Marktanzeiger-News 11/2003
ISSN 1610-3599
Hamburg, den 12.06.2003/ Ausgabe Nr. 159
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Unsere Themen: eCommerce, Arbeitsmarkt, Telekommunikation und "rund ums Internet"
 
 1.  Erwachsene bevorzugen einfache Handys
 2.  ,Equal Treatment'  wirkt negativ auf Arbeitsstellen
 3.  Intel feiert Geburtstag
 4.  'ICH-AG' - erfolgreicher Weg in die Selbständigkeit?
 5.  Microsoft kauft Antiviren Technologien aus Rumänien
 6.  Können Informationen krank machen?
 7.  Internet-Handel mit Autos bei Quelle
 8.  Streit um das Arbeitslosengeld
 9.  Neue Speicherchip-Generation ab 2005
10.  Digitale Verwaltung in Deutschland nur Mittelmaß
11.  Keine Lebensmittel mehr bei Otto
12.  Studieren aus finanziellen Gründen
13.  Irak bald wieder im Netz
14.  ebay wälzt Mehrwertsteuer auf Kunden ab
15.  Letzte Meldungen
16.  Die Gewinner:
 des Marktanzeiger-Gewinnspieles: Mai 2003
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1. Erwachsene bevorzugen einfache Handys
Immer mehr Handys mit immer mehr Funktionen schrecken viele Erwachsene ab. Das hat eine Studie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen ergeben. Hier wurden Tests mit rund 900 Nutzern in verschiedenen Altersstufen gemacht. Das Ergebnis überrascht eigentlich wenig: Je mehr Funktionen die Handys besaßen, desto verwirrender und abschreckender wurden sie von vielen Erwachsenen empfunden. Besonders Menschen zwischen 45 und 60 Jahren können mit der gebotenen Funktionsvielfalt wenig anfangen und lehnen sie ab. Sie wollen einfach nur telefonieren, für sie soll das Handy eine Art mobile Telefonzelle darstellen. Selbst die meisten Studenten, so Martina Ziefle, Psychologin und Leiterin der Arbeitsgruppe "Mensch-Maschine Interaktion", nutzen hauptsächlich nur vier Funktionen, nämlich Telefon, SMS, Spiele und den Wecker. Etwas anders sieht es hingegen bei den Kindern aus: Auch sie haben zwar oftmals Schwierigkeiten bei der Bedienung, jedoch sind sie im Gegensatz zu den älteren Nutzern durchaus motiviert, die Probleme zu lösen und besitzen einfach mehr Durchhaltevermögen. Für sie ist das Handy in erster Linie auch eine Art Prestigeobjekt. Je mehr Funktionen das Telefon besitzt, desto besser. Trotzdem stellt sich für die Psychologin die Frage, wer diese ganzen Funktionen wirklich braucht. 
Sie ist der Meinung, es muss einen Ruf zurück zum einfacheren Handy geben. Vermutlich wird sie mit dieser Forderung nicht alleine dastehen.
siju

2. ,Equal Treatment'  wirkt negativ auf Arbeitsstellen
 Die DIHK ( www.dihk.de ) hat eine Umfrage bei den Nutzern von Zeitarbeitsfirmen durchgeführt. Inhalt dieser Studie war die Auswirkungen der neuen Regelung auf die Zeitarbeitsfirmen und deren Arbeit zu erfassen.
Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Berlin, Martin Wansleben, befürchtet, dass diese Regelung nicht zu einem Stellenanbau, sondern eher zu einem Stellenabbau führt. Das sogenannte ‚equal treatment' soll für alle Zeitarbeitsfirmen gelten. Ab Anfang 2004 müssen dann die ‚Zeitarbeiter' finanziell mit den Stammmitarbeitern der Firmen, in denen sie eingesetzt werden, gleichgestellt sein. Nur wenige Abweichungen sind möglich. Zu erwarten sind dadurch Kostensteigerungen von durchschnittlich 20 %. 
Ca. 95 % der befragten Unternehmen sehen aber bereits eine Preissteigerung ab 10 % als nicht mehr tragbar. 
Ein wichtiges Instrumentarium des "neuen" Arbeitsmarktes kann dann wohl nicht mehr attraktiv gestaltet werden.
Ka
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3. Intel feiert Geburtstag
Herzlichen Glückwunsch Intel! Vor 25 Jahren waren Computer noch riesige unbewegliche Maschinen und nur eine kleine Zahl von Forschern beschäftigte sich mit der Entwicklung des Internet. Es war das Jahr 1978, als Intel seinen ersten Prozessor auf den Markt brachte. Hierbei handelte es sich um einen 16-Bit-Chip namens 8086. Er enthielt rund 29.000 Transistoren und lief mit einer Taktfrequenz von 5 MHz. Einer der ersten originalen IBM-PCs aus dem Jahre 1982 enthielt eine Version dieses Chips, nämlich den 8088. Heute verfügt ein Pentium-4-Prozessor über 55 Millionen Transistoren  und läuft mit bis zu 3,06 GHz rund 600-mal schneller. Im April soll Intel die Marke von einer Milliarde ausgelieferter x86-Prozessoren überschritten haben, also fast genau 25 Jahre nach dem Debüt des ersten 8086-Mikroprozessors am 8. Juni 1978. Mercury Research rechnet damit, dass die zweite Milliarde wesentlich schneller erreicht sein wird. Dies könnte bereits Anfang 2007 der Fall sein. Wir gratulieren!
siju
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4. 'ICH-AG' - erfolgreicher Weg in die Selbständigkeit?
Seit Anfang 2003 haben sich ca. 100.000 arbeitslose Arbeitnehmer selbständig gemacht. Davon waren knapp 25.000 Bürger, die diesen Schritt im Rahmen einer ICH-AG wagten. Ist dieser Weg nun der richtige?
Die Geschäftsführerin der Unternehmensberatung ‚Unique-Berlin' ( www.unique-berlin.de ), Karin Denisow, sieht die ICH-AG sehr kritisch und befürchtet, dass auf diese Art keine erfolgreichen und längerfristigen Existenzgründungen gewährleistet werden. Ihrer Meinung nach ist dies den Arbeitsämtern auch bewusst. Die finanzielle Förderung der 'Ich-AG' durch die Arbeitsämter wird ohne Prüfung der Befähigung des Bewerbers bewilligt. Es muss z.B. nicht einmal ein Business-Plan erstellt werden, der Erhalt von Arbeitslosengeld bzw. -hilfe reicht aus. 
Bei einer "normalen" Existenzgründung, für die finanzielle Hilfe in Form von Überbrückungsgeld beantragt werden kann, sieht das ganz anders aus. U. a. muss zumindest ein Geschäftsplan vorgelegt und  von unterschiedlichen Stellen begutachtet werden, z. B. von der IHK,( http://www.hk24.de ) und der Ausgleichsbank ( www.dta.de )... und zum Schluss gibt es bei all der Mühe und den erworbenen Kenntnissen vielleicht doch noch ein NEIN. 
Frau Denisow gibt zu bedenken, dass es schwer ist, ohne Teilnahme an Existenzgründerseminaren eine erfolgreiche Existenz aufzubauen. Kenntnisse im Marketing und im kaufmännischen Bereich gehören ebenfalls zu den wichtigen Voraussetzungen eines solchen risikoreichen Schrittes.  Erschwerend kommt dazu, dass die Förderung der ICH-AG gestaffelt ist. Bereits im 2. Jahr lassen sich von den Fördergeldern nicht einmal mehr die Sozialbeiträge bezahlen. 
-- Beruhigend für alle die scheitern: es gibt danach wieder Arbeitslosengeld.--
Ka

5. Microsoft kauft Antiviren Technologien aus Rumänien
Microsoft kauft alle Rechte und Technologien des rumänischen Antiviren-Spezialisten GeCAD Software, Mit der Übernahme will Microsoft die Sicherheit der Windows-Plattform durch Antiviren-Lösungen erhöhen. Außerdem wolle man die Unterstützung für Antiviren-Lösungen von Drittanbietern verbessern und diesen somit einen besseren Zugang zum System verschaffen. Die bei GeCAD eingekauften Erfahrungen will Microsoft sich zunutze machen, um das eigene Verständnis im Bezug auf mögliche Angriffspunkte zu verbessern. So will man sich dann letztendlich wieder mehr der eigentlichen Verbesserung der Plattform widmen können. Der Anteil der Kunden, die eine ständig aktualisierte Antiviren-Software nutzen, soll erhöht werden, aber auch an der Entwicklung neuer Lösungen gegen künftige Angriffsmodelle will man bei Microsoft arbeiten. In der Übernahme sehe man einerseits einen Teil der Trustworthy Computing Initiative, andererseits die Fortsetzung verschiedener Aktivitäten im Antiviren-Bereich. Weitere Einzelheiten zu der Übernahme wurden von Microsoft nicht genannt.
siju

6. Können Informationen krank machen?
In Australien, ging Neville Meyers, Queensland University of Technology ( http://www.qut.edu.au/ ), dieser Frage nach. Er erstellte gemeinsam mit Paul Baxter, Psychologe, eine Studie. Das Problem der Überflutung mit Informationen ist seit vielen Jahren bekannt. 
Die Erhebung sollte nun diese und neuere Erkenntnisse messbar machen. Zu den Negativerscheinungen der jüngeren Zeit gehört der "Infostress". Hervorgerufen wird dieser Stress durch die vermehrte Nutzung des Internets, da ein größeres Ausmaß an Informationen ständig dem User zugänglich werden. Laut Meyer kann dieser Zufluss an Informationen aber nicht verarbeitet werden, es kann zu Überforderungen und Unentschlossenheit kommen. In Extremfällen sieht Meyer darin sogar die Ursache für Krankheiten. 
Nach seinen Erkenntnissen fühlen sich mehr als 50 % der Manager in Australien  ( www.australien-info.de ) durch das Überangebot an Informationen nicht in der Lage, diese zu verarbeiten.
Ka.

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7. Internet-Handel mit Autos bei Quelle
Ab sofort bietet Quelle als erstes Versandhaus in Deutschland auch Autos übers Internet an. Angeblich bis zu 22 Prozent günstiger gegenüber dem Listenpreis der Hersteller sollen die Fahrzeuge der Marken  Ford, VW, Nissan und Smart sein. Die angebotenen Wagen sind Import-Wagen aus dem EU-Ausland oder Fahrzeuge mit Tageszulassung und können nur in den drei Farben  Silber, Schwarz und Blau erworben werden, außerdem ist die Stückzahl begrenzt. Quelle betreibt die ungewöhnliche  Art des Autohandels als Vermittler zusammen mit dem Bayreuther Unternehmen 'carplus', der potenzielle Käufer wird von der Quelle-Website direkt zu 'carplus' weitergeleitet. Hier können die erstandenen Fahrzeuge auch abgeholt werden und außerdem ist 'carplus' für den nötigen Werkstattservice zuständig. Zur Zeit im Angebot sind beispielsweise ein Ford Fiesta mit angeblich 16 Prozent oder ein Smart Cabrio mit 10 Prozent Preisermäßigung. Entscheidet man sich zum Kauf, erhält man bei  Quelle nach eigenen Angaben die in Deutschland übliche Garantie. 
Experten und Autovertragshändler betrachten diese Entwicklung argwöhnisch. Hier wird die Aktion eher als Marketingmaßnahme bzw. Werbegag gesehen. Man könne sich nicht vorstellen, dass renommierte Hersteller ihre Fahrzeuge an Versandhäuser lieferten. Diese würden eher Wert legen auf eine enge Händler-Kunden-Bindung. 
siju

8. Streit um das Arbeitslosengeld
Der Entwurf der Bundesregierung ( www.bundesregierung.de  ) sieht vor, den Bezug von Arbeitslosengeld auf maximal 12 Monate einzuschränken. Eine Ausnahme bilden die Arbeitnehmer, die über 55 Jahre alt sind. Diese sollen 18 Monate Unterstützung vom Arbeitsamt erhalten. Die Regelung soll innerhalb von 2,5 Jahren umgesetzt werden.
Dies geht Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident, aber nicht weit genug. Er fordert eine Einschränkung von 12 Monaten für alle Arbeitnehmer, unabhängig vom Alter. Und die Umsetzung soll kurzfristig passieren, so der Arbeitgeberpräsident.
Ka

9. Neue Speicherchip-Generation ab 2005
Bereits seit über 10 Jahren arbeiten IBM und Infineon gemeinsam an der Entwicklung von Speichern. Das Ergebnis ihrer Bemühungen ist nun der bislang kleinste Chip auf Basis der neuartigen Magnetic Random Acces Memory-Technologie (MRAM). Wie ein Infineon-Sprecher jetzt in München mitteilte, sei die Entwicklung der neuen Speicherbausteine ein Meilenstein in der Computer-Geschichte. Mit MRAM sollen Computer vorstellbar sein, die auf Knopfdruck sofort betriebsbereit sind und sich schnell wie eine Lampe an- und ausschalten lassen. PCs sollen auch nach dem Abschalten der Stromversorgung ihre Daten behalten können. In diesen Tagen präsentieren die beiden Technologie-Konzerne in Kyoto, Japan, einen 128-Kbit-MRAM-Baustein, der mit 0,18 Mikrometern den Angaben nach die kleinste, der Technologie jemals bekannte Struktur aufweist. Zwar ist es inzwischen auch mit Hilfe von so genannten Flash-Speichersteinen möglich, Daten ohne Stromversorgung zu sichern, jedoch kombinieren MRAMs diesen Vorteil mit der hohen Speicherkapazität, der Schnelligkeit und den niedrigen Kosten der existierenden Speicher-Bausteine. Das Grundprinzip dieser neuen Technologie beruht auf der Tatsache, dass die Informationen nicht in Form von elektrischen, sondern von magnetischen Ladungselementen gespeichert werden, so IBM und Infineon. Die Meinungen zu dieser Entwicklung sind allerdings geteilt. Einige Analysten sind der Ansicht, dass die beiden Konzerne in eine Lücke am Markt stoßen, da die gesamte Computer- und Handybranche händeringend nach einer Möglichkeit sucht, Daten effizienter zu verwalten. Andere Experten sind skeptischer. Sie sehen eher den momentanen Kampf der Branche mit der äußerst schwachen Nachfrage nach den aktuellen Speicherchips. Die Speicherbausteine sollen voraussichtlich 2005 auf den Markt kommen. 
siju

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10. Digitale Verwaltung in Deutschland nur Mittelmaß
Laut einer internationalen Studie spielen die deutschen Behörden im so genannten E-Government nur eine untergeordnete Rolle. Dem Technologie-Dienstleister 'Accenture' zufolge belegt Deutschland im Ausbau digitaler Verwaltungsabläufe nur den 10. Platz, einen Platz schlechter als noch im letzten Jahr. Den besten Verwaltungsservice im Internet erhalten die Bürger in Kanada, gefolgt von Singapur und den USA. Den schlechtesten Service bieten laut der Untersuchung die Länder Portugal, Brasilien und Südafrika. Bereits zum vierten Mal in Folge hat 'Accenture' die Online-Auftritte und die Qualität von über 200 Online-Diestleistungen der Regierungen, aus insgesamt 22 Ländern, unter die Lupe genommen. Beurteilt wurden die Online-Auftritte nach Kriterien wie dem Umsetzungsgrad der Online-Präsenz und der Qualität der Online-Bürgerbeziehungen. 
In folgenden Bereichen konnte der deutsche Online-Auftritt Fortschritte verzeichnen.: Umsetzung neuer und Erweiterung bestehender Online-Angebote sowie Ausbau der Datensicherheit. 
Bis 2005, so hat es sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, sollen alle internetfähigen Dienstleistungen über das zentrale Portal bund.de online verfügbar sein. Eine intensive Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft soll sowohl den Kostendruck mindern als auch das nötige technische Know-how liefern.
siju

11. Keine Lebensmittel mehr bei Otto
Seit drei Jahren konnte man beim Otto-Versand auch Lebensmittel über das Internet ordern. Damit ist es nun aber offenbar vorbei, der Versandhändler stellt den Verkauf von verderblicher Ware Ende diesen Monats ein. Das Geschäft mit Nahrungsmitteln scheint nicht lukrativ genug zu sein. Wie der Konzern mitteilte, sei angesichts des negativen gesamtwirtschaftlichen Marktumfeldes mit einem ruinösen Preiswettbewerb im Lebensmittelhandel kein betriebswirtschaftlich sinnvolles Absatzvolumen zu erreichen. Andere Lebensmittel-Einzelhändler wie Tengelmann und Spar hatten sich längst aus diesem Bereich zurück gezogen. Auch Unternehmen, die ausschließlich auf den Onlinevertrieb von Nahrungsmitteln gesetzt hatten, gaben nach und nach auf. Otto war der letzte größere Internet-Anbieter von Lebensmitteln in Deutschland. Unter www.otto-supermarkt.de präsentierte Otto bundesweit ein Sortiment von 2500 Produkten. Die Voraussetzungen waren eigentlich nicht schlecht gewesen, da der weltgrößte Versandhändler bereits über eine ausgefeilte eigene Logistik verfügt. Trotzdem wollte das Geschäft mit den Lebensmitteln nicht so richtig laufen. Fazit: Was mit der gängigen Katalogware bestens funktioniert, muss nicht unbedingt auch für verderbliche Ware gelten. 
Eine ähnliche Pleite erlebte 2001 der US-Supermarkt Webvan. Dieser war  jedoch nach großzügigen Investitionen von 1,2 Milliarden Dollar ruiniert. Der Otto-Versand hielt sich mit Zahlen über Investitionen, Verkäufe und Umsatz lieber zurück. 
siju 

12. Studieren aus finanziellen Gründen
Eine Studie des Bundesbildungsministeriums ( http://www.bmbf.de ) aus dem Jahr 2002 hat ergeben, dass studieren wieder "in" ist. Für diese Studie wurden ca. 12.000 Gymnasial-Absolventen befragt. Wollten 1999 knapp 65 % der Abiturienten studieren, gaben in dieser Studie fast 70 % an, bereits zu studieren oder in Kürze damit zu beginnen.
Insgesamt hat sich der Status des Studiums geändert. 1995 beurteilten ungefähr 27 % der Gymnasiasten ein Studium negativ, heute nur noch knapp 24 %.
Die Spitzenreiter der Wunschliste aller Studiengänge sind die Wirtschaftswissenschaften (10 %) und die Lehramtsstudiengänge (8 %).
Edelgard Bulmahn ( http://www.edelgard-bulmahn.de ) (Bundesbildungsministerin) ist der Meinung, dass der Wunsch, finanziell durch Bafög abgesichert zu sein, die Ursache für den Anstieg der Studienanwärter ist.
Ka

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13. Irak bald wieder im Netz
Nur wenige privilegierte Personen kamen vor dem Sturz von Saddam Hussein in den Genuss des Internet. Einen Zugang gab es nur in wenigen vom Staat betriebenen und streng zensierten Internetcafes. Erst im vergangenen Jahr waren auch private Internet-Anschlüsse erlaubt, die Anzahl jedoch auf ganze 25.000 begrenzt. Von insgesamt 24 Millionen Einwohnern waren zuletzt nur etwa 250.000 Menschen aktive Internet-Nutzer. Im ganzen Land reichte eine Leitung mit einer Bandbreite von 10 Mbit/s. Das soll sich nun ändern. Zukünftig soll das Internet eine Schlüsselrolle bei der gesellschaftlichen Erneuerung des Irak einnehmen. Dafür mussten zunächst Ingenieure der staatlichen Gesellschaft für Internet-Dienstleistungen einen intakten Satellitenempfänger aus einem ausgebrannten Gebäude in Bagdad retten und auf dem Dach eines zweistöckigen Hauses im westlichen Stadtteil Adel neu platzieren. Bei der Bombardierung der irakischen Hauptstadt war das Gebäude des Informationsministeriums, auf dessen Dach die Antennen und Übertragungsstationen für Iraks einzigen offiziellen Zugang zum Internet installiert waren, komplett zerstört worden. Über Satelliten-Verbindungen mit dem US-amerikanischen Unternehmen Atlanta International Teleport und dem britischen Sat-Provider SMS Internet wurde bis dahin der gesamte irakische Datenverkehr abgewickelt. Nun soll es nach wochenlangen Reparatur- und Installationsarbeiten zumindest schon wieder möglich sein, Datensignale zu empfangen und zu senden. Bis jedoch irakische IP-Adressen wieder erreichbar sein werden, kann noch eine ganze Weile dauern, da man sich nicht über die Verwaltung der zukünftigen Länderdomain einigen kann. In Afghanistan beispielsweise war der Aufbau der Registrys erst nach einem halben Jahr abgeschlossen.
siju
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14. ebay wälzt Mehrwertsteuer auf Kunden ab
Im Marktanzeiger 09/2003 berichteten wir über die geänderten Geschäftsbedingungen beim Internet-Auktionshaus ebay. Nun kommt noch eine weitere Neuerung dazu. Aufgrund eines EU-Gesetzes, welches von Internet-Firmen, die Geschäfte in Westeuropa tätigen, eine Mehrwertsteuererhebung auf alle verkauften Produkte und Dienstleistungen verlangt, will ebay nun  seine Gebührenordnung ändern. Die entstehenden Mehrkosten sollen ab Juli in Deutschland und Großbritannien auf die Verkäufer abgewälzt werden. In Spanien, Italien, Frankreich, Belgien, Holland, Österreich und der Schweiz ändern sich die Gebührensätze nicht. Das neue EU-Gesetz soll einen Belastungsausgleich für in Europa ansässige, Steuern zahlende Firmen schaffen gegenüber ihren Konkurrenten aus Übersee. Für geringwertige Produkte mit einem Startpreis unter 10 Euro wird sich hierzulande nichts ändern. Die Gebühr für Waren zwischen 10 und 24, 99 Euro wird 80 Cent betragen (bisher 60 Cent), bei 25 bis 29,99 Euro werden es 1,60 Euro (bisher 1,20 Euro) sein, für Produkte mit einem Wert von über 100 Euro Startpreis werden bis zu 4,80 Euro fällig. Gerade für deutsche Anbieter werden somit die Kosten teilweise deutlich steigen. Außerdem sollen sich auch die Provisionen erhöhen. Bei einem Verkaufspreis zwischen einem und 50 Euro müssen dann fünf statt bisher vier Prozent entrichtet werden. Zwischen 50 und 500 Euro werden es vier statt drei Prozent sein und bei mehr als 500 Euro wird eine Provision von nunmehr zwei statt bisher 1,5 Prozent berechnet. 
Viele Kritiker sehen in den neuen Gebühren vor allem eine Reaktion auf die ständig steigende Zahl der professionellen Anbieter bei ebay und glauben, die Erhöhungen würden die Einbußen durch die EU-Steuern übersteigen. Analysten rechnen sogar zunächst mit einem Rückgang der Verkäufe.
siju 
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15. Letzte Meldungen
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a. Koffer-Anhänger zum Telefonieren
Ab sofort bietet der Reiseveranstalter TUI in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom seinen Kunden einen Koffer-Anhänger zum bargeldlosen Telefonieren. Der Anhänger kann in über 80 Ländern genutzt werden und ist mit einer internationalen Telefonkarte ausgestattet, auf der ein Gesprächsguthaben von drei Euro gespeichert ist. Wahlweise gibt es auch die T-Card Holiday mit einem Gesprächsguthaben von 10 oder 20 Euro. Mit der Karte kann man auch zusätzlich an T-Card-Telefonen, in IC- und ICE-Zügen der Deutschen Bahn und nach dem Urlaub auch an allen Kartentelefonen in Deutschland telefonieren.
siju
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b. Sony plant Allianz mit Telekom-Anbieter
Elektronikhersteller Sony strebt offenbar eine feste Allianz mit einem europäischen oder japanischen Telekommunikations-Konzern an. Kandidaten sind unter anderem Vodafone, T-Mobile oder DoCoMo aus Japan. Ein Sprecher von Sony: "Es gibt weiche Allianzen, bei denen man in Form von Zusammenarbeit die Kräfte vereinigt, und es gibt harte Allianzen wie Joint Ventures, bei denen auch Kapital zur Verfügung gestellt wird." Bei der geplanten Allianz, die noch in diesem Jahr stattfinden soll, wird es sich laut Sony um die harte Variante handeln.
siju
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c. Gute Verkaufszahlen für neuen Game Boy Advance
Der Game Boy Advance SP ist momentan das sich am schnellsten verkaufende Video-Spiele-System. Seit dem Start wurden im Schnitt durchgehend etwa zehn Geräte pro Minute verkauft, in den USA ging der neue Advance bis jetzt insgesamt 1,1 Millionen Mal über den Ladentisch. Dort sollen auch ab September zwei neue Farbvarianten erhältlich sein und zwar Onyx (schwarz) und Flame (rot). Leider machte Nintendo zu den Verkaufszahlen in Europa und Deutschland keine Angaben. Auch ob und wann wir in den Genuss der neuen farbigen  Geräte kommen, ist noch ungewiss.
siju
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