Hamburg, den 10.06.2004/ Ausgabe Nr. 184; ISSN 1610-3599
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Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt und Telekommunikation
   

 

 1.   Erstmals Nutzer von Internet-Tauschbörse verklagt
 2.   Boom auf dem Handy-Markt
 3.   Dubiose Rechnungen von Erotik-Anbietern im Internet
 4.   Rechtsschutzversicherungen kündigen Ihren Kunden
 5.   Microsoft erhebt Einspruch gegen EU-Entscheid
 6.   Media Markt vor Gericht
 7.   Web.de investiert in Internet-Telefonie
 8.   Neue Arbeitsplätze in Dresden
 9.   Elefantenhochzeit gescheitert
10.   Jetzt auch Call-by-Call für Handys
11.   Amazon verzichtet auf Gebühren
12.   Vodafone will 50 Milliarden steuerlich absetzen
13.   'Bundesagentur für Arbeit' hat zu wenig Geld
14.   Letzte Meldungen
15.   Die Gewinner des letzten Marktanzeiger-Gewinnspieles

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1. Erstmals Nutzer von Internet-Tauschbörse verklagt
In Deutschland ist jetzt zum ersten Mal ein Nutzer, der Musik in Internet-Tauschbörsen angeboten hatte, verurteilt worden. Die deutsche Musikindustrie hat somit also wahr gemacht, was sie vor kurzem angedroht hatte. Wie auch in den USA will man nun auch hierzulande hart vorgehen gegen die Anbieter urheberrechtlich geschützter Musik in Tauschbörsen. Im März waren 68 Strafanzeigen gegen Unbekannt gestellt worden. So mussten nach Einleitung des Strafverfahrens die jeweiligen Internet-Provider Informationen über die entsprechenden Nutzer herausgeben. Bei dem jetzt Verurteilten handelt es sich um einen 23-jährigen aus Cottbus, der, den Angaben des Deutschen Phonoverbandes zufolge, mehrere tausend Musiktitel bei Kazaa angeboten hatte. Bei einer Hausdurchsuchung waren ein PC mit rund 6.000 Musiktiteln als MP3-Dateien sowie knapp 100 gebrannte CDs mit über 1.000 Musiktiteln beschlagnahmt worden. Nach straf- und zivilrechtlichen Klagen war es zu einem gerichtlichen Vergleich gekommen. Im Zivilverfahren wurde er nun zu einer Zahlung von 8.000 Euro verdonnert, hinzu kommen noch einmal 400 Euro aus dem Strafverfahren. Zudem musste der junge Mann eine Erklärung unterschreiben, in der er sich verpflichtet, nie wieder illegalen Musikangebote zu unterbreiten. Gegen einen 57-jährigen Lehrer aus dem Raum Stuttgart wurde derweil ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet. Auch bei ihm wurden zwei Computer mit mehreren tausend Musiktiteln beschlagnahmt. Das soll nur der Anfang einer Reihe von Verfahren sein, die auf Tauschbörsen-Nutzer zukommt. Die "potentiellen Täter" wissen also nun, was sie erwarten könnte.
siju
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2. Boom auf dem Handy-Markt
Die Mehrzahl der Handyhersteller kann äußerst zufrieden sein mit den soeben veröffentlichten Zahlen des Marktforschungsinstituts Gartner. Laut der jüngsten Studie verbuchte die Branche im ersten Quartal Rekordabsätze. So stieg der Handyabsatz in diesem Zeitraum um 34 Prozent auf rund 153 Millionen Stück. Das liegt vor allem an den steigenden Absätzen in Ländern wie Russland oder Brasilien. Hier entwickelt sich der Markt geradezu explosionsartig. Aber auch in Regionen wie Westeuropa und Nordamerika, wo man eigentlich von einer Sättigung ausgeht, wurden wieder massenhaft Handys verkauft, vorwiegend Modelle mit Farbdisplay und Digitalkameras. Mittlerweile geht man bei Gartner davon aus, dass im Laufe des Jahres insgesamt rund 600 Millionen Mobiltelefone abgesetzt werden, das sind 20 Millionen mehr als zunächst angenommen.
Einzig Dauer-Marktführer Nokia hat ein wenig Grund zur Sorge. Der weltgrößte Handyhersteller bleibt zwar unumstrittener Marktführer, musste aber kräftig einbüßen. Sein Marktanteil sank von 34,6 Prozent im Vorjahr auf nur noch 28,9 Prozent. Ursprünglich hatte man sich ein Ziel von 40 Prozent gesetzt! Als Ursachen für den Einbruch werden das Ausbleiben neuer Modelle sowie Schwächen beim Design genannt. Motorola konnte seinen Marktanteil von 14,7 Prozent auf 16,4 Prozent steigern, Samsung von 10,8 auf 12,5 Prozent. Den kleinsten Zuwachs verzeichnete Siemens mit nur 0,4 Prozent auf nunmehr acht Prozent.
siju
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3. Dubiose Rechnungen von Erotik-Anbietern im Internet
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt zur Zeit verstärkt vor mehreren zwielichtigen Unternehmen, die bundesweit Rechnungen für Erotik-Internetabonnements verschicken. Es soll sich dabei um die Firmen "Hanseatische Abrechnungssysteme", "Digital Web Media" und "HFM GmbH" handeln. Laut Verbraucherzentrale wird in den verschickten Rechnungen behauptet, die Verbraucher hätten sich für einen Erotikdienst angemeldet, was aber offensichtlich aufgrund der gehäuft auftretenden Beschwerden nicht den Tatsachen entspricht. Für den genutzten Dienst,  bei dem der Zugang über einen mittlerweile verbotenen Dialer erfolgt, verlangen die dubiosen Anbieter zwischen 49 und knapp 70 Euro. Als Beweis dient in der Regel angeblich die in der Rechnung angegebene Telefonnummer des Empfängers sowie das Datum des Erstzugangs.
Teilweise soll die Forderung sogar von einem Inkasso-Unternehmen erhoben werden. Die Verbraucherzentrale rät nun allen Betroffenen, die Rechnungen genau zu prüfen. Wer Zweifel an der Rechtmäßigkeit hat, sollte die entsprechende Firma auffordern, den Beweis zu bringen, dass ein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist. Wenn die Forderungen tatsächlich unberechtigt sind, sollte auf jeden Fall Strafanzeige gestellt werden.
siju
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4. Rechtsschutzversicherungen kündigen Ihren Kunden
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass zur Zeit immer mehr Rechtsschutzversicherungen Verträge kündigen. Der Grund dafür ist schnell zu erklären: Ab 1.Juli werden lt. BRAGO die Anwalts- und Gerichtskosten erheblich steigen. Adäquat werden die Kosten der Versicherungen steigen. Daher bemühen sich die Versicherungen, sich zumindest von den Versicherten zu trennen, die regelmäßig oder relativ oft die Leistungen aus dem Versicherungsvertrag abfordern. Da es rechtlich schwierig ist ohne besonderen Grund eine außerordentliche Kündigungen vorzunehmen, lohnt es sich für den Versicherten immer, einer aus seiner Sicht unbegründeten Kündigung zu widersprechen. Das Problem für den Versicherten tritt erst später zu Tage... mit einer außerordentlichen Kündigung "im Gepäck" ist es fast immer unmöglich bei einer anderen Versicherung wieder einen Vertrag neu abschließen zu können. Der Versicherte sollte daher bei Vorkommen eines Auflösungsersuchens mit dem Versicherer verhandeln und notfalls selbst der Vertragsauflöser werden. Andererseits könnte man auch versuchen den Fortbestand des Vertrages zu sichern, indem man über eine Vertragsanpassung verhandelt, z.B. eine höhere Selbstbeteiligung o.ä. Für weitere Rechtsschutzinformationen bieten sich die Verbraucherzentralen in den jeweiligen Ländern an.
abra
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5. Microsoft erhebt Einspruch gegen EU-Entscheid
Langsam wird es eng für den Computerriesen. Bereits Ende diesen Monats müsste Microsoft eigentlich eine Version seines Betriebssystems Windows veröffentlichen, die nicht mit der eigenen Software Mediaplayer verkoppelt ist. Außerdem hatte man sich verpflichtet, bis Ende Juli der Konkurrenz Informationen über Schnittstellen für den Einsatz von Windows in Netzwerken zugänglich zu machen. Aus genau diesen Gründen hatte die EU-Wettbewerbskommission das Unternehmen wegen Behinderung des Wettbewerbs zur Zahlung des Rekordbußgeldes von 497 Millionen Euro verdonnert. Nun scheint Microsoft die Zeit davonzulaufen und so spekuliert man offenbar auf ein längeres Gerichtsverfahren. Mit einem Einspruch vor Gericht, so heißt es, wolle man nun verhindern, dass der EU-Kartellentscheid gegen den Konzern wirksam wird. Ein entsprechender Antrag soll laut "Financial Times" in den kommenden Wochen in Brüssel eingereicht werden. Zudem wolle man eine rund 100-seitige Verteidigungsschrift bei der Vorinstanz des Europäischen Gerichtshofs einreichen, um die Klage gegen das verhängte Bußgeld zu begründen. Microsoft hatte nach Bekanntgabe des Entscheids sogleich angekündigt, dagegen vorzugehen. So könnte sich nun nach Einschätzungen von Experten ein jahrelanger Rechtsstreit entwickeln, ähnlich dem des Unternehmens mit den US-Justizbehörden. Sollte das Europäische Gericht erster Instanz die Bußgeldzahlung tatsächlich aussetzen, würde der Plan aufgehen und Microsoft müsste zunächst nicht zahlen. So wäre der Weg dann frei für neue Verhandlungen und man könnte seinem Ziel ein wenig näher kommen, sich außergerichtlich mit Herrn Monti von der EU-Wettbewerbskommission zu einigen.
siju
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6. Media Markt vor Gericht
Massen von Fernsehkäufern strömten in die insgesamt 174 Filialen vom Media Markt. Der Elektronik-Discounter warb mit der Aktion, wer am 1. Juni einen Fernseher kauft, bekommt sein Geld zurück, vorausgesetzt, die deutsche Elf gewinnt die EM. In manchen Filialen seien bis zu 200 Prozent und mehr TV-Geräte verkauft worden und manche Kunden ließen sich sogar dazu hinreißen, teure LCD- oder Plasma-Apparate zu erwerben. Nun ging der Rechtsanwalt Friedhelm Faust, der den Hamburger Verein für lauteren Wettbewerb vertritt, gegen Media-Markt vor und behauptete, die ganze Aktion sei grob wettbewerbswidrig und schädige die gesetzestreuen Einzelhändler aufs Höchste. Seiner Meinung nach dürften Glücksspiele  nicht mit Verkaufsgeschäften verknüpft werden. Drei von vier Hamburger Media Märkten wurde noch am 1.Juni durch eine einstweilige Verfügung untersagt, die EM-Aktion zu bewerben. Schwierig wird es wohl werden, gegen die gesamte Kette vorzugehen, da die Media-Markt-Gruppe in einzelne GmbHs aufgeteilt ist. Außerdem würden es wohl viele Verbände nicht wagen, gegen den einflussreichen Mutterkonzern Metro vorzugehen, vermutet Faust. Eine Entscheidung, ob die Anwälte des Media Marktes gegen die einstweilige Verfügung vorgehen wollen, ist nicht vor nächster Woche zu erwarten. Taubenberger, Sprecher des Media Marktes betont, wer seinen Glauben an die deutsche Elf verloren hat, kann natürlich von seiner üblichen 14-tägigen Rückgabefrist Gebrauch machen.
abra
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7. Web.de investiert in Internet-Telefonie
Der Internetprovider Web.de will angeblich einen Betrag von zehn Millionen Euro in den Ausbau der Internet-Telefonie stecken. Das scheint sehr mutig, wenn man bedenkt, dass Web.de im ersten Quartal einen Umsatz von nur 9,5 Millionen Euro gemacht hat. Seit Oktober 2002 kann man mit Web.de über das Internet telefonieren. Dabei setzt man im Gegensatz zu den Konkurrenten Freenet und Slipgate auf eine Software-Lösung namens Com.Win. Diese bietet den Vorteil, dass der Nutzer nicht unbedingt einen Breitband-Zugang benötigt, da die Telefonverbindung von Web.de selbst hergestellt wird. Noch in diesem Jahr soll die Internet-Kommunikations-Software um einen eigenen E-Mail-Dienst erweitert werden. Dieser wird allerdings anders als bei Google, Yahoo und Lycos Europe nicht mit erweitertem Speicherplatz ausgestattet sein. Das mache keinen Sinn, so ein Sprecher von Web.de, da Speicher von einem Gigabyte in der Regel nur für die Archivierung von großen Video- und Audio-Dateien benötigt werden. Das wiederum würde "in vielerlei Hinsicht Missbrauchspotential bergen".
siju
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8. Neue Arbeitsplätze in Dresden
Wie in der "Sächsischen Zeitung" zu lesen war, soll in Dresden in nächster Zukunft ein gigantisches neues Forschungszentrum für Nanoelektronik entstehen. Die Kosten dafür sollen sich auf bis zu 200 Millionen Euro belaufen, beteiligt an dem Projekt sind neben dem Bund und dem Freistaat Sachsen auch die Mikroelektronik-Unternehmen AMD und Infineon Technologies sowie die Fraunhofer-Gesellschaft. Hier hatte es wohl zunächst Probleme mit der Finanzierung gegeben, diese sollen aber mittlerweile ausgeräumt sein. Die Konstruktion des geplanten Forschungsinstitutes soll dabei völlig neu in seiner Art sein. Es heißt, vorgesehen sei eine Kombination aus Institut und Projekt, wobei die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihrer angewandten Materialforschung angeblich eine zentrale Rolle spielen wird. Bereits im Sommer soll das Großprojekt unter Dach und Fach sein.
siju
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9. Elefantenhochzeit gescheitert
Die Nachricht schlug ein wie Bombe! Offenbar ist im Frühjahr die größte Fusion aller Zeiten in der IT-Branche zwischen Microsoft und SAP gescheitert. Das wurde jetzt am Rande des derzeit stattfindenden Kartellverfahrens des US-Justizministeriums gegen den Softwarekonzern Oracle bekannt. So sollen die beiden Konzernchefs Bill Gates und Hasso Plattner persönlich die Verhandlungsgespräche geführt haben, konnten sich dann aber offenbar nicht so recht einigen. Wie Microsoft und SAP mitteilten, "bestehe keine Absicht, die Gespräche wieder aufzunehmen". Dabei wird zumindest schon seit über einem Jahr an gemeinsamen Softwareentwicklungen gebastelt, die ersten Ergebnisse wurden bereits auf der SAP-Kundenmesse "Sapphire" im Mai präsentiert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit soll dann auch von Microsofts Seite aus Ende letzten Jahres die Überlegung einer Fusion entstanden sein, die jedoch im Frühjahr wieder verworfen wurde. Ein konkretes Angebot gab es jedoch nie, so ein SAP-Sprecher. Bei Microsoft hieß es, man habe die Gespräche aufgrund der "Komplexität der möglichen Transaktionen und der nachfolgenden Integration" eingestellt. SAP begründete die Bekanntgabe der brisanten Nachricht damit, dass man befürchtete, während des  Oracle-People-Verfahrens könnten vertrauliche und interne Informationen an die Öffentlichkeit dringen. Oracle hatte der Unternehmenssoftware-Firma Peoplesoft ein Kaufangebot in Höhe von 7,7 Milliarden Dollar unterbreitet. Das will das US-Justitministerium aus Wettbewerbsgründen unbedingt verhindern. Eine Entscheidung ist in ca. einem Monat zu erwarten.
siju
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10. Jetzt auch Call-by-Call für Handys
Darauf haben sicherlich viele gewartet. Ab sofort kann man auch mit dem Handy Billigvorwahlen nach dem Call-by-Call-Prinzip nutzen und so viel Geld sparen. Der Prepaid-Anbieter Deutsche Telekom CardService bietet diesen Dienst jetzt erstmalig für den Mobilfunk, unabhängig von Handymarke und dem jeweiligem Netzbetreiber. Was im Festnetz schon lange selbstverständlich ist, soll nun also auch endlich für Gespräche mit dem Mobiltelefon gelten. Mit "Isicall-by-call" von der Telekom kann man für 39 Cent pro Minute in alle deutschen Netze sowie in 50 weitere Länder telefonieren. Man muss lediglich vor die Telefonnummer eine kostenlose 0800-Einwahlnummer setzen. Als Alternative hat der Deutsche Telekom CardService außerdem die entsprechende Software im Netz zum Download auf das Handy bereitgestellt. Wer sich für diese Möglichkeit entscheidet, kann dann bei Bedarf die Einwahl über Isicall-by-call mit Hilfe einer bestimmten Tastenkombination aktivieren bzw. deaktivieren. Wer den neuen Dienst nutzen möchte, muss sich zunächst einmalig auf der Website von Isicall-by-call registrieren lassen.
siju
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11. Amazon verzichtet auf Gebühren
Nur für kurze Zeit unterbreitet das Internet-Kaufhaus Amazon seinen Kunden ein ganz besonderes Angebot. Wer jetzt eine Bücher-Bestellung aufgibt, muss keinerlei Porto- und Verpackungskosten zahlen. Das gilt auch für Bestellungen mit einem Wert von unter 20 Euro, bisher waren nur Bestellungen von über 20 Euro befreit von Versandkosten. Nicht gültig ist das Angebot für die Amazon-Bereiche "Auctions", "zShops" und für gebrauchte Artikel. Bei Hörbüchern soll es außerdem Preisabschläge von bis zu 30 Prozent geben. Normalerweise berechnet Amazon bei Bücher-Bestellungen unter 20 Euro grundsätzlich einen Pauschalbetrag von drei Euro für Porto und Verpackung. Da Rabatte auf Bücher wegen der Preisbindung in Deutschland nicht möglich sind, will man nun den Kunden auf diese Art ein Angebot machen, so Amazon nach eigener Aussage. Wer sowieso regelmäßig bei Amazon kauft, sollte also jetzt auf jeden Fall zuschlagen! Das Angebot soll nur für einige Wochen gelten.
siju
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12. Vodafone will 50 Milliarden steuerlich absetzen
Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hatte Anfang 2000 den Mannesmann-Konzern für 200 Milliarden Euro übernommen. Wegen Wertminderung will die Düsseldorfer Vodafone GmbH bis zu 50 Milliarden Euro steuerlich absetzen. Würde die Finanzbehörde die Teilabschreibung anerkennen, könnte das Mobilfunkunternehmen den Wertverlust mit aktuellen Gewinnen verrechnen und auf Jahre steuerfrei bleiben und so bis zu 20 Milliarden Euro an Körperschafts- und Gewerbeertragssteuern sparen. Politiker aller Parteien reagierten darauf mit großer Empörung. Ralf Stegner, schleswig-holsteinischer Finanzminister, sagte zur "Berliner Zeitung", dass die Finanzbehörde alles tun werde, um diese groteske Entwicklung zu stoppen. Laut Berliner Finanzministerium wird dieser "Befremdliche Vorgang" einer eingehenden juristischen Prüfung unterzogen werden. Es könne nicht sein, dass am Ende der Steuerzahler dieses Geschäft bezahlt. Seitens der Steuerexperten seien die vorgesehenen Abschreibungen völlig rechtens. Rückwirkend die Steuergesetze zu ändern, würde den Standort Deutschland gefährden, so der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende Jürgen Rüttgers. Der Ruf nach Gesetzesänderungen wird in der rot-grünen Koalition jedoch immer lauter.
abra
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13.
Bundesagentur hat zu wenig Geld

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird für den Haushalt offensichtlich immer mehr zum finanziellen Risiko! Nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" hat die BA in den ersten fünf Monaten des Jahres bereits 4,2 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Zur Deckung des Defizits ist jedoch nur ein Bundeszuschuss von 5, 2 Milliarden Euro für das ganze Jahr vorgesehen. Somit sind also jetzt schon mehr als 80 Prozent des Jahresetats verbraucht. Grund sind vor allem das Überbrückungsgeld sowie die unerwartet vielen ICH-AGs, die mit Fördermitteln unterstützt werden. Eine Besserung auf dem Arbeitsmarkt ist derzeit auch nicht so recht in Sicht. Im Mai waren insgesamt 4,29 Millionen Deutsche ohne Arbeit. Das sind zwar 50.000 weniger als im Mai letzten Jahres, berücksichtigt man jedoch die Änderungen der Statistik in diesem Jahr, liegt die Zahl sogar um knapp 29.300 über dem Vorjahresniveau. Damit hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt im fünften Monat hintereinander verschlechtert.
siju
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14. Letzte Meldungen
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a. Rekordverdächtiger Mai
Mit sage und schreibe 959 Viren mussten wir im vergangenen Monat den Kampf aufnehmen. Das ist neuer Negativ-Rekord! Der Mai war damit der schlimmste Monat seit Dezember 2001, was die PC-Angreifer betrifft, so die Antiviren-Experten von Sophos. Doch nicht nur die Computer-Viren machen uns derzeit das Leben schwer. Neuerdings kommen auch immer mehr Kettenbriefe, auch Hoaxes genannt, dazu. Sie warnen vor scheinbaren Gefahren im Internet und verstopfen damit unsere E-Mail-Postfächer. Merke also: Im Zweifelsfall lieber gleich löschen!
siju
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b. UMTS oder Wireless LAN?
Was ist besser: UMTS oder Wireless LAN? Diese Frage versucht Xonio.com auf seinen Seiten zu beantworten und verglich dafür die derzeit schnellsten drahtlosen Datendienste. Wer braucht überhaupt noch den UMTS-Mobilfunk, wenn es immer mehr W-LAN-Hotspots gibt? Welche Technik ist billiger und bequemer in der Praxis? Was ist die "beste" Lösung? Antworten auf diese Fragen gibt es wie gesagt bei Xonio.com.
siju
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c. Extreme Verhältnisse in Ostdeutschland
Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse und eines Rückgangs der Geburtenrate leben in Sachsen-Anhalt 41 Prozent der Bevölkerung von Rente und Geldern vom Staat. Erwerbstätig sind nur 39 Prozent und die restlichen 20 Prozent sind Kinder oder Bürger mit anderen Einnahmequellen. Im Vergleich dazu leben in Baden-Württemberg und Bayern nur etwa 25 Prozent von staatlichen Leistungen.
abra
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