Marktanzeiger-News 07/2003
ISSN 1610-3599
Hamburg, den 04.04.2003/ Ausgabe Nr. 155
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 1.  Ausbildungsplatz gegen Cash
 2.  Preiskampf im Ortsnetz
 3.  Mehr verdienen mit dem Mini-Job
 4.  Entlassungen bei Sony geplant
 5.  Interaktiv Fernsehen mit den Japanern
 6.  AOL auf Kundenfang
 7.  Tschüs Schwarzseher!
 8.  Job- und Mitarbeitersuche per Internet am effektivsten
 9.  Wohin mit dem "alten" Handy
10.  Wo ist denn bloß mein Auto ?
11.  eBay trennt sich von AOL
12.  Telekommunikationsdienstleistungen sind teurer geworden
13.  Spurensuche im Netz
14.  Günstig ins Netz mit neuem DSL-Anbieter
15.  Letzte Meldungen
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1. Ausbildungsplatz gegen Cash
Düster sieht es derzeit auf dem Lehrstellenmarkt aus, nicht gerade rosige Aussichten für die Jugendlichen in Deutschland. Diese Dunkelheit will man nun mit einem neuen Konzept wieder ein wenig erhellen. Jeder Arbeitgeber, der einen zusätzlichen Ausbildungsplatz schafft, soll dafür im Gegenzug von Vater Staat ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 100.000 Euro in Anspruch nehmen dürfen. Diese Kredite werden über die Hausbank bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragt und ausgezahlt  Dies ist  Teil des Programms "Kapital für Arbeit" der Hartz-Kommission und der Bundesregierung. Keine dumme Idee. Ist doch gerade für kleine oder mittlere Unternehmen die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen auch eine Frage des Geldes. Schließlich ist beiden Seiten nicht damit gedient, wenn der Azubi in der Ecke sitzt, weil er keinen festen Arbeitsplatz hat. Und nur mit "immer anderen über die Schulter gucken" lernt man auch nicht so gut. So ist diese Finanzspritze sicher ein möglicher Weg um zusätzlichen Anreiz zu schaffen. Jetzt meldet sich aber die Brüsseler EU-Komission zu diesem Thema. Hierbei handele es sich ihrer Ansicht nach um unrechtmäßige Subventionen. Sie fordert ein deutliches Absenken der angebotenen Kredithöhe. Ansonsten drohe der Bundesregierung ein Verfahren vor der EU-Wettbewerbskommission. Nun verhandelt man in Berlin mit Brüssel und hofft auf eine für alle Beteiligten gütliche Einigung. Währenddessen läuft das Programm aber weiter. 
Eine Meldung aus dem  Bundesbildungsministerium spricht davon, dass zur Zeit nur noch etwa 30 Prozent aller Betriebe ausbilden. Daher wünscht man sich auch dort eine schnelle und gütliche Einigung und natürlich regen Zuspruch auf das Angebot.
MaHe

2. Preiskampf im Ortsnetz
Um durchschnittliche 20 bis 30 Prozent werden voraussichtlich die Preise für Gespräche im Ortsnetz durch die Einführung von Call-by-Call sinken. Das haben Analysten der Unternehmensberatung Mummert Consulting jetzt errechnet. Sie gehen aber davon aus, dass eine Großzahl der Anbieter diesem Preisdruck langfristig nicht standhalten wird. Call-by-Call im Fernnetz sorgte bei der Einführung sogar für Preissenkungen um bis zu 90 Prozent. Das wird im Ortsnetz aber aufgrund der ohnehin schon extrem niedrigen Gewinnspannen kaum machbar sein. Hier werden dann laut Mummert Consulting besonders die sogenannten City-Carrier die Leidtragenden sein, die in den letzten Jahren immerhin ca. 5,7 Milliarden Euro in den Aufbau eigener Netze investiert haben. Sie werden dann nicht mehr rentabel arbeiten können. Momentan haben sie noch einen Marktanteil von 3,6 Prozent. 95 Prozent aller Ortsgespräche laufen jedoch über die Deutsche Telekom.
Abhilfe könnten da vielleicht neue Ertragsquellen wie z.B. Technologien im Bereich breitbandiger, ortsnetzgestützter Datendienste, kombiniert mit lokalen Services, schaffen. 
Bei der Wahl des Anbieters stehen übrigens laut Mummert Consulting die günstigen Tarife klar an erster Stelle, gefolgt von der Zuverlässigkeit des Netzes und, an dritter Stelle, einer guten Kundenbetreuung.
siju 
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3. Mehr verdienen mit dem Mini-Job
Um die Teilzeitarbeit attraktiver zu machen und möglicherweise ein Mehr an Arbeitsplätzen zu schaffen, gibt es ab sofort eine neue Freigrenze für minimal versteuerte Jobs. Diese Grenze liegt ab sofort bei 400 Euro statt bislang 325 Euro. Bis 400 Euro zahlt der Arbeitnehmer keine Steuern und auch keine Sozialversicherungsbeiträge. Darüber hinaus zahlt man bis 800 Euro nur einen ermässigten Beitragssatz. Damit ist ein weiterer Punkt des Hartz-Konzeptes umgesetzt worden. Die Wirtschaft erhofft sich damit einen flexibleren Arbeitsmarkt, die Gewerkschaften fürchten einen weiteren Abbau von Vollzeitarbeitsplätzen und mehr soziale Ungerechtigkeiten. Von dieser Neuerung sollen vor allem die geschätzten 3,3 Millionen Dienstleister in den Privathaushalten profitieren, von denen nur etwa 50.000 angemeldet sind. Beim Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft geht man davon aus, dass auf diesem Wege etwa 400.000 neue Jobs entstehen könnten. Beim Ifo-Institut denkt man in anderen Dimensionen und spricht immerhin von ca. 2,3 Millionen neuer Stellen. Bei der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung sieht man das Ganze nicht so rosig, sondern eher skeptisch. Nach deren Forschungen gebe es bereits mit 2,5 Millionen genügend dieser Niedriglohnarbeitsplätze. Diese wären überwiegend von Frauen besetzt und mehr reguläre Arbeitsplätze sind seit den 70er Jahren dadurch auch nicht entstanden. Bei einer weiteren Ausdehnung des Niedriglohnsektors rechnet man dort mit sozialen Spannungen, da schon jetzt etwa 4,5 Millionen Menschen weniger als 68 Prozent des Durchschnitteinkommens verdienen würden. 
MaHe
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4. Entlassungen bei Sony geplant
Der weltweit zweitgrößte Konsumelektronik-Hersteller Sony wird voraussichtlich dieses Jahr 10 Prozent seiner Belegschaft aus der Musiksparte entlassen, das wären 1000 Mitarbeiter. Sony will dadurch 100 Millionen US-Dollar einsparen. Hiroko Saito, ein Sprecher des Konzerns: "Sony Music Entertainment hat eine Reihe von organisatorischen Rationalisierungen für künftiges Wachstum eingeleitet". Über die Einzelheiten wurde jedoch noch nichts bekannt. Durch umfangreiche Strukturreformen sollen die einzelnen Konzernsparten profitabler gemacht und so zukünftig besser in die global ausgerichtete Unternehmensstrategie integriert werden. Die gesamte Musiksparte des Unternehmens soll komplett neu organisiert werden, das könnte in diesem Jahr einen Geschäftseinbruch von bis zu 15 Prozent zur Folge haben. Im vergangenen Geschäftsjahr war der operative Gewinn von Sony Music um 1,6 Prozent zurückgegangen, obgleich der Umsatz der Entertainment-Sparte um 4,8 Prozent gestiegen war und machte so ein Zehntel des Umsatzes von Sony aus.
siju

5. Interaktiv Fernsehen mit den Japanern
Neue  Technologien haben es immer schwer, das wissen auch und besonders die Japaner. Die Kunden halten sich in ihrem Konsumverhalten immer dann ganz besonders zurück, wenn noch nicht klar ist, ob ein neues Produkt sich auch tatsächlich durchsetzt und dann auch zum Standard wird. Bestes Beispiel aus der jüngsten Zeit sind die DVD-Recorder. Also haben sich die fünf großen japanischen E- Konzerne Hitachi, Sharp, Sony, Toshiba und Matsushita zusammen getan und wollen für das interaktive TV der Zukunft einen Standard festlegen. Mittels dieses technischen Standards sollen dann Internet-Dienste ins digitale Fernsehen eingebunden werden. Dabei setzen sie als Grundlage auf die Software mit dem Pinguin (Linux). Damit schaffen sie einen zusätzlichen Kaufanreiz, weil Linux im Vergleich zu anderer Software relativ günstig ist. Sony und Matsushita "basteln" schon etwas länger damit herum. Bereits im Dezember verkündeten sie, dass sie eine Kooperation zur Entwicklung einer optimierten Linuxversion gegründet hätten. Der Schulterschluss mit den anderen großen Japanern wie Sanyo, Mitsubishi, JVC und Pioneer wird in Kürze erwartet. Ihrer Begeisterung über diese Verbindung haben diese schon lauthals bekundet. Was die Konzerne anderer Herkunft dazu sagen, war noch nicht zu erfahren.
MaHe

6. AOL auf Kundenfang
Mit dem neuen Breitbandangebot geht  AOL erneut auf Kundenfang. Aus einem Bericht des US-Infodienstes Cnet geht hervor, dass noch etwa 34 Millionen User in Amerika per Analog- Modem ins Netz gehen. Auf dem europäischen Markt sieht es wohl ähnlich aus. Möglichst viele von diesen Usern würden die AOL- Macher nur zu gerne als neue Kunden für ihr DSL-Angebot gewinnen. Denn auch in Europa und besonders hier in Deutschland ist der Zugang mittels DSL bei immer mehr Nutzern Thema "Nr.1". Mit einer 35 Millionen teuren Werbekampagne wird deshalb AOL 8.0 Plus auf den Markt gebracht. Neben der Schnelligkeit, die ein solcher  DSL-Zugang bietet, sind heutzutage zunehmend auch die Inhalte ausschlaggebend für die Käuferentscheidung. Deshalb bietet 'AOL Deutschland' auch ab heute (3.4.03) ein brandneues Musikprogramm an. Hintergrund für diese Neuerungen ist aber nicht nur die Neukunden-Gewinnung, sondern auch die Angst, dass ihnen die eigenen Kunden weglaufen und sich für einen anderen Anbieter entscheiden könnten. Auch die Konkurrenz schläft nicht. 
MaHe

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7. Tschüs Schwarzseher!
Spätestens im Herbst möchte sich Premiere endlich von etwa 30 Prozent seiner Zuschauer trennen. Nicht, dass man bei Premiere wirklich auf Zuschauer verzichten könnte oder möchte, aber bei diesen 30 Prozent handelt es sich um sogenannte Schwarzseher und auf die möchte man doch gerne verzichten. Mit einer neuen Verschlüsselungstechnik will man denen möglichst bald das illegale Treiben vermiesen. Nach langen Verhandlungen mit verschiedenen Anbietern, hat man sich nun mit der Softwarefirma Kudelski geeinigt. Somit endet jetzt das Verhältnis mit der Schwesterfirma BetaResearch. Die Schweizer lösen mit ihrer Codesoftware "Nagravision" die bisherige "betacrypt1" Software ab. Diese wurde nämlich schon kurz nach ihrem Erscheinen auf dem Markt von gewitzten Hackern geknackt. Auch regelmäßig geänderte Zugangscodes waren kein echtes Hindernis für selbige. Bei Premiere spricht man von Umsatzausfällen von 100 Millionen Euro pro Jahr durch Schwarzseher. Dies ist ein weiterer Teil des Rettungsversuches, den angeschlagenen Konzern wieder nach vorne zu bringen. Nach Stellenabbau und anderer Maßnahmen zur Kostenersparnis, folgten eine Vielfalt an neuen Sonderangeboten und eine neue Programmpolitik. Jetzt will man eben auch den Schwarzsehern an den Kragen. Zwar würden dann einerseits die Einschaltquoten sinken, aber auf der anderen Seite hofft man bei Premiere vielleicht aus diesem Potential neue "zahlende" Kunden zu gewinnen. Der ehemalige Pro7- Chef und jetzt Premiere-Chefsessel-Besitzer Georg Kofler geht davon aus, dass mit dem eingeschlagenen Sparkurs spätestens im ersten Halbjahr 2004 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden könnten.
MaHe

8. Job- und Mitarbeitersuche per Internet am effektivsten
Immer mehr Unternehmen setzen bei der Mitarbeitersuche auf das Internet. Zu dieser Erkenntnis kam jetzt die Jobbörse StepStone bei einer Befragung von 156 Firmen und 470 Bewerbern. Für 67 Prozent der befragten Unternehmen waren die niedrigen Kosten bei der Mitarbeitersuche über das Internet besonders ausschlaggebend. 37 Prozent der Personalchefs ziehen diese Art der Mitarbeiterrekrutierung mittlerweile den traditionellen Medien wie Zeitungen und Zeitschriften vor. 45 Prozent sehen beide Arten als gleichwertig effektiv. 
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam StepStone bei der Befragung der Jobsuchenden. Hier sind es 63 Prozent, die sich bei der Suche nach einem Arbeitsplatz über das Web den größten Erfolg versprechen. Nur 16 Prozent bevorzugen bei der Arbeitssuche noch Druckmedien, danach folgen mit jeweils 11 Prozent das Arbeitsamt und Personalservice-Agenturen. Am wenigsten Vertrauen schenken die Befragten Zeitarbeitsfirmen mit 10 Prozent. 
siju

9. Wohin mit dem "alten" Handy
Durch den rasanten Wechsel bei den Technologien für Handys, ist die Lebensdauer solcher Geräte relativ kurz. Wer nicht als 'out' gelten will und was auf sich hält, wechselt eben öfter mal das Spielzeug. Zudem werden die Geräte immer kleiner, leichter und können immer mehr als die Handys der Vor-Generationen. Wer sein altes also loswerden will, ist oft ratlos. Welche Mülltonne ist die richtige oder was sonst tun damit? Es gehört selbstverständlich in keine Mülltonne, schon gar nicht in die gelbe. Elektronikschrott gehört auf den Recyclinghof! Darauf besteht man zumindest beim Dualen System Deutschland. Handys haben keinen Grünen Punkt! Kunden von Vodafone / D2 haben es gut, sie dürfen beim Neukauf ihr altes schon im Shop lassen. Die geben es dann weiter an spezielle Verwerter. Dort werden die Geräte sortiert, weiterverkauft nach Afrika und Asien, in Einzelteile zerlegt, wiederverwertet oder entsorgt. Außerdem zahlt Vodafone 5 Euro pro Althandy an eine Straßenkinder- Hilfsorganisation in Deutschland. Alle anderen Anbieter denken zwar über eine Rücknahmeregelung nach, bieten aber noch keine Lösung an. Aus dem Bundesumweltministerium wurde gemeldet, dass es seit Februar 2003 eine EU-Richtlinie zu diesem Thema gibt, die bis 2004 in deutsches Recht umgewandelt werden soll. Eine  Möglichkeit der "Entsorgung" ist natürlich auch die Weitergabe im Freundes- und Familienkreis. Manchmal freuen sich auch Eltern oder kleinere Kinder über das abgelegte Modell der Vorsaison. Eine weitere sinnvolle Möglichkeit ist die Weitergabe an Hilfsorganisationen. Diese verteilen die Telefone an Senioren oder Obdachlose als Notrufgerät. Mit den meisten Handys kann man nämlich auch ohne Simkarte noch die Notrufnummern wählen. Und mit Telefonkarte läßt sich manchmal noch darüber hinaus telefonieren. 
MaHe

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10. Wo ist denn bloß mein Auto ?
Wer kennt das nicht: Man geht in den Mega-Supermarkt oder zu einer Großveranstaltung und findet hinterher vor lauter Autos sein Eigenes nicht. Abhilfe schaffen sogenannte Funkortungssysteme wie GPS. Siemens wird auf der Hannover-Messe ( 7-12. April) das  Identifikationssystem 'Moby R' vorstellen. Damit lassen sich in Echtzeit Suchobjekte im Umkreis von 300 Meter mit einer Treffsicherheit von 3 Metern orten. Bei BMW in Dingolfing arbeitet man bereits mit diesem Suchsystem. Immerhin rollen dort fast 1300 Autos vom Band. Wer soll sich merken, wo welcher Wagen steht? Mit 'Moby R' und dem Intranet kann man nun feststellen, wo der gesuchte Wagen abgestellt wurde. Zusätzlich sind auf dem  Rechner so auch alle anderen Infos über das Auto, wie Typ, Extras und Ausstattung abrufbar. 'Moby R' ist ein Signalgeber in Zigarettenschachtel-Größe, der im Auto aufgehängt wird. In einem vom Benutzer frei einstellbaren Rhythmus werden spezielle Funkwellen ausgesandt, die mittels Antenne an einen Ortungsrechner weitergeleitet werden. Der ermittelt dann aus den empfangenen Signalen den Standort des gesuchten Objektes. Anders als die bislang bekannten Ortungssysteme wie GPS etc., richtet sich Moby R derzeit eher an den Großverbraucher. Interessenten sind Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Luftfahrt und Chemie. So ließe sich mit Moby R die Frachtcontainerlagerung vereinfachen. Bei Siemens ist man besonders stolz darauf, dass es möglich ist, mit diesem System auch bei Tausenden von Objekten die Übersicht zu behalten. 
MaHe

11. eBay trennt sich von AOL
Das Online-Auktionshaus eBay hat kein Interesse mehr an einer Zusammenarbeit mit dem Medienkonzern AOL Time Warner. Über viele Jahre gab es eine Werbepartnerschaft zwischen den beiden Unternehmen, die nun aber fristgerecht von eBay zum 31. März 2003 beendet wurde. 
Bisher hatte eBay in den Print- und TV-Bereichen von AOL Time Warner für seine Auktions-Plattform geworben, im Gegenzug durfte AOL seine Werbeflächen auf den Auktionsseiten von eBay verkaufen. Über finanzielle Details dieser Übereinkunft wurde nie etwas bekannt, es heißt jedoch, dass eBay immer weniger Interesse an dieser Vereinbarung hatte. Grund dafür sei unter anderem der gesunkene Anteil aus Werbeeinnahmen bei eBay im vergangenen Jahr von 13 Prozent (80 Millionen US-Dollar) auf nur noch 7 Prozent (54,9 Millionen US-Dollar). Außerdem droht wohl AOL in einigen Bereichen sogar zum Konkurrenten zu werden: Wie amerikanische Medien jetzt berichteten, soll der Medienkonzern angeblich dabei sein, einen "Festpreis-Marktplatz" im Internet zu planen.
siju

12. Telekommunikationsdienstleistungen sind teurer geworden
Privathaushalte mussten insgesamt gesehen im März rund 0,7 Prozent mehr für Telekommunikationsdienstleistungen ausgeben als noch vor einem Jahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, entfiel  hierbei wiederholt der Hauptanteil auf das Telefonieren im Festnetz. Für Festnetzgespräche musste man im vergangenen Monat 1,5 Prozent mehr zahlen als letztes Jahr. 
Im Einzelnen: Ortsgespräche wurden zwar 1,7 Prozent billiger, ebenso Telefonate ins Ausland (minus 2,3 Prozent) und Verbindungen ins Mobilfunknetz (sogar minus 5,0), dafür stiegen aber Ferngespräche im Inland um 1,9 Prozent an. Die Kosten für Anschluss- und Grundgebühren erhöhten sich gar um 5,6 Prozent. Um 0,4 Prozent günstiger im Vergleich zum Vorjahr sind dagegen Gespräche von Handy zu Handy geworden. Ebenfalls leicht gesunken sind die Kosten für die Internet-Nutzung im letzten Jahr, allerdings blieben sie im Vormonatsvergleich unverändert. 
siju

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13. Spurensuche im Netz
Ob man will oder nicht, jeder hinterlässt Spuren im Netz. Diese ermöglichen es, ein ziemlich umfangreiches Nutzerprofil zu erstellen. Mittels Cookies und IP-Adressen kann jeder, der Ahnung hat, mehr über den einzelnen User erfahren als diesem vielleicht lieb ist. Leider ist das den wenigsten Netzbesuchern bekannt. Und wenn, dann ist es den meisten wohl auch nicht so wichtig. Weil sie sich denken, das es wohl kaum jemanden interessieren könnte, wer sie sind oder was sie im Netz tun. Aber das ist ein Trugschluss. Es gibt  genügend Menschen mit krimineller Energie oder auch die Geheimdienste der Welt, die ein solches Tun sehr wohl spannend finden. Aber es gibt Möglichkeiten, fast jede Spur im Netz zu verwischen. Eine davon haben z.B. Informatiker der TU Dresden in Zusammenarbeit mit dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein entwickelt. Diese sogenannte Identitäts-Management-Software speichert alle Informationen auf dem heimischen Rechner und der User entscheidet, wer wieviele Infos davon erhält. Anders als bei dem Identifikationssystem "Passport" von Microsoft, welches die Daten an einem anderen Ort speichert und außerdem mehr preisgibt als man möchte. Der von den Informatikern der TU auf der CeBit vorgestellte Prototyp der Software soll noch weiter ausgebaut werden und mit beglaubigten Zertifikaten eine vertrauensvolle Basis zwischen Anbieter und Nutzer ermöglichen. Ein Download und mehr Informationen gibt es bei den beiden Links. Die Idee ist nicht neu, bereits in den Achtziger Jahren hat der Amerikaner David Chaum ein Konzept zur anonymen Kommunikation entwickelt. Seiner Ansicht nach schadet das auch nicht dem Geschäft. Ganz im Gegenteil: Behauptet er doch, dass ein Kunde, der sich sicher fühlt, ein guter Kunde ist und das Geschäft belebt. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Benutzung verschiedener Netzidentitäten, auch so lassen sich Spuren schwerer nachverfolgen. Zumindest lässt sich so kein komplettes Profil erstellen. 
MaHe
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14. Günstig ins Netz mit neuem DSL-Anbieter
Ein neuer Anbieter namens 'plusDSL' bietet ab sofort Volumentarife sowie mehrere Flatrate-Tarifmodelle für T-DSL an. Zeitlich unbegrenzt surfen kann man mit den verschiedenen Volumentarifen: Der Tarif 'plus.small' bietet 500 Megabyte Transfervolumen für günstige 4,90 Euro, bei 'plus.smart'  erhält man 2000 Megabyte Traffic für 14,90 Euro. 5000 Megabyte Inklusivvolumen gibt es bei 'plus.prime' für 24,90 Euro. Jedes weitere Megabyte kostet 0,99 Cent, außerdem wird eine Einrichtungsgebühr von 9,95 Euro fällig. Sämtliche Volumentarife werden über das Backbone der Deutschen Telekom angeboten und sind auch mit 'T-DSL1500' nutzbar, jedoch darf der Upstream 192 KBit/s nicht übersteigen. 
Bei den Flatrate-Tarifen, angeboten über das Backbone der Telefonica Deutschland, kann man zwischen drei verschiedenen Modellen wählen. Surfen bis zum Abwinken ohne Zeit- oder Volumenbegrenzung gibt es bei 'plusDSL' für 21,90 Euro monatlich bei einer Laufzeit von einem Monat. Bei drei Monaten Laufzeit werden 20,90 Euro fällig und wer sich sechs Monate bindet, zahlt nur 19,90 Euro. Kostenlos gibt es dann noch ein POP3-Postfach, bei Volumentarifen ein 'IMAP-Postfach' und zusätzliche eine eigene Homepage mit 20 Megabyte und CGI/PHP-Unterstützung. Wer sich ein wenig auskennt, weiß aber, dass es ein ähnliches Angebot auch von 'newDSL' gibt und hier werden im Gegensatz zu 'plusDSL' keine Einrichtungsgebühren erhoben. 
siju
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15. Letzte Meldungen
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a. Täter der 0137-Abzocke gefasst
Viele kennen das Problem: Das Handy klingelt nur einmal, man betätigt die Rückruffunktion und im nächsten Moment ist man schon um einige Euro ärmer und ärgert sich. Es war eine 0137-Nummer! Das wird jetzt vermutlich ein Ende haben, die mutmaßlichen Täter sollen gefunden sein. Es wird unter anderem gegen Personen in Hamburg und Österreich ermittelt. 
siju
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b. Wechselt O2 den Besitzer ?
Offenbar überlegt man bei der britischen Mutterfirma mmO2, die Tochter O2 zu verkaufen! Oder wie sonst ist die Meldung zu verstehen, dass die niederländische KPN ( Mutter von E-Plus) ihr Interesse am Kauf bekundet hat. Konzernchef AD Scheepbouwer erklärte in einem Interview zwar, dass sie ihr Mobilfunkgeschäft in Belgien und Deutschland ausbauen wollten, es aber noch keine Gespräche mit mmO2 gäbe. O2 ist ebenfalls Lizenznehmer für UMTS in Deutschland. Branchenkenner sagen, der Markt hätte nur Platz für drei Anbieter. Zwei davon wären sicher Vodafone und die Deutsche Telekom.
MaHe
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c. IT-Sicherheitsexperten bemängeln Microsoft-Produkte
Laut einer Umfrage des "Manager-Magazin" trauen drei Viertel der befragten IT-Sicherheitsexperten den Microsoft-Produkten nicht, sie zweifeln an deren Sicherheit. Trotzdem werde die Software aber häufig von den Befragten in extrem sensiblen Bereichen eingesetzt, so das Manager-Magazin. 
siju
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