Hamburg, den 24.06.2004/ Ausgabe Nr. 185; ISSN 1610-3599
-
Sehr geehrte Damen und Herren, hallo lieber Leser
Sie erhalten heute wieder wunschgemäß den kostenlosen, 14-täglichen "Marktanzeiger-News". 
Wir versenden die heutige Ausgabe an ca. 284.000 Leser. 
Als Abonnent bzw. Leser nehmen auch Sie wieder an der Verlosung im Gesamtwert von 2.000 Euro teil.
Wir danken für Ihr Vertrauen!
-
 
 

< Tipp der Woche >

fullsizebanner
Holen Sie sich die TV- und Filmklassiker auf DVD

Versandkostenfrei für Deutschland, Schweiz, Österreich
Alle Titel digital überarbeitet und in super Qualität
Beispieltitel: Die Zwei - Allein gegen die Mafia - Django
Draculas Hexenjagd - Circus der Vampire und viele mehr.
Nur bei
www.classic-tvcollection.de
    

-
Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt und Telekommunikation
   

 

 1.   "Earth Simulator" erneut schnellster Rechner der Welt
 2.   Deutsche Version von OpenOffice
 3.   Keine Gnade für Sasser-Verursacher
 4.   Lebensdauer von Computern immer kürzer
 5.   Jede fünfte E-Mail irrtümlich als Spam gemeldet
 6.   Nutzer dürfen neuen IE mitgestalten
 7.   ITK-Branche erholt sich
 8.   Dell will Druckerpreise senken
 9.   T-Online kauft Bundesliga-Rechte
10.   "DRM" nicht erwünscht
11.   Gesundheitsgefahren bei Internet-Versteigerungen
12.   Coca-Cola verschenkt Musik-Downloads
13.   Statistische Bereinigung der Arbeitslosenzahl?
14.   Letzte Meldungen
15.   Die Gewinner des letzten Marktanzeiger-Gewinnspieles

=====================================
-
- 
1. "Earth Simulator" erneut schnellster Rechner der Welt
Zwei Mal im Jahr wird von einer internationalen Forschergruppe seit 1993 eine Liste der 500 schnellsten Rechner weltweit erstellt. Zum wiederholten Male landete jetzt der "Earth Simulator" des japanischen Elektronikkonzerns NEC mit großem Abstand zu seinen Nachfolgern auf dem ersten Platz. Der Supercomputer dient zur Berechnung von globalen Klimaveränderungen, sein Einsatzort befindet sich seit 2002 im Institut für Erdwissenschaften im japanischen Yokohama. Die Anlage schafft die sagenhafte Leistung von 35,86 so genannten Teraflops (= Billionen Rechenschritte/Sekunde). Damit ist sie rund 6.000 Mal so schnell wie ein moderner PC. Auf dem zweiten Platz liegt der auf Intels Itanium2-Prozessor basierende Supercomputer "Thunder" mit 23 Teraflops. Bei "Thunder" handelt es sich um einen so genannten Cluster, also einen Verbund aus mehreren einzelnen Superrechnern. Er steht im Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien und dient unter anderem in der medizinischen Forschung bezüglich Aufbau und Eigenschaften von Proteinen. Die Rechenanlage "ASCI Q" von Hewlett-Packard, die vormalige Nummer Zwei, schaffte es diesmal nur auf den dritten Platz. Sie hat immerhin noch eine Rechenleistung von 13,88 Teraflops und wird von der US-Energiebehörde in Alamos für die Simulation von Nukleartests eingesetzt. Der schnellste europäische Supercomputer belegt diesmal Platz 21. Der von IBM stammende Rechner bringt eine Leistung von 5,56 Teraflops und läuft am Forschungszentrum Jülich, wo er erst vor kurzem in Betrieb genommen wurde. IBM gab derweil bekannt, bis 2005 sämtliche Rekorde in dieser Hinsicht brechen zu wollen. Hier arbeitet man bereits mit Feuereifer an der Anlage "Blue Gene/L". Sie soll 2005 fertig gestellt sein und dann mit einer Spitzenleistung von gigantischen 360 Teraflops auch die Top-500-Liste anführen. Und was kommt danach?
siju
-
2. Deutsche Version von OpenOffice
Ab sofort steht die quelloffene Bürosoftware OpenOffice.org auch in der deutschen Version 1.1.2 (Codename: Hakone) zum Download bereit. Ersten Berichten zufolge soll die freie StarOffice-Variante stabiler und sicherer als das Vorgängermodell geworden sein. Am Funktionsumfang hat sich dagegen nichts geändert. Zum OpenOffice.org-Paket gehören das Textverarbeitungsprogramm Writer, die Tabellenkalkulation Calc, das Präsentationsprogramm Impress sowie das Grafik- und Zeichenprogramm Draw. Das Besondere an OpenOffice im Vergleich zu anderer Bürosoftware ist der modulartige Aufbau und die Verwendung von XML als internes Dateiformat. OpenOffice kommt im Gegensatz zur Konkurrenz ohne Extras wie Cliparts, Schriftarten oder aufwändige Vorlagen aus, lässt sich jedoch nach Belieben erweitern. Die Bürosoftware steht privaten und professionellen Nutzern unter den Open-Source-Lizenzen LGPL und SIssL für Windows 98 aufwärts, Linux, MacOS, Solaris und FreeBSD kostenlos zum Download zur Verfügung.
siju
-
3. Keine Gnade für Sasser-Verursacher
Das wird teuer! Bei der Staatsanwaltschaft Verden in Niedersachsen haben sich mittlerweile rund 100 Strafanzeigen und Schadenersatzforderungen gegen den 18jährigen Programmierer des Computer-Schädlings "Sasser" angesammelt. Diverse Privatleute und kleinere Unternehmen haben Computer-Schäden gemeldet. Zudem ermittelt nun die Staatsanwaltschaft gegen den Schüler wegen Computer-Sabotage.
Der Wurm "Sasser" hatte weltweit bis zur einer Million Rechner infiziert, sein Verursacher war im Mai nach einem Tipp aus dem Bekanntenkreis aufgeflogen. Dabei ist noch völlig unklar, wie hoch genau der entstandene Schaden ist, sicher ist nur, dass der Schüler auf keinen Fall mit der Gnade des Gerichts rechnen kann. Bis Anfang August will die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abschließen und Anklage erheben. Interessant ist jedoch, dass offenbar nicht alle geschädigten Firmen bereit sind, mit dem Gericht zusammen zu arbeiten. Zu groß scheint nach Aussagen der Behörde die Angst davor, dass die offensichtlich vorhandenen Sicherheitsprobleme publik werden könnten. Das ist verständlich!
siju
-

< Produktanzeige 1 >

Sie wollen mehr Besucher auf Ihrer Homepage??? 
dann nutzen Sie unser günstiges Werbeangebot!!
 
.... Ihre Info an ca. 260.000 Empfänger nur 198,- Euro


Auftragsvordruck.doc - Auftragsvordruck.pdf

-
-
4. Lebensdauer von Computern immer kürzer
Jedes Jahr entstehen in Deutschland  1,5 Millionen Tonnen an Elektronikschrott. Die Nutzungsdauer von Computern und anderen elektrischen Geräten sinkt rapide. Ein heute gekaufter Computer hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von gerade noch vier bis fünf Jahren und auch Fernseher, Musikanlage, Handy und Co haben immer schneller ausgedient. Zu groß ist die Versuchung und der Druck, technisch immer auf dem aktuellsten Stand zu sein und die Preise sinken durch den immer größer werdenden Konkurrenzkampf auf dem Markt ohnehin kontinuierlich. Die so produzierten Schrottberge bleiben natürlich nicht ohne Folgen. Oft enthalten die Geräte für die Umwelt extrem schädliche Schwermetalle wie Blei, Chrom oder Brom und werden oft einfach in den Restmüll geworfen, anstatt sie umweltgerecht zu entsorgen. Ab 2005 treten nun europaweit diesbezüglich neue Gesetze in Kraft: Der Konsument gibt ab August nächsten Jahres seinen alten Computer bzw. anderen Elektronikschrott in bestimmten Sammelstellen ab, die Finanzierung der Abholung, Wiederverwertung und Entsorgung tragen dann komplett die Hersteller. Die stöhnen natürlich schon jetzt über die zu erwartenden Mehrkosten, die dann neben dem aktuellen Preiskampf noch eine zusätzliche Belastung darstellen. Ab 2006 sollen bestimmte gefährliche Stoffe wie Blei und Quecksilber bei der Produktion ganz untersagt werden. Fujitsu Siemens, Europas führender Computerhersteller, rechnet mit Mehrkosten von 10 bis 20 Millionen Euro, die nicht an den Endverbraucher weitergegeben werden können. So will man nun künftig das Augenmerk verstärkt auf Umweltgesichtspunkte richten und bei den Herstellungskosten sparen. Fujitsu Siemens wurde 1994 bereits als erstem PC-Hersteller in Deutschland das Umweltschutzzeichen "Blauer Engel" für einen besonders "umweltfreundlichen" PC verliehen.
siju
-
5. Jede fünfte E-Mail irrtümlich als Spam gemeldet
Immer mehr eigentlich erwünschte E-Mails und Newsletter werden fälschlicherweise von Spamfiltern blockiert. Genau jede fünfte legitime E-Mail erreicht auf diese Weise nicht ihren Empfänger. Diese Zahl wurde vom Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco e.V., im Rahmen einer Untersuchung seines Arbeitskreises Online-Marketing, bekannt gegeben. So gehen immer häufiger Aufträge verloren, bezahlte Newsletter erreichen ihren Empfänger nicht und angeforderte Informationen kommen nie an. Die Online-Marketing-Experten von eco gehen davon aus , dass der Anteil der irrtümlich ausgefilterten E-Mails noch weiter zunehmen wird, möglicherweise bis zu 50 Prozent. So fürchtet man hier bereits gänzlich um die Zukunft des Kommunikationsmittels E-Mail. Trotzdem wird der Einsatz der Viren- und Spamfilter wohl kaum abnehmen, was wiederum auch verständlich ist bei der ständig zunehmenden Spamflut. Der Anteil der unerwünschten Mails im Postfach wird auf 50 bis 75 Prozent geschätzt.
Besonders betroffen von diesem Problem scheint die Newsletter-Kommunikation zu sein. Unternehmen, die beispielsweise abonnierte Newsletter verschicken, müssen heute damit rechnen, dass rund 30 Prozent gar nicht ihren Empfänger erreichen, weil sie in Spamblockern hängen bleiben. Schuld sind allerdings oft auch unglücklich formulierte Textinhalte, die eine Blockade selbst herausfordern. Worte wie "Gewinnspiel" und "kostenlos" leiten die Mails in der Regel automatisch in den Müll. Probleme gibt es außerdem häufig mit E-Mails im HTML-Format, die viele Links und eingebettete Bilder enthalten. Newsletter-Versender sollten deshalb lieber auf "Plain Text", also reinen Text, setzen.
siju
-
6. Nutzer dürfen neuen IE mitgestalten
Offenbar ist Microsoft dabei, seinen Internet Explorer zu überarbeiten. Nach Angaben einiger Microsoft-Mitarbeiter hat sich das alte Entwickler-Team der aktuellen IE-Version 6.0 wieder zusammengefunden, um an einer neuen Ausgabe des Web-Browsers zu arbeiten. Erstmals sollen dabei auch Verbesserungsvorschläge von Nutzern mit einbezogen werden. Extra hierfür hat man spezielle Feedback-Seiten in seinem Developer Network eröffnet. Hier können sowohl Firmen als auch Privatkunden konkrete Verbesserungsvorschläge nennen oder Anregungen für neue Funktionen geben. So stehen bisher angeblich unter anderem die verbindliche Umsetzung des CSS-Standards und die Darstellungsmöglichkeit von transparenten PNG-Bildern ganz oben auf der Wunschliste der Nutzer. Außerdem soll der nächste IE auch weiterhin als Standalone-Version für verschiedene Plattformen verfügbar sein und nicht nur in das kommende Windows-Betriebssystem Longhorn integriert werden. Genau das sollte jedoch künftig nach Microsoft-Angaben eigentlich nicht der Fall sein. Bleibt also abzuwarten, inwieweit der Softwaregigant in Zukunft den Bedürfnissen seiner Kundschaft nachkommen wird. Außerdem: Die Konkurrenz schläft nicht! Opera und Mozilla verfügen im Gegensatz zum Explorer mittlerweile über zahlreiche nützliche Funktionen wie z.B. das Tabbed Browsing oder einen integrierten Download-Manager.
siju
-


< Produktanzeige 2 >

OTTO hat die Vielfalt!

-
-
7. ITK-Branche erholt sich
Die deutsche Informations- und Kommunikationsbranche befindet sich auf Erholungskurs. Die Experten des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens TNS Infratest rechnen angeblich noch in diesem Jahr mit einer Erholung am ITK-Weltmarkt. Demnach soll nach langer Stagnation der Weltmarkt für Informations- und Kommunikationstechnologien im laufenden Jahr um 4,3 Prozent auf 2,16 Billionen Euro klettern. Größter Einzelmarkt sind nach wie vor die USA mit einem Anteil von etwa einem Drittel, gefolgt von Japan mit gut zwölf Prozent. Deutschland trägt zur Zeit laut TNS etwa sechs Prozent, das sind 129 Milliarden Euro, zu den Erlösen bei und kann damit seine Position als größter Einzelmarkt Westeuropas vor Großbritannien und Frankreich erneut verteidigen.
Die bedeutendsten Wachstumsimpulse kommen laut der Marktbeobachter wie bereits im Vorjahr aus dem Bereich der Mobilkommunikation sowie vor allem von breitbandigen Internet-Technologien wie DSL. Auch für der Bereich Internet-Handel sieht es gut aus: Bis 2005 rechnet man mit einem Wachstum des weltweiten E-Commerce-Umsatzes um 50 Prozent gegenüber dem laufenden auf dann mehr als 3,5 Billionen Euro.
siju
-
8. Dell will Druckerpreise senken
Der Computerbauer Dell hatte im vergangenen November damit begonnen, ins Druckergeschäft einzusteigen. Dies war unter anderem eine Reaktion auf sinkende Absatzzahlen beim Verkauf von PCs. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch bisher aus, zu groß ist scheinbar die Übermacht von Branchenriese Hewlett Packard. So konnte Dell zwar einen Marktanteil von insgesamt 10 Prozent für sich verbuchen, in Stückzahlen gemessen sieht das aber gar nicht mehr so toll aus. Zum Vergleich: Dell verkaufte im ersten Quartal dieses Jahres 800.000 Drucker, HP innerhalb einer einzigen Woche 1.000.000 Geräte! Das will man nun offenbar bei Dell in dieser Dimension nicht weiter hinnehmen und so plant man angeblich drastische Preissenkungen um bis zu 50 Prozent. Bei Druckerzubehör sollen die Preise um bis zu 20 Prozent sinken. Damit wolle man vor allem auf die viel zu hohen Preise für Toner und Grafikpatronen reagieren, die ja allgemein immer wieder für Empörung sorgen, so der amtierende Präsident von Dell gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD). Ob man damit dem Branchenführer tatsächlich entscheidende Marktanteile abjagen kann, bleibt abzuwarten. Ein genauer Zeitplan wurde übrigens noch nicht bekannt gegeben.
siju
-
9. T-Online kauft Bundesliga-Rechte
T-Online hat die Rechte zur Berichterstattung über die Spiele der 1. und 2. Fußballbundesliga für Internet und Handy von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) bis zum Ende der Saison 2005/2006 erworben. Außerdem berechtigen die Lizenzen T-Online auch zur exklusiven Weitervermarktung der Videostreams und Inhalte an Dritte, wie z. B. andere Mobilfunkanbieter. T-Online-Kunden kommen dann künftig bereits um 18.00 Uhr in den Genuss, sich alle wichtigen Szenen des Top-Spiels online ansehen zu können. Alle anderen Spiele gibt es ab 18.15 Uhr gegen Bezahlung. Der Zusammenschnitt soll außerdem länger als bisher sein und die Reihenfolge frei wählbar. Zudem verzichtet man auf lästige Werbeunterbrechungen. Dasselbe gilt natürlich auch für die beiden Sonntagsspiele. Hier gibt es eine Stunde nach Spielende die besten Szenen zu sehen. Ein T-Online-Sprecher meinte, "man wolle sich mit dem Vertrag mit der DFL nicht nur wiederholt als erstklassige Adresse für Premium-Content im Internet positionieren, sondern auch als Anbieter und Weitervermittler hochwertiger Inhalte für die gesamte New-Media-Industrie, angefangen vom Internet-Portal bis hin zum Mobilfunk-Betreiber". Bereits seit Ende der Saison 2002/2003 bietet T-Online Videoausschnitte der Bundesliga-Spiele im Monatsabo für 3,95 Euro an.
siju
-


< Produktanzeige 3 >

-
-
10. "DRM" nicht erwünscht
Am letzten Wochenende tagte in Berlin die WOS-Konferenz (Wizards of OS). An dieser Konferenz nahmen Medien- und Rechtsexperten teil, wie z. B. V. Grassmuck von der Berliner Humboldt-Universität , oder Prof. L. Lessing von der Stanford Universität. Sie erarbeiteten einen Entwurf, die "Berliner Erklärung", die der Vergütung bei Nutzung von Online-Angeboten gerechter werden soll als die von der Industrie bevorzugten "DRM" Technologie (Digital Rights Management)
Die Experten bemängelten bei der DRM-Methode einen zu geringen Schutz des Wettbewerbs und der Privatsphäre. Laut ihrem Vorschlag sollen die Online-User durch eine Flatrate auf die künstlerischen Angebote Zugriff bekommen, die gleichzeitig eine gerechte Vergütung der Musiker, Autoren usw. gewährleistet. Ähnlich wie die Regelung der Abgabe von Privatkopien bei CD-Rohlingen und Musikkassetten, die seit Jahren funktioniert.
Der Entwurf wurde bei der Europäischen Kommission zur kollektiven Rechteverwaltung eingereicht. Im Herbst wird eine EU-Richtlinie erwartet, bis zu diesem Zeitpunkt sollen innerhalb der europäischen Länder Unterschriften zur Unterstützung des Entwurfes gesammelt werden.
KA
-
11. Gesundheitsgefahren bei Internet-Versteigerungen
Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor gesundheitsschädigenden Artikeln, die bei Online-Auktionen oft unbedarft gekauft werden.
Die Verbraucherschützer haben eine Reihe von Stichproben beim Auktionshaus Ebay durchgeführt und Erschreckendes festgestellt: Obwohl seit 1995 keine asbesthaltigen Produkte mehr verkauft oder auch versteigert werden dürfen, da sie nachweislich Krebs erregen, gibt es bei den virtuellen Versteigerungen ein reichhaltiges Angebot solcher Artikel. Einige Beispiele: Bremsbeläge für ältere Autotypen; Blumenkästen; Eternit-Platten; Bahnschwellen, die mit Teeröl getränkt sind; Kinderspielzeug, welches mit Giftstoffen belastet ist.... In der Regel gibt es bei den Artikelbeschreibungen keine Hinweise auf die gesundheitsschädigenden Belastungen. Die Verbraucherzentrale rät den Internet-Usern, z. B. beim Ersteigern von Autozubehör mit dem Hersteller Kontakt aufzunehmen und unter Angabe der Artikelnummer nachprüfen zu lassen, ob die Ware schadstofffrei ist. Hat man bereits etwas ersteigert, muss der Verkäufer haften, das Auktionshaus kann normalerweise nicht zur Verantwortung gezogen werden.
KA

12. Coca-Cola verschenkt Musik-Downloads
Unter dem Motto "Music makes your summer" verschenkt Coca-Cola auf seiner Internetplattform in Kooperation mit T-Com und Universal Music zwischen dem 28. Juni und 31. August 25 Millionen Musik-Downloads. Um einen Song herunterladen zu können, müssen vier Nummern-Codes gesammelt werden, welche sich auf ca. 100 Millionen Flaschenetiketten der 0,5 Liter-PET-Mehrweg-Flaschen von Coca-Cola, Coca-Cola light, Fanta Orange, Sprite, Mezzo Mix Orange und Lift Apfelschorle befinden. Der Vertrieb eines vollwertigen Download-Code pro Flasche ist in Deutschland nicht erlaubt, da Produktbeigaben höchstens 30 Prozent des Warenwertes betragen dürfen. Auf der eigens hierfür eingerichteten Seite stehen insgesamt 100.000 Titel zur Auswahl. Die Aktion wird über die Branchenplattform PhonoLine abgewickelt. Diese wird von T-Com für den Verband der Deutschen Musikindustrie betrieben. Die Stücke werden in einem DRM-geschützten MP3-Format mit einer Bitrate von 192 Kilobits angeboten, die Dateien enthalten zudem ein Wasserzeichen. Die Aktion wird außerdem von einem Fernsehspot begleitet, in dem sich der Fußballer Michael Ballack zum legalen Download bekennt.
siju
-

< Produktanzeige 4 >

der ideale Stadtwagen



der absolut Sparsame

für Frischluftfanatiker ideal

Wir laden Sie ein... gewinnen Sie den Renault Twingo

-
-

13.
Statistische Bereinigung der Arbeitslosenzahl?

Durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II geht die Bundesagentur für Arbeit von einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um 250.000 bis 300.000 aus. Dieser Anstieg ist zu erwarten, da viele Sozialhilfeempfänger nicht als arbeitssuchend erfasst sind. Um dem entgegenzuwirken, soll das Angebot der kommunalen Beschäftigungsmaßnahmen um fast 90% erhöht und erweitert werden, so geplant von der BA und dem Bundeswirtschaftsministerium.
Inhaltlich sieht das Beschäftigungsprogramm außer Fortbildungsmaßnahmen und finanziellen Zuschüssen für Löhne auch die Einrichtung von weiteren 600.000 öffentlichen Arbeitsplätzen vor. Diese Jobs sollen bei den Wohlfahrtsverbänden und Beschäftigungsgesellschaften entstehen. Lehnt ein Arbeitsloser die ihm angebotene Arbeit ab, kürzt man ihm die Unterstützung. Nimmt er sie an, erhält er pro Arbeitsstunde 1 Euro zusätzlich zu seiner öffentlichen Unterstützung.
Vorwiegend in sozialen Einrichtungen wie Kindergärten und Pflegeheimen sollen solche Jobs entstehen. Sie "ersetzen" sozusagen die Zivildienstleistenden. Akademiker ohne Job können als Lehrer bei der Schularbeitenhilfe eingesetzt werden, Ausländer in Grundschulen als "Nachbarschaftspaten". Die auf diese Art Beschäftigten würden nicht in der offiziellen Arbeitslosenstatistik erscheinen.
KA
-
-
14. Letzte Meldungen
-
a. Geldspritze für die Online-Uni
Im Jahr 2000 wurde in Bayern die virtuelle Universität gestartet. In diesem Sommersemester bietet sie ca. 90 virtuelle Seminare und Fortbildungen an. Diese Angebote werden derzeit von knapp 10.000 Teilnehmern genutzt. Da die Uni finanzielle Engpässe hat, wurde überlegt, sie zu schließen. Doch nun wurde am letzten Dienstag in einer Kabinettsitzung der CSU  beschlossen, bis 2006 Zuschüsse in einer Höhe von etwa 6,5 Mill. Euro zu zahlen. Durch diese Unterstützung kann das bestehende Angebot noch ausgebaut werden. Geplant sind weitere 60 Seminare. Der Chef der Staatskanzlei, Erwin Huber, der bei der Eröffnung der Uni stark involviert war, sieht für die virtuelle Form der Universität große Chancen in der Zukunft.
KA 
-
b. Schnellerer PC-Start
Folgender Trick, gelesen im Handelsblatt, beschleunigt den Startvorgang bei PCs, die direkt mit einem DSL-Modem verbunden sind: Mit der rechten Maustaste auf "Netzwerkverbindung" klicken und "Eigenschaften/Lan-Verbindung" auswählen. Danach im Register "Internetprotokoll TCP/IP" auf "Eigenschaften" klicken und als Adresse einen Wert zwischen 192.168.0.1 bis 192.168.255 eintragen. Bei Firmennetzwerken stellt sich das Problem in der Regel nicht, da sie über einen so genannten DHCP-Server verfügen, der dem PC seine Netzadresse zuweist. Und nach genau diesem DHCP-Server sucht Windows nach dem Einschalten. Dem Rechner wird nun also durch den Trick lediglich eine feste IP-Adresse zugewiesen.
siju
-
c. Siemens senkt Handy-Preise
Eigentlich hatte man bei Siemens lauthals verkündet, sich keinesfalls auf einen Preiskrieg bei Handys einlassen zu wollen. Nun will man aber wohl doch aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks die Preise für Einstiegshandys senken. Damit reagiert Siemens notgedrungen auf die Preiseinschnitte des Hauptkonkurrenten Nokia. Die Preissenkungen sollen jedoch nicht so hoch wie bei dem Marktführer sein. Dieser veröffentlichte seine durchschnittlichen Verkaufspreise nicht. Der Durchschnittspreis für ein Handy betrug im ersten Quartal dieses Jahres 116 Euro, im letzen Jahr waren es noch 143 Euro.
siju
-

< Produktanzeige 5 >

Mit unserem Spielsystem steigern Sie Ihre Gewinnchance auf die hohen Gewinnränge enorm. Welches selbstverständlich mit an der Tatsache liegt, dass wir innerhalb der 49 möglichen Spielzahlen, mehr als der üblichen sechs Gewinnzahlen ankreuzen.
Sie können hier sogar mit Ihren eigen Glücks-Zahlen spielen!

Lotto Club

-

Unsere Quartals-Gewinner sind:

Tina-Felge@arcor.de

Flachbildmonitor TFT 17-Zoll, mit Sound

N.Kehn@web.de

Siemens Gigaset A 100, DECT-Telefon, analog 

roland.weinhold@schlau.com

USB-Speicherstick für Datensicherung, 256 MB-Speicher

udo.strukelj@web.de

tragbarer CD-Player, mit Anti-Schock- und Anti-Rolling-Funktion

BruderAchim@t-online.de

tragbarer CD-Player, mit Anti-Schock- und Anti-Rolling-Funktion

Die weiteren Gewinner erhalten jeweils ein Jahreslos der "Aktion Mensch":

erika_tischner@yahoo.de; Info@Heinen-du.de; bluemling@tiscali.de; mschwarz-scheiter@web.de; Claudia_Jansen17@web.de; Stiel17MG@t-online.de; michael_zeder@bluewin.ch; m.schikora@gelsennet.de; a.metzing@wobline.de; Sttayler@aol.com

 

weitere Einzelheiten finden Sie auf dem "Glücksportal

Wenn Sie diesen Newsletter von einem Freund weitergeleitet erhielten und Sie möchten den "Marktanzeiger-News", sowie die Verbraucherinfos auch gerne regelmäßig kostenlos erhalten - dann klicken Sie hier.
========================================
Alle Angaben sind ohne Gewähr. Das Team vom Marktanzeiger-News distanziert sich hiermit ausdrücklich von Inhalten der hier aufgeführten oder verlinkten Webseiten. Sollten Sie Anregungen oder Kritik los werden wollen?? - Wir freuen uns auf Ihr E-Mail!
_

Wir danken Ihnen für Ihre Treue und hoffen auch für Sie wieder Wichtiges und Interessantes berichtet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen, 
Ihr Team vom
Marktanzeiger-News

 


Mitglied im 
Deutschen Direktmarketing Verband e.V.