t-online.de; scheller-rolf@t-online.de; gg-123-3035@smartsignup.de; pierre.eichelmann@web.de; schaeke@web.de; AndreMinner@lycos.de

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