Marktanzeiger-News 08/2003
ISSN 1610-3599
Hamburg, den 17.04.2003/ Ausgabe Nr. 156
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 1.  Neues Gesetz zu 0190er Nummern
 2.  Umsatz von Online-Glücksspielen steigt
 3.  Bundestag beschließt neues Urheberrechtsgesetz
 4.  Grundig vor dem Aus
 5.  Neues vom Spielkonsolen-Markt
 6.  Plattform für Ökojobs
 7.  Shoppen macht Spass
 8.  Mini-PC von Trekstor
 9.  Mehr Geld für mehr Werbung
10.  Haftstrafen für Betrüger
11.  Regulierungsbehörde gestattet XXL-Tarif
12.  Sinkende Verkaufszahlen auch für Elektronikartikel
13.  Vodafone startet Handy-Recycling
14.  Sicherheitslücken bei SETI
15.  Letzte Meldungen
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1. Neues Gesetz zu 0190er Nummern
Jetzt ist es endlich amtlich! Die Bundesregierung hat einen neuen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Abzockerei mit 0190er- Nummern verbietet. Dies gilt nicht nur für alle Festanschlüsse, sondern auch für Handy-Verbindungen. Laut diesem Entwurf müssen dem Verbraucher die Preise für die Nutzung solcher Rufnummern deutlich bekannt gemacht werden. Zudem dürfen die Minutenpreise nicht mehr als maximal drei Euro kosten und nach einer Stunde muss die Verbindung automatisch getrennt werden. Bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post soll dann jeder die richtige Anschrift solcher Anbieter erfragen können. Desweiteren sieht der Entwurf vor, dass den Anbietern bei Missbrauch die Servicenummer entzogen wird. Mit betroffen sind auch die sogenannten Dialer. Das sind die, die sich unbemerkt auf dem Computer installieren und zur Einwahl ins Internet eine 0190er Nummer nutzen. Diese sollen sich zuerst einem Registrierungsverfahren beim Verbraucherministerium unterziehen, wo geprüft wird, ob sie die Mindestanforderungen für den Verbraucherschutz erfüllen. Aber für alle, die sich jetzt gerne freuen würden, gibt es nun doch noch einen kleinen Dämpfer: Das Gesetz soll erst zum Sommer verabschiedet werden. Die Anbieter haben dann ein Jahr Zeit, ihre technischen Probleme auf diesem Gebiet zu lösen.
MaHe

2. Umsatz von Online-Glücksspielen steigt
Immer mehr Menschen nehmen an Online-Glücksspielen teil. Das fanden jetzt die Marktforscher von Nielsen/Netrating heraus. Laut ihrer Studie verdoppelte sich die Zahl der Online-Spieler innerhalb des letzten Jahres von 2,8 Millionen auf jetzt 5,9 Millionen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Italien und Schweden. Hierbei sind Deutschland und Frankreich klar die Spitzenreiter, an zweiter Stelle folgen Großbritannien und die Niederlande. 
Das verwundert nicht, wenn man betrachtet, dass allein im letzten halben Jahr die Anzahl der Internet-Hosts, die sich mit Online-Glücksspielen befassen, auf 155.000 gestiegen ist, wie Filter-Spezialist Cobion jetzt feststellte. Eine weitere Studie von Datamonitor hat errechnet, dass der Umsatz solcher Spiele im kommenden Jahr auf 5,5 Milliarden Dollar ansteigen wird, 1999 waren es noch 55 Millionen Dollar! 
Das freut natürlich einerseits die Glücksspiel-Industrie, hier tut sich eine gigantische Einnahmequelle auf. Von anderen  wird diese Entwicklung aber auch mit Besorgnis betrachtet. Fachleute beobachten eine zunehmende Neigung zur Spielsucht. Die Caritas
meint, dass in Deutschland von 4,6 Millionen Menschen, die regelmäßig an Glücksspielen teilnehmen, etwa 130.000 süchtig, also therapiebedürftig, sind. Insbesondere Spielformen mit schneller Abfolge wie beispielsweise Online-Roulette, bergen ein besonders hohes Sucht-Potenzial. 
siju
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3. Bundestag beschließt neues Urheberrechtsgesetz
Im großen und ganzen zufrieden reagierten die deutschen Musikverleger auf das im Bundestag beschlossene neue Urheberrechtsgesetz. Schon seit Jahren kämpfen die zahlreichen Musikverlage, die sich mittlerweile im DMV (Deutscher Musikverleger-Verband) zusammen geschlossen haben, gegen das illegale Herunterladen aus dem Netz und das ungeliebte CD-Brennen. 2001 soll die Zahl der Kopien erstmals die der verkauften CDs überstiegen haben. Das neue Gesetz verbietet ab sofort, Gebrauchsanweisungen zum "Knacken" von kopiergeschützten CDs zu veröffentlichen, wie sie in zahlreichen Medien immer wieder zu finden sind. Unzufrieden zeigte sich der Vorsitzende des DMV, Heinz Stroh, allerdings darüber, dass die Parteien die Forderung der deutschen Musikverleger nicht aufgenommen haben, Kopien künftig nur aus legalen Quellen zuzulassen. Außerdem kritisierte er die Neuregelung des Paragraphen 52a, der bis 2006 weiterhin den Austausch digitaler Kopien für Unterrichts- und Forschungszwecke per Intranet erlaubt. Diese Regelung sollte, auch nach Meinung wissenschaftlicher Fachverlage, ersatzlos gestrichen werden. 
Durch den ständigen Dialog mit den Ministerien habe der DMV in den letzten Jahren laut Stroh zu einer kontinuierlichen Verbesserung des deutschen Urheberrechts beigetragen. Man wolle versuchen, zukünftig auch europaweit die Rahmenbedingungen für die Musikwirtschaft zu verbessern. 
siju
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4. Grundig vor dem Aus
Wie bereits erwartet, hat die Grundig AG  am vergangenen Montag einen Insolvenzantrag gestellt. Nach der taiwanesischen Sampo sprang nun auch der letzte potenzielle Investor, der türkische Elektronikhersteller Beko, ab. Daraufhin verweigerten die kreditgebenden Banken dem angeschlagenen Konzern die weitere finanzielle Unterstützung.
Das Unternehmen stand schon mehrmals vor dem Konkurs, wurde jedoch immer wieder in letzter Minute gerettet. 2001 musste Grundig einen Verlust von 150 Millionen Euro verkraften. Da war auch der mit der Sanierung beauftragte Vorstandschef Hans-Peter Kohlhammer machtlos. Schon seit Jahren leidet die 1945 gegründete Grundig AG unter Verlusten, nicht zuletzt bedingt durch die in den 80er und 90er Jahren ständigen Änderungen im Eigentümerkreis. Die Mitarbeiterzahl sank in den letzten 25 Jahren von einst 38.000 Beschäftigten auf derzeit noch 3.800. Nun liegt alle Hoffnung auf dem eiligst zum Vorstandssprecher berufenen Eberhard Braun, der in der Branche als erfahrener Insolvenzverwalter gilt. Er wickelte schon die Insolvenzen des Flugzeugbauers Fairchild Dornier sowie des baden-württembergischen FlowTex-Konzerns ab. Die Medien spekulieren auf eine Sanierung des Unternehmens, es wird vermutet, dass Grundig eine Insolvenz in Eigenverantwortung anstrebt.
siju

5. Neues vom Spielkonsolen-Markt
Im Werben um die Kunden im Konsolengeschäft wird mit immer härteren Bandagen gekämpft. Da Microsoft mit der X-Box zur Zeit nur einen Marktanteil von ca. 25 Prozent hat, Sony hat einen Anteil von über 50 Prozent, haben die Macher der X-Box jetzt den Preis für ihre Konsole auf 199 Euro gesenkt. Seit Erscheinen der X-Box wurden erst etwa 8 Millionen verkauft. Bis Ende des Jahres sollen es dann 9 Millionen sein. Das Sony so viele Marktanteile hält, liegt aber nicht nur am Preis, dieser bleibt nach Auskunft von Sony Deutschland weiterhin bei 249 Euro, sondern am  vergleichsweise riesigen Angebot an Spielen. Für die Playstation gibt es z.Zt. über 1000 Spiele, während es für die X-Box bislang nur ca. 200 Spiele gibt. Mit der Preissenkung will Microsoft nicht nur Marktanteile von Sony übernehmen, sondern sich vor allem von dem bisweilen fast vergessenen Rivalen Nintendo abheben. Bei Sony wird nicht über eine Preissenkung nachgedacht, stattdessen bieten die Sony-Macher erstmals ein Up-Date für die PS2 an. Die neue PS2 hört auf den Namen SCPH-50000 und  wird endlich in der Lage sein, auch selbstgebrannte DVDs lesen zu können. Leiser als das "alte" Modell soll sie sein und auf der Fernbedienung findet man nun auch einen Power- und Eject-Knopf. Zudem setzt man bei Sony nun auf die Breitbandtechnologie. Die neue hat keinen FireWire-Anschluß mehr. Über einen Verkaufsstart außerhalb Japans wollte man bei Sony noch nichts sagen. Technikfreaks müssen also noch Geduld haben oder nach Japan fliegen.
MaHe

6. Plattform für Ökojobs
Das Portal ökojobs.de wurde speziell für ökologisch orientierte Jobsuchende und freiwillige Umweltschützer ins Leben gerufen. Wer auf der Suche nach einer ökologisch ausgerichteten Tätigkeit ist, könnte hier durchaus fündig werden, egal ob Praktikumsplatz, Zivildienststelle oder Vollzeitjob. Auch Angebote zum "Freiwilligen ökologischen Jahr" (FÖJ) gibt es. In den üblichen Jobbörsen des Internet ist das Angebot in diesem Bereich meist nur sehr dürftig, extra deshalb wurde diese Plattform geschaffen. Die Website ist deutschsprachig, hat aber dank einer europaweiten Datenbank auch Jobs im Ausland zu bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem freiwilligen Jahr in einem Nationalpark oder einer umfangreichen Tour mit einem Ökomobil? 
Das dürfte doch so manches Abenteurerherz höher schlagen lassen und ganz nebenbei erwirbt man auch noch wichtige Auslandserfahrungen, die heutzutage immer mehr an Bedeutung gewinnen. 
Weitere interessante Websites zu diesem Thema sind außerdem: idealist.org und avso.org. Hier gibt es zusätzliche Tipps zu weiterführender Literatur.
siju

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7. Shoppen macht Spass
Und das nicht nur im Einkaufszentrum oder auf der Flaniermeile. Immer mehr Deutsche entdecken das bequeme Shoppen vom Computer aus. Ohne Ladenschlusszeiten, unfreundliches Personal und Gedränge an den Kassen. Immerhin jeder dritte Deutsche hat schon mal Online eingekauft. Jeder Fünfte bestellt sogar regelmässig, so eine Studie von NFO Infratest und Enigma GfK. Die Frauen, ansonsten im Internet eher die Minderheit, haben beim Online-Shopping die Nase vorn. Beim Kauf von Spielzeug, Textilien, Kosmetik und Lebensmitteln halten sie sogar die absolute Mehrheit. Das geht aus einer Analyse der Nutzer von den Internetseiten von MyToys, Schlecker, Tchibo und dem Weltbild-Verlag hervor. Marktführer war laut dieser Studie das Auktionshaus eBay, dicht gefolgt vom Buchversand Amazon. Immerhin verfügen 43 Prozent aller deutschen Haushalte über einen Zugang zum Internet. Jeder zweite davon kauft auch online ein und gibt im Schnitt pro Jahr ca. 280 Euro aus. Hier sind es die Besserverdiener und die Familien mit Kindern, die die Nase vorn haben. Unsere Oldies schreckt das Internet anscheinend immer noch mehr ab, als dass es sie neugierig macht. Sie kaufen laut dieser Studie eher selten im Netz ein. 
MaHe

8. Mini-PC von Trekstor
Den angeblich kleinsten PC der Welt hat jetzt die Firma Trekstor auf den Markt gebracht. Der Winzling mit den Maßen von  14,1x65x120 Millimetern (HxBxT) und einem Gewicht von nur 850 Gramm soll einem "normalen" PC laut Hersteller in nichts nachstehen. Verzichten muss man bei einem Preis ab 250 Euro allerdings auf CD- und DVD-Laufwerke. Auch das Betriebsprogramm muss extra erworben werden. Der "slim-pc" benötigt keinen Lüfter und ist deshalb angenehm leise, die Stromversorgung erfolgt über ein dazugehöriges externes Netzteil. Zur Standardausstattung gehören ein 200 Megaherz-Prozessor, eine 20 Gigabyte-Festplatte, Grafikkarte und 128 Megabyte RAM. Auf der Rückseite des Mini-PCs befinden sich außerdem zwei USB-Buchsen und ein paralleler Anschluss, auf der Vorderseite noch eine zusätzliche USB-Buchse. Laut Hersteller soll der "slim-pc" vor allem für den Netzwerk-Einsatz geeignet sein, kann aber auch durchaus zuhause für die tägliche Arbeit genutzt werden. 
siju

9. Mehr Geld für mehr Werbung
Die deutschen Unternehmen haben im ersten Quartal des Jahres 2003 etwa ein Drittel mehr als im letzten Jahr für Online-Werbung ausgegeben. In Zahlen ausgedrückt belaufen sich die Ausgaben auf etwa 66 Millionen Euro. Seit Januar 2003 fließt immer mehr Geld für immer mehr Werbung. Alleine im März lagen die Werbe-Ausgaben bei über 28 Mio. Euro. Am häufigsten werben die Dienstleister mit einem Volumen von über 13,5 Mio. Euro, gefolgt von Handel und Versand die mit 11,8 Mio. Euro dabei sind. Bei den beiden letztgenannten ist der Aufwand für Online-Werbung im Jahresvergleich sogar um  82 Prozent gestiegen. Die Branchen Dienstleister, Telekommunikation, Verkehrsmittel und - einrichtungen, Handel und Versand erzeugen zusammen etwa 70 Prozent des Umsatzes der Online-Werbebranche. Dies geht aus einer Studie des Nielsen Media Research Institutes hervor. Diese beruht auf den Aussagen von 18 Werbevermarktern zu den Werbeaufwendungen, die auf ca. 700 Sites erzielt werden. 
MaHe

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10. Haftstrafen für Betrüger
Immer wieder haben wir über Betrügereien bei eBay berichtet. Bei eBay wurden die Sicherheitsmaßnahmen immer wieder erhöht und so blieb die Zahl der Betrugsfälle doch relativ gering. Es soll sich nur um etwa 1 Prozent aller Versteigerungen handeln. Dieses Verhalten hat jetzt erstmals ein gerechtes Ende gefunden. In Deutschland und in den USA sind erstmals zwei Betrüger zu Haftstrafen verurteilt worden. In Deutschland war es ein Mann aus Wolfenbüttel, der insgesamt für ca. 30.000 Euro Ware angeboten hatte, die gar nicht existierte. Da er schon mehrfach vorbestraft war, verdonnerte ihn das Gericht für die mindestens 22 Betrugsfälle die ihm zur Last gelegt  wurden, zu zwei Jahren Gefängnis. Der Fall in den USA war noch spektakulärer. Hier wurde eine Frau zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihr wurden 350 Straftaten in 18 Monaten nachgewiesen. Insgesamt  hatte sie auf diesem Wege über 800 000 Euro ergaunert. Das Geld hatte sie in eine Firmengründung investiert. Sie wollte sich mit einer Werbeagentur selbstständig machen. Leider ging auch das nicht gut. Dies ist der bislang größte Betrugsfall im Online-Auktionsbereich, der zu einer Verurteilung führte, so war es in der Chicago Tribune nachzulesen. Die Frau muss zu dieser Haftstrafe auch noch Schadensersatz in voller Höhe leisten. Bei eBay ist man mehr als erfreut über die beiden Verurteilungen. 
MaHe

11. Regulierungsbehörde gestattet XXL-Tarif
Schon seit Juni 2000 bietet die Deutsche Telekom den günstigen XXL-Tarif für Analoganschlüsse, allerdings ist das bei weitem nicht jedem bekannt. Mit dem XXL-Tarif kann man an Sonn- und Feiertagen kostenlos telefonieren und im Internet surfen. Auf der Website der Telekom fand man bisher jedoch lediglich Hinweise auf den ISDN-XXL-Tarif, welcher mit dem Sondertarif Aktiv Plus kombiniert ist und gegenüber dem ISDN-Standardanschluss 7,68 Euro Aufpreis kostet. Wer den XXL-Tarif für Analoganschlüsse wollte, musste schon ausdrücklich danach verlangen. Scheinbar passte dieses Angebot  nicht so richtig in das Konzept der Deutschen Telekom, die Option war aber von der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation gefordert worden. Diese hat nun geprüft, ob die Kosten für den Tarif langfristig von den Einnahmen gedeckt werden. Dies scheint der Fall zu sein, denn jetzt gab es in Übereinstimmung mit dem Bundeskartellamt das endgültige Okay. Allerdings zunächst nur befristet bis September 2004 und das hat folgenden Grund: Die Regulierungsbehörde will auf Marktveränderungen reagieren können, die Frist entspricht dem gängigen Zeitraum für RegTP-Entscheidungen. 
siju

12. Sinkende Verkaufszahlen auch für Elektronikartikel
Wie in allen anderen Bereichen sind auch die Verkaufszahlen für Unterhaltungselektronik rückläufig. Wenn sich auch hier die allgemeine Konjunkturschwäche nicht so stark bemerkbar macht wie in manch anderen Branchen. Besonders betroffen scheint aber die Telekommunikationsindustrie zu sein. Hier wurde 2002 nur ein Umsatz von 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet, das sind 23,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU) macht dafür die schwache Nachfrage und den Preisverfall bei den Handys verantwortlich. In der PC-Branche sieht die Welt nicht rosiger aus. Auch hier mußten Umsatzeinbußen von 3,1 Prozent verbucht werden. Alleine die Unterhaltungselektronik wie z.B. Stereoanlagen, DVD-Player etc. konnte einen  vergleichsweise guten Umsatz erzielen. Hier wurden mit 19,3 Milliarden nur 5,3 Prozent  weniger erwirtschaftet. Allerdings rechnet man bei der GFU für dieses Jahr mit einem Umsatzplus für alle. Hoffnung macht der Branche die IFA  (Internationale Funkausstellung), die vom 29.8- 3.9.03 in Berlin stattfindet. Dort erwartet man Impulse für neue, höhere Umsätze im kommenden Weihnachtsgeschäft.
MaHe

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13. Vodafone startet Handy-Recycling
Mindestens 60.000 Handys, die nicht mehr gebraucht werden oder defekt sind, schlummern in deutschen Schubladen. Nur selten findet sich im Freundes- oder Bekanntenkreis ein dankbarer Abnehmer. Der so anfallende Elektronikschrott soll sich laut Experten auf sage und schreibe rund 5.000 Tonnen belaufen. Nun hat der zweitgrößte deutsche Mobilfunkanbieter Vodafone D2 als Erster hierzulande eine groß angelegte Recycling-Kampagne gestartet. Innerhalb von 100 Tagen sollen mindestens 100.000 alte Handys gesammelt werden. Die Geräte können kostenlos in allen Vodafone-Filialen abgegeben werden. Jeder, der sein Alt-Handy abgibt, kann bei einer Verlosung ein neues Gerät gewinnen, außerdem spendet Vodafone für jedes eingesammelte Handy 5 Euro an eine regionale gemeinnützige Organisation. Mobiltelefone, die noch funktionstüchtig sind, sollen in Entwicklungsländer geschickt, der Rest in Einzelteile zerlegt, weiterverwendet oder vorschriftsmäßig entsorgt werden. Recycling-Partner bei dieser Kampagne ist die Münchner Greener Solutions GmbH .
Da kann man wohl davon ausgehen, dass die anderen Mobilfunkbetreiber in nächster Zeit mit ähnlichen Aktionen dem guten Beispiel folgen werden. 
siju
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14. Sicherheitslücken bei SETI
SETI  ( Search for Extraterrestrial Intelligence) ist ein Forschungsprojekt, an dem jeder, der einen Rechner hat, mitmachen kann. Der Rechner sucht dann nach Außerirdischen, während der User seine oft langweilige Schreibarbeit oder auch gar nichts macht. Das Prinzip ist denkbar einfach und wird nicht nur für die Suche nach Aliens eingesetzt. Auch Gene, Therapiemöglichkeiten etc. wurden und werden so gesucht. Ein zentraler Server verteilt die einzelnen Teile einer riesigen Aufgabe auf viele einzelne Rechner im Internet. Diese funken dann die gefundenen Daten zurück an SETI. Das kann dann schon mal zu riskanten Sicherheitslücken führen. Anmelden kann man sich und seinen Rechner bei SETI oder auch bei Aspenleaf. Letztere Adresse gibt Auskunft über laufende oder zukünftige Großprojekte, bei denen Mensch bzw. Rechner mithelfen kann. Man merkt nichts davon und hat auch keinen Einblick in die aktuellen Ergebnisse. Arbeitgeber sind von einer Beteiligung allerdings nicht immer begeistert. Also erst fragen, dann anmelden. Die von einem niederländischen Fachmann gemeldete Sicherheitslücke ist offensichtlich auch schon behoben. Seit letzter Woche steht für alle beteiligten Rechner ein Patch zum Download bereit.
MaHe
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15. Letzte Meldungen
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a. Microsoft trotz Krise zufrieden
Trotz der anhaltenden Krise in der IT-Branche ist man bei Microsoft optimistisch. Der Marktführer konnte seinen Umsatz im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um acht Prozent auf 7,84 Milliarden Dollar steigern. Für das Gesamtjahr wird mit einem Umsatz zwischen 33,1 und 33,8 Milliarden gerechnet. 
siju
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b. Intel stoppt den Pentium-4
Chiphersteller Intel hat vorübergehend die Auslieferung seines neuen 3-Gigahertz-Prozessors gestoppt. Angeblich sind bei einigen Chips Probleme aufgetreten. Eine Sprecherin des weltgrößten Chipherstellers meinte, die Prozessoren entsprächen möglicherweise nicht den Anforderungen. 
siju
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c. Call-by-Call im Ortsnetz
Ab nächster Woche kann man endlich im Call-by-Call-Verfahren auch im Ortsnetz telefonieren. Das Verwaltungsgericht Köln hat gegen den Einspruch von Arcor entschieden. Arcor hatte eine einstweilige Verfügung gegen die Regulierungsbehörde für Telekommunikation beantragt. Damit wollten sie eine Entscheidung der Behörde stoppen, die besagt das Call-by-Call getrennt von Preselektion starten solle. 
MaHe
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