Marktanzeiger-News 17/2003
ISSN 1610-3599
Hamburg, den 04.09.2003/ Ausgabe Nr. 165
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Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt, Telekommunikation und "rund ums Internet"
 
 1.   IFA auf Erfolgskurs
 2.   Lovesan-Verursacher wurde gefasst
 3.   Vorsicht vor zweibeinigen Haien
 4.   Btx feiert 20ten Geburtstag
 5.   Kein Termin zum Start von UMTS
 6.   Die Konkurrenz schläft nie
 7.   Und ewig lockt das Geld
 8.   Jugendliche im Abseits
 9.   Bau von Mobilfunk-Sendeanlage nicht genehmigt
10.   Vorlesungen im Internet
11.   Lohnsteuerkarte ade
12.   Privat - oder beruflich
13.   Telefonieren über Datenleitung spart Kosten
14   Auswirkungen von Schlafdefiziten bei Kindern
15.   Virtueller Arbeitsmarkt doch im Dezember online?
16.   Letzte Meldungen
17.   Die August-Gewinner vom Marktanzeiger-Gewinnspiel
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1. IFA auf Erfolgskurs
Die diesjährige IFA in Berlin war für alle ein voller Erfolg. Volle Hallen und Gedränge vor den Ausstellerständen erfreuen nicht nur die Aussteller, sondern auch die Messemacher. Und das obwohl die Ausstellungszeit von sechs auf neun Tage verkürzt wurde. Angesichts der geringen Auftragslage in den ersten 3 Quartalen im Jahr 2003 hatten alle auf einen derartigen Ausgang der IFA gehofft, aber waren sich dessen durchaus nicht sicher. Ist damit die Wende im Unterhaltungselektronik-Sektor gelungen? Man kann es nur hoffen. Nicht nur die normalsterblichen Besucher waren zahlreicher als erwartet erschienen, auch die Fachbesucher, darunter viele Top-Einkäufer, waren zahlreich vertreten. Bestellt wurden nach Aussagen der Händler aus allen Marktbereichen die absoluten Neuigkeiten. Dazu zählen die neuesten Handys ebenso wie die neuesten Recorder aller Formate. Die ausländischen Besucher kamen überwiegend aus den EU-Staaten sowie aus Asien und Mittel- und Osteuropa. Schon zur Halbzeit hatte man mehr als 150.000 Besucher gezählt. Das immer jünger werdende Publikum hat aus der eher behäbigen Funkausstellung eine bunte Multimedia-Messe gemacht. Dieser Wandel schlägt sich mit Sicherheit auch in den Auftragsbüchern der Hersteller nieder. Erkennbar war es an der, an vielen Ständen sichtbaren, Lockerung der Kleiderordnung. Wo früher noch der gepflegte Zweireiher Pflicht war, bestimmten diesmal Jeans und Co. das Bild. Über die vielen, schönen, neuen Spielsachen für Große berichten wir im nächsten Newsletter.
MaHe

2. Lovesan-Verursacher wurde gefasst
Vergangene Woche wurde der Autor des Lovesan-Virus im US-Bundesstaat Minnesota vom FBI festgenommen. Der 18-jährige Hacker hatte im August mit seiner über das Internet in Umlauf gebrachten Variante des Blaster-Wurms laut Microsoft einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Zuvor hatten Ermittler des FBI bei einer Hausdurchsuchung insgesamt sieben Computer sichergestellt. Jeffrey Lee Parson drohen nun bis zu zehn Jahre Haft und eine saftige Geldstrafe von über 250.000 Dollar. Der zuständige Staatsanwalt sagte bei einer Pressekonferenz, man wolle mit dieser Festnahme eine Warnung an alle Hacker in der Welt senden. Der schwergewichtige Jugendliche wurde zwar nach der gerichtlichen Anhörung gegen eine Kaution von 25.000 Dollar auf freien Fuß gesetzt, muss jedoch am 17. September erneut vor Gericht erscheinen und steht bis dahin unter Hausarrest. Die Nutzung von Internet, Computern oder anderen "vernetzten Geräten" wurde ihm strengstens verboten, außerdem wird den Behörden durch einen am Körper angebrachten Sender ständig der Aufenthaltsort des Angeklagten übermittelt.
Der Virus soll schätzungsweise bis zu 1,4 Millionen Rechner auf der ganzen Welt infiziert und zum Absturz gebracht haben. Der Schöpfer des Originalwurms ist übrigens noch nicht gefunden, nach ihm wird weiter gefahndet.
siju
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3. Vorsicht vor zweibeinigen Haien
Jetzt, nach der Urlaubszeit, haben sie wieder Hochsaison, die unermüdlichen Kredit-Haie. Knapp 3 Mill. Haushalte sind überschuldet. Statistisch bundesweit verteilt macht das ungefähr 6000 €uro pro Haushalt! 50 % von ihnen sind Familien mit Kindern, seit Jahren die Verlierer der Nation. 
Nun ist der Urlaub vorbei, der Alltag kehrt ein und die Schulden sind durch schlimme Zufälle noch mehr angestiegen. Eventuell wurde die Reise auf Ratenzahlung gebucht und jetzt fallen auch noch plötzlich dringende Zahlungen an oder aber vielleicht auch durch ein defektes Auto. Die Bank gibt keinen Pfennig mehr. In ihrer Not wenden sich viele Bürger in dieser Situation an unseriöse Kreditgeber. Diese findet man u. a. in den Kleinanzeigen der Tagespresse oder anderen Magazinen, aber auch im Internet. Geworben wird mit unbürokratischer, schneller, diskreter... Hilfe. Vor den Tücken dieser Abzocker warnt H. Rollnik, Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände, Berlin. Dem Schuldner wird beispielsweise oft zuerst eine Vermittlungsgebühr abgezogen, den Kredit gibt es aber gar nicht.
E. Raabe-Steinborn, Verbraucherzentrale Hessen  warnt davor, auf Drängen der Anbieter Lebens- oder andere Versicherungen als finanzielle Sicherheiten abzuschließen. Man erhält dadurch nicht die versprochene größere Kreditwürdigkeit bei den (Haus-) Banken. Frau  Raabe-Steinborn erklärt, dass kein seriöses Unternehmen einen Kredit genehmigt, wenn die Hausbank wegen der Überschuldung dieses Anliegen ablehnt. Sinnvoller ist es, die kostenlose Hilfe der Schuldnerberatungsstellen von Kommunen, Kirchen oder Wohlfahrtsverbänden in Anspruch zu nehmen. Diese arbeiten seriös und mit der nötigen Fachkompetenz. Informationen bekommt man beim Bundesfamilienministerium (Tel.: 01805 329329/ 0,12 Euro/Min.) oder den örtlichen Verbraucherzentralen und Sozialämtern.
ka
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4. Btx feiert 20ten Geburtstag
Nicht jeder, der heute wie selbstverständlich im Netz surft, kennt den Anfang der Achtziger Jahre von der Deutschen Bundespost gestarteten Online-Dienst Btx (Bildschirmtext). Zur IFA 1983 wurde dieser Dienst auch für Privatnutzer vorgestellt.
Ziel war es, bis 1985 jeden Bundesbürger als so genannten "Teleleser" ans Netz zu kriegen. Zu den Angeboten gehörten: Kontoführung per Btx, Versandhausbestellungen, sowie der Btx-Mitteilungsdienst (ein Vorläufer der e-Mails) und die Möglichkeit zur Archiv-Recherche bei Zeitungen.
Zugang erhielt man über die "Anschlussbox", die heute besser unter Modem bekannt ist. Die Datenanzeige erfolgte über spezielle Terminals oder auch Umsetzer, bedient wurde das mit einer Gummitastatur. Die Abrechnung für die bezahlbaren Inhalte und den Versand der Mitteilungen erfolgte über die Telefonrechnung.
Die Idee, alle Bundesbürger mittels Btx zu verbinden, ist leider schnell "in die Hose gegangen". Bis 1986 hatten sich gerade mal 60.000 Menschen einen Btx-Anschluss angeschafft, erhofft hatte sich die Telekom mehrere Millionen Teilnehmer. 1995 wurde der Btx-Dienst in T-Online umbenannt und wendete sich schrittweise dem Internet zu. 2001 wurde Btx, dassnur noch von einigen Großkunden benutzt wurde, endgültig eingestellt.
Aus dem ehemaligen Btx-Dienst ist mit T-Online der größte Internet-Provider in Europa geworden. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
MaHe
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5. Kein Termin zum Start von UMTS
Eigentlich wollte T-Mobile im kommenden Herbst als Erster die neue UMTS-Technik anbieten. Nun rudert man jedoch bei Deutschlands größtem Mobilfunk-Netzbetreiber endgültig zurück. T-Mobile-Chef Rene Obermann sagte auf der internationalen Funkausstellung, die zur Zeit in Berlin stattfindet, er wolle sich nicht auf einen konkreten Starttermin festlegen. Dieser hänge vor allem von der Verfügbarkeit und der Anzahl der UMTS-Endgeräte ab. Hierzu müssten die Hersteller zunächst mindestens fünfstellige Stückzahlen liefern können. Man lege keinen Wert darauf, unbedingt erster Anbieter sein zu müssen und wolle in Zukunft technische Probleme, mit der die Branche in der Vergangenheit bei mobilen Datendiensten zu kämpfen hatte, nicht wiederholen. Mit der neuen UMTS-Technik sollen durch extrem hohe Datenübertragungsraten von zwei Megabit pro Sekunde, Fotos und Videos wesentlich schneller verschickt werden können. Momentan können mit der Standard-Technik GSM Daten mit 9,6 Kilobit pro Sekunde übertragen werden. Die neue GPRS-Technik bringt es mit maximalen 53,6 Kilobit pro Sekunde auf ein Vierzigstel der UMTS-Geschwindigkeit.
siju
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6. Die Konkurrenz schläft nie
Schon gar nicht, wenn sie Sony, Nintendo oder Microsoft heißen und Spielkonsolen vermarkten. Sony war mal wieder schneller und stellt nächste Woche in Paris die modifizierte Version der Playstation2, die PSX dem geneigten Fachpublikum vor. Die PSX 2  wird mit einer 120 GByte großen Festplatte, einem digitalen Tuner sowie eingebautem Netzwerkanschluss ( für den Online-Spieler)  aufgerüstet. Und weil das nicht reicht, haben sich die schlauen Köpfe bei Sony eine Taschenfassung der Playstation ausgedacht. Diese Mini-Station hört auf den Namen PSP und wird, ausgestattet mit einem 1,8 G-Byte-Cartridge und dem hauseigenen Memory-Stick, soll diese bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Sollte uns nicht wundern, wenn das kleine Wunderwerk doch noch zum Weihnachtsgeschäft auftauchen würde. Damit nicht genug, bastelt man aber auch noch an der PS3, die bereits 2005 auf den Markt kommen soll. In der PS3 soll eine neue Chip-Generation für noch mehr Schnelligkeit sorgen.
Lassen wir uns überraschen, was die Zusammenarbeit von Toshiba, IBM und Sony zum Thema "Cell-Computing" so zu Tage bringt und ob es in der PS3 zum tragen kommt. Mit diesen Geschützen feuert man in die Richtung von allen Konkurrenten. Alleine der, erst seit Ende Juni, verkaufte Netzadapter war in kurzer Zeit 15000 mal über den Ladentisch gegangen und holt damit gegenüber XBOX-Live deutlich auf.
Nach der, für die Konsolenbauer wichtigeren Messe, Game-Convention in Leipzig, zog man mit Sack und Pack nach Berlin zur IFA um. Hier war Sony im Gegensatz zu Microsoft sogar mit einem eigenen Stand vertreten. Microsoft stellte lediglich XBox-Live zum Testspielen am T-Online-Stand zur Verfügung.
MaHe
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7. Und ewig lockt das Geld
Man bekommt die Meldung per deutscher oder elektronischer Post. "Sie haben gewonnen!"- damit wird dem erfreuten Leser mitgeteilt, dass er furchtbar viel Geld, ein Auto etc. gewonnen habe. Das Geld könne aber erst nach der Überweisung einer Bearbeitungsgebühr und der für die Gewinnauszahlung nötigen Übermittlung der eigenen Kontodaten erfolgen.
Finger weg!!!  wenn ein solches Schreiben, egal mit welcher Post, bei Ihnen reinflattert. Oftmals sind diese Briefe in englisch verfasst und selbst sorgfältigstes Lesen deutet nicht auf eine dahinter versteckte Schweinerei hin. Aber das sind und bleiben diese angeblichen Gewinnmeldungen und gewinnen tun nur die, die solche Meldungen versenden. Weil die Menschen die für die Gewinnaushändigung angeblich "nötige" Bestellung, Reisebuchung oder Notargebühreneinzahlung tätigen. In der Hoffnung endlich mal auf der Gewinnerseite zu stehen. Was viele nicht wissen: diese Gewinnofferten sind illegal,  wenn sie mit einem so genannten Koppelgeschäft verbunden sind und nach deutschem Recht kann man solche Gewinne einklagen. Die Verbraucherzentrale Hamburg unterstützt mit Spendengeldern einige Betroffene bei Musterprozessen. Aber meist hat das nur Erfolg, wenn die Betrüger oder Anbieter hier in Deutschland den Firmensitz haben. Wenn sich der Firmensitz im europäischen oder noch schlimmer im außereuropäischen Ausland befindet, wird das Ganze zum Kampf mit den Windmühlen.
MaHe
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8. Jugendliche im Abseits
Ein neues Ausbildungsjahr für Jugendliche im Berufsleben hat gerade begonnen. Doch auch in diesem Jahr fehlen sehr viele Lehrstellen. Bis zu 30.000 Kids werden keine Ausbildung beginnen können.Sucht man nach den Gründen für dieses Dilemma, findet man wichtige Faktoren:
Martin Wansleben von der DIHK (Deutsche Industrie- und Handelskammertags) sieht folgende Ursachen:
- Wirtschaftlich, durch die schwache Konjunktur bedingt
- Schulische Voraussetzungen, ca. 90.000 Kids erlangen keinen Schulabschluss und sind daher für eine Ausbildung nicht qualifiziert genug
- Kleinere Unternehmen scheuen sich vor der Einstellung neuer Azubis, da viele Jugendliche trotz unterschriebener Verträge nicht zum  Ausbildungsbeginn erscheinen, obendrein kostet die Ausbildung dem Betrieb viel Geld, das viele nicht mehr erübrigen können.
Auch Rezzo Schlauch, Bundeswirtschaftsministerium, erkennt Schwächen im Bewerbungsverhalten der Jugendlichen:
- Es wird zuwenig über Alternativen nachgedacht, falls der Berufswunsch nicht umgesetzt werden kann.
- Die Kids sind oft nicht bereit, einen Ausbildungsplatz außerhalb ihrer gewohnten Umgebung zu suchen
ka
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9. Bau von Mobilfunk-Sendeanlage nicht genehmigt
Erstmals wurde in Deutschland der Bau einer Mobilfunk-Sendeanlage gerichtlich gestoppt, die eigentlich schon genehmigt war. Betroffene Anwohner hatten in Hamburg beim zuständigen Bezirksamt Widerspruch eingelegt. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass Sendeanlagen in Wohngebieten nicht zu Störungen führen dürften. Die Nutzung der Anlage hätte aber eine nachvollziehbare psychische Belastung zur Folge gehabt. Durch den Gerichtsbeschluss hat der Protest nun erst einmal aufschiebende Wirkung, eine endgültige Entscheidung über den Bau muss in Kürze das betreffende Bezirksamt fällen. T-Mobile will gegen diese Entscheidung Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Hamburg einlegen und ist, was den Bau zukünftiger Sendemasten betrifft, äußerst optimistisch. Man sehe in dieser Entscheidung lediglich einen Einzelfall. Jedoch befürchtet man bei T-Mobile jetzt einen Imageschaden für die Mobilfunk-Branche. Ein Sprecher meinte, durch den vorliegenden Fall werde die Angst vor elektromagnetischer Strahlung wieder neu belebt. Man verstehe die ganze Aufregung außerdem nicht, da die Anlage die vorgeschriebenen Grenzwerte deutlich unterschreite.
siju
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10. Vorlesungen im Internet
Wer im IT-Bereich arbeitet oder sich privat dafür interessiert, der kennt bestimmt das bekannte Massachusetts Institut of Technology, kurz MIT genannt. Viel würden gerne, aber nur wenige dürfen dort studieren. Zumal das "normale Studium" in der Regel ca. 40.000 Dollar pro Jahr kostet. Ab sofort bietet das MIT für umsonst und jedermann 2000 Vorlesungen und Seminare an. Im Oktober folgen weitere 500 Kurse und bis 2007 sollen noch mal 1500 Einheiten online zur Verfügung stehen. Das Angebot der Kurse ist weit gefächert und reicht von Astronomie über Musik- und Theaterwissenschaft bis zu Wirtschaftwissenschaften. Die Kurse sind alle in Englisch gehalten und für Übersetzungen der Kursmaterialien bedarf es einer Beglaubigung. Von den in der Testphase gebotenen 50 Vorlesungen und Seminaren wurden Philosophie, Nukleartechnologie und ein Kurs zum Software-Entwickler am häufigsten besucht. Das Angebot richtet sich an jeden Menschen auf der ganzen Welt. Genutzt wurde es bislang von Studenten anderer Universitäten. Die Macher von Open-Source-Ware sehen das Ganze aber als ein Angebot an die Menschen, die entweder nicht die Zugangsvoraussetzungen und/oder das nötige Geld nicht haben um zu studieren. Gearbeitet wird mit allen zum E-Learning nötigen Technologien. Es gibt komplette Vorlesungen auf Video, kleine Prüfungsvorbereitungstests und immer Fußnoten zum Weiterlesen.
Das Geld für diese revolutionäre Studienform stammt aus Stiftungen und das MIT baut damit seinen Ruf als fortschrittlichste Uni weiter aus.
MaHe
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11. Lohnsteuerkarte ade
Die gute alte Lohnsteuerkarte hat praktisch ausgedient. Unternehmen sollen zukünftig Lohnsteuerbescheinigungen online an die Finanzämter verschicken können, so hat es Bundesregierung am Dienstag beschlossen. Die Neuerung ist Bestandteil des "Steueränderungsgesetz 2003". Bisher war es nur möglich, Lohnsteuer-Neuanmeldungen elektronisch an die Finanzämter zu übermitteln. Somit entfällt jetzt das aufwendige Aufkleben auf die Lohnsteuerkarte. Der Arbeitnehmer erhält nur noch einen Ausdruck der entsprechenden Daten und kann dann wesentlich schneller den Steuerbescheid, bzw. eine Rückerstattung vom Finanzamt empfangen. Die Bundesregierung will mit dieser Neuerung das gesamte Steuerverfahren schneller und einfacher machen. Schon seit längerem ist es möglich, die Einkommenssteuererklärung über das Internet zu verschicken, davon macht aber nur ein Bruchteil Gebrauch. Die Mehrzahl der Steuererklärungen wird nach wie vor auf Papier abgegeben, was einen enormen Bearbeitungs- und Verwaltungsaufwand für die Behörden zur Folge hat. Ein SPD-Finanzexperte: "Demnächst können die Steuerzahler auf das Ausfüllen und Lesen von vielen überflüssigen Spalten und Zeilen verzichten". In Nordrhein-Westfalen laufen bereits entsprechende Tests mit einer gestrafften Steuererklärung, die laut Poß aus einem "einfachen, zweiseitigen Formular" besteht.
siju
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12. Privat - oder beruflich
Nützlich - oder gefährlich, das sind oft die Fragen, wenn es um das Surfen am Arbeitsplatz geht. Durch die immer wiederkehrenden Viren-Attacken werden Firmen mit diesen Fragen konfrontiert. In Deutschland sind es hauptsächlich die großen Unternehmen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Die meisten kleinen oder mittelständischen Firmen sind sich der Gefahren noch nicht so bewusst und haben keine klaren Regeln in ihren Betrieben bezüglich der Internetnutzung, warnt Kai Kuhlmann von der Bitkom (BUNDEVERBAND INFORMATIONSWIRTSCHAFT, TELEKOMMUNIKATION UND NEUE MEDIEN E.V.). Deshalb kommt es in diesen Bereichen häufig zu arbeitsrechtlichen Streitfällen. Die Bitkom bietet auf ihrer Homepage ein Informationsblatt zum Herunterladen an.
Bei dem Problem, wie die Mitarbeiter bei ihren Internet-Streifzügen kontrolliert werden können, bieten Programme die Möglichkeit, zu überwachen oder zu filtern. Bei letzterem kann nur auf bestimmte Sites zugegriffen werden. Mit diesen Programmen wurde weltweit ein Umsatz von knapp 250 Mill. US$ erzielt. Die Fachleute erwarten in den nächsten 4 Jahren eine Umsatzsteigerung von über 300 %  auf ca. 770 Mill US$. Am erfolgreichsten wird die Software in den USA, Europa, China, Südkorea und Japan abgesetzt. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Unternehmensberatung Frost und Sullivan, USA .
Die deutschen Gewerkschaften befassen sich ebenfalls mit dem Dilemma 'Internet-Surfen'. Zum Beispiel bietet die Gewerkschaft ver.di Informationen und entsprechende Hilfssoftware an.
ka
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13. Telefonieren über Datenleitung spart Kosten
Wie jetzt die Unternehmensberatung Mummert Consulting herausfand, könnten Unternehmen bis zu 30 Prozent der Kosten einsparen, wenn sie auf Datenleitungen für ihre Telefongespräche umsteigen würden. Die nötigen Telefonanlagen und Endgeräte für die so genannte "Voice over IP"-Technik sollen nur etwa die Hälfte der herkömmlichen Geräte kosten. Gerade bei weit verzweigten Filialnetzen soll sich der Einsatz besonders lohnen. Ein Telefonat zwischen München und Hamburg kann zum Beispiel im firmeninternen Virtual Private Network kostenlos und abhörsicher geführt werden. Externe Gespräche laufen über einen Knotenpunkt, der dem Zielanschluss am nächsten ist. Da erst von dort aus die Telefonate über das öffentliche Telefonnetz laufen, kann somit zum Ortstarif telefoniert werden. Auch die in der Vergangenheit oft bemängelte Sprachqualität der IP-Telefonie soll mittlerweile durchaus mit der des konventionellen Telefonnetzes mithalten können. Das gemeine Telefon ist laut Mummert Consulting jedoch erstmal nicht in Gefahr. Für Privatkunden eignet sich die IP-Telefonie weniger, da die Sprachqualität beim Telefonieren über öffentliche Internet-Leitungen nicht gerade überwältigend ist.
siju
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14. Auswirkungen von Schlafdefiziten bei Kindern
Was Lehrer schon lange kritisieren, wurde nun durch eine Studie belegt. Alfred Wiater, Chefarzt der Kinderklinik Köln-Porz, befragte für seine Studie 11500 Kinder der ersten und vierten Klasse und deren Eltern. Ihn interessierten vor allem die Aktivitäten, die die Kinder am Tag unternahmen, die häusliche Situation und das Schlafverhalten über den Zeitraum des vergangenen Vierteljahres.
Dem Arzt fiel auf, wie different Kinder und Eltern das Schlafverhalten einschätzen. Während bei der Befragung von Viertklässlern knapp 30 % der Eltern Störungen beim Einschlafen bemerken, gaben ca. 45 % der Kinder an, Einschlafprobleme zu haben. 40 von 100 Kindern dieses Alters leiden regelmäßig unter Albträumen und ebenso viele fühlen sich am Tag müde.
Laut Dr. Wiater können als Folgen dieses Schlafmangels u.a. Hyperaktivität, Depressionen, Traurigkeit und mangelnde Schulleistungen  auftreten. Die Ursachen für diese Defizite sieht er teilweise in einer Vernachlässigung durch die Eltern, durch die Berufstätigkeit beider Elternteile und den oftmals auftretenden Problemen innerhalb der Schülerschaft. Wobei A. Wiater nicht den Buhmann den Eltern unterschieben möchte, vielmehr möchte er sie anregen, mehr gemeinsame Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Statt bis zum Ins-Bett-gehen den Abend  vor der Flimmerkiste zu sitzen, wäre es heilsam, mit den Eltern in Ruhe über die Ereignisse des Tages zu reden. Als äußere Unterstützung sollte das Kinderzimmer dunkel, ruhig und ohne Zigarrettenbelästigung sein, ein gleichmäßiger Schlaf-Wach-Rhytmus sei ebenso wichtig wie regelmäßige Einschlafzeiten.
ka
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15. Virtueller Arbeitsmarkt doch im Dezember online?
Nachdem im letzten August die Verhandlungen zwischen der Bundesanstalt für Arbeit und vier großen privaten Online-Jobbörsen gescheitert waren, sollen die Gespräche jetzt mit dem Ziel, im Dezember das gemeinsame Projekt 'Virtueller Arbeitsmarkt' zu starten, wieder aufgenommen werden. Bei den privaten Anbietern handelt es sich um: Jobscout24, StepStone, Börsen Jobpilot und Monster. Im August hatten diese dem Arbeitsamt vorgeworfen, ohne konkrete Konzepte dazustehen.
Geplant ist es, diesen Online Arbeitsmarkt als gemeinsame Plattform  darzustellen, um ein sehr breites Angebot anbieten zu können. Die privaten Jobbörsen sehen darin aber die Gefahr, dass die BA auch auf ihre Angebote zugreifen könnte. Die Bundesanstalt verwehrt sich allerdings dagegen.
ka
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16. Letzte Meldungen
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a. Google sucht nicht mehr für T-Online
Overture hat mit einer einstweiligen Verfügung T-Online verboten, die teilweise bezahlbaren Suchergebnisse von Google liefern zu lassen. Hintergrund ist der Streit zwischen Overture bzw. Yahoo und T-Online. T-Online hatte sich von Overture nach deren Übernahme durch Yahoo getrennt  und einen Vertrag mit Google abgeschlossen. Bei Overture spricht man von einer gemeinsamen friedlichen Einigung.
MaHe
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b. Internet--Magazin für Vegetarier
Immer mehr Menschen bevorzugen heute aus unterschiedlichen Gründen eine fleischlose oder -arme Ernährung. Die Mehrheit nennt hierfür ethische Gründe, wie Massentierhaltung und Tiertransporte. Aber auch gesundheitliche Aspekte veranlassen so manchen dazu, bewusst auf Schnitzel und Currywurst zu verzichten. Alles, was für die ständig wachsende Vegetarier-Gemeinde interessant sein könnte, gibt es in dem Internet-Magazin www.vegetarisch.de. Guten Appetit!
siju
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c. Neuer Routenplaner von Microsoft
Soeben ist der neue Routenplaner AutoRoute 2004 von Microsoft erschienen. Der Reiseplaner mit GPS- und WindowsCE-Unterstützung deckt den größten Teil von Westeuropa ab, von Deutschland und einigen weiteren Ländern stehen detaillierte Karten von Navtech zur Verfügung. Die Software beinhaltet insgesamt über 4 Millionen Straßenkilometer, außerdem Stadtpläne der wichtigsten Metropolen Europas. AutoRoute 2004 soll laut Microsoft ab sofort für 54,99 Euro im Handel erhältlich sein.
siju
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d. XXL-Tarif auch am Wochenende
Auch am Samstag darf jetzt mit dem XXL-Tarif der Deutschen Telekom telefoniert werden. Die neuen Tarife wurden von der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation genehmigt. Ab 1. Oktober kann man dann mit Festnetzanschluss gegen einen Aufpreis auf die Grundgebühr das gesamte Wochenende rund um die Uhr kostenlos telefonieren. Bisher war das nur an Sonn- und Feiertagen möglich. Die Genehmigung ist befristet bis Juni 2004.
siju
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